Sternenmärchen Teil 5
von
LaLuna
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Als die kleine Waldfee, nach ihrem langen Weg, oben angekommen war hatte das Herz gerade seine Geschichte beendet. Der falsche Engel war schon aufgestanden und wischte sich die Tränen von den Wangen. Er wollte sich gerade von dem Herz verabschieden und auch der "Mann der vom Mond gefallen ist" hatte seinen Stern schon verlassen und drängte zum Aufbruch. Isabel reagierte sofort und noch bevor sie irgendjemand bemerkte stürzte sie sich auf den Engel und zog ihn am Ärmel. Der Engel breitete seine wundervollen Flügel aus und gemeinsam entschwebten sie. "Der Mann der vom Mond gefallen ist" konnte den beiden nicht folgen. Tränen des Zorns standen ihm in den Augen.
Die beiden aber schwebten durch den Sternenhimmel davon und es kam ihnen alles so sonderbar leicht vor. Nach einer ganzen Weile landeten sie auf einem Planeten. Der Engel nahm die kleine Waldfee behutsam in die Hand und schaute sie verwundert an. "Wer bist du?" "Erkennst du mich denn nicht?" Ich bin deine Freundin Isabel. Ich bin gekommen um dich wieder auf die Erde zu holen, zu den Menschen und der Sonne. Aber zuerst müssen wir einmal einen Weg zurück finden. Ich kenne mich hier oben auch nicht aus. Wenn wir wieder zurück sind werde ich dich zum Hexenmeister bringen. Der wird dir schon helfen wieder eine Hexe zu werden." Der Engel verstand zwar noch immer nichts, doch er vertraute der kleinen Waldfee. Diese erhob sich mit ihren Flügelchen in die Luft und schaute sich um. Plötzlich kam hinter dem Planeten eine wunderschöne Frau hervor. Sie war ganz in Gold gekleidet und ihr langes, blondes Haar reichte ihr bis zu den Fußknöcheln. Neugierig fragte die kleine Waldfee wer sie sei. "Ich bin Venus, die Göttin der Liebe. Ich beobachte das treiben im Sternenhimmel schon eine ganze Weile. Wir Frauen müssen doch zusammenhalten. Ich werde euch helfen. Passt auf." Venus schnippte mit den Fingern und eine große Sternschnuppe erschien. "Ihr werdet jetzt auf die Reise gehen, bevor es zu spät ist. Diese Sternschnuppe wird euch mitnehmen bis zur Erde. Ihr müsst immer auf die Sterne und den Mond vertrauen. Nun steigt auf, gute Reise." Und das taten die beiden dann auch. Sie bedankten sich noch für die Hilfe und los ging die Reise in Richtung Erde.
Der "Mann der vom Mond gefallen ist" suchte den ganzen Sternenhimmel nach den beiden ab. Aber auf denn Gedanken bei Venus, der Göttin der Liebe, zu suchen war er erst zum Schluss gekommen. Doch als er dort ankam sah er nur noch wie die zwei auf einer Sternschnuppe davon flogen. Und er dachte sich: "Heute Nacht ist ein Stern vom Himmel gefallen und ein Engel ist verbrannt!" Aber das stimmte nicht. Der "Mann der vom Mond gefallen ist" hatte nur immer noch nicht verstanden das man aus einer kleinen Hexe keinen Engel machen kann.
Die Reise, der kleinen Waldfee Isabel und des Engels, auf der Sternschnuppe dauerte genau zwei Tage, bis sie die Erde sehen konnten und dann setzten sie auch schon zur Landung an. Sie landeten mitten im Schloss des großen Hexenmeisters. "Guten Tag, ich habe den falschen Engel vom Sternenhimmel geholt. Aber das Elixier der Liebe musste ich dem gefallenen König zusammen mit meiner Freundschaft geben." Die kleine Waldfee schaute verlegen auf den Boden. "Habe ich es mir doch gedacht, das der alte Gauner dich über den Tisch zieht. Ihr müsst beide noch viel lernen. Aber ich habe vorsorglich etwas Elixier der Liebe vorbereitet." Das verabreichten sie dem falschen Engel dann auch und im nu war aus dem Engel wieder die kleine Hexe geworden.
Traurig blickte der "Mann der vom Mond gefallen ist" hinunter auf die Erde und verstand die Welt nicht mehr, bevor er sich weiter nach einem neuen Engel umschaute.
Und wenn ihr einmal eine Sternschnuppe vom Himmel fallen seht, dann schaut doch mal ob nicht ein Engel und eine kleine Waldfee darauf sitzen. Die bringen euch bestimmt Glück und erfüllen eure Wünsche.
ENDE
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Kommentare
Anariel schrieb am 2008-03-24 19:12:00:
So, nun hast du mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.
Wirklich ein schönes, kleines Märchen.
Mit liebem Gruß
Anariel
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