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Kategorien > Fantasy > Fremde Helden

Sternenwölfin Part 2 - 1.Teil

von Anariel, die Nomadin

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Part -2
Die Reise in die Welt der Menschen

Rauhwen stand nervös nicht weit hinter dem Dämonenlord Arakas, während der einen sehr langen Zauberspruch in der alten Sprache rezitierte. Das Zeichen, dass der Dämon vor sich auf die steil aufragende Felswand gezeichnet hatte begann nun ganz sachte zu glühen. Die junge Höllenwölfin und der Lord standen auf einem breiten Plateau. Vor ihnen ragte der schwarze Fels noch weit hinauf, etwa dreißig Schritte hinter ihnen endete es abrupt und machte einer weiteren Steilwand Platz. Eigentlich, so dachte Rauhwen, sah der Ort aus, als hätte irgendjemand eine gewaltige Stufe in den Berg geschlagen. Die junge Wölfin wandte ihren Blick von dem noch immer zaubernden Höllenlord ab und lies selbigen über das Plateau schweifen. An die zweihundert Höllische Geschöpfe hatten sich hier versammelt, um diesem besonderen Augenblick beizuwohnen, darunter auch Rauhwens Mutter und das gesamte Schattenrudel. Ririaka stand dicht bei ihrer Tochter und das Rudel beschirmte ihr junges Mitglied erfolgreich vor jedem aufdringlichem Dämonen. Keiner der anderen Anwesenden wagte es sich den aufmerksamen Wölfen zu nähern. Selbst Grimm hielt sich zurück, was Rauhwen nur Recht war. Die Surkubi war ihr die letzten Tagen gewaltig auf die Nerven gegangen. Noch wichtiger aber war der jungen Wölfin die Nähe zu ihrer Mutter. Jetzt, da es endlich soweit war, fühlten sich Rauhwens Eingeweide an, als wäre ein ganzer Schwarm Schmetterlinge darin gefangen. Ein schreckliches Gefühl fand die Wölfin. Sie wandte den blick wieder Lord Arakas zu uns seufzte unhörbar. Das war tatsächlich ein sehr, sehr langer Zauberspruch, oder waren es mehrer aneinander gehängte. Sie wusste es nicht. Die alte Sprache wurde in den höllischen Reichen schon lange nicht mehr genutzt, außer zu ganz besonders starken Zaubereien und nur sehr mächtige Dämonen waren ihrer überhaupt noch fähig. Sie selbst verstand nur Bruchstücke, die ihr Ririaka beigebracht hatte und auch jetzt schnappte sie einige Worte auf, die sie wieder erkannte.
Rauhwen schien eine natürliche Begabung für diese Sprache zu haben und lernte das wenige, das Ririaka ihr beibringen konnte, ohne Schwierigkeiten und in einer beängstigenden Schnelligkeit. Als ihre Mutter diesen Umstand ihr gegenüber erwähnte, prallte die Besorgnis der älteren an Rauhwen ab. Was war denn so schlimm daran, wenn sie die alte Sprache so gut lernen konnte. Ihr selbst gefiel schlicht die Melodie und der runde, weiche Klang der Worte. Rauhwen hatte versucht Grimm dazu zu überreden, ihr mehr beizubringen. Etwas das die Surkubi erfreut registrierte und annahm. Jedoch begriff die junge Wölfin bald, das die andere Dämonin weniger als sie selbst von dieser Sprache verstand. Diesen Umstand jedoch hatte sie vor Grimm verheimlicht. In den höllischen Reichen konnte man nicht vorsichtig genug sein und es war besser bestimmte Fähigkeiten und Begabungen geheim zu halten. Es gab mehr als genügend Kämpfe zwischen den Dämonen der Reiche und es war allemal besser, wenn einem ein möglicher Gegner unterschätzte. Rauhwens Aufmerksamkeit kehrt zu Lord Arakas zurück, der anscheinend endlich zum Ende des Zaubers gelangte. Die Zeichen auf dem Stein glühten mittlerweile nicht nur, sondern leuchteten grell. Mit den letzten Worten des Zaubers verstärke sich dieses Leuchten noch, um dann die Umrisse einer Tür zu formen und schlagartig zu verblassen. Zurück blieb eine schlichte, kleine Tür aus dunklem Holz. Rauhwen musterte den noch verschlossenen Durchgang intensiv. Das ding war wirklich nicht besonders groß, kaum so hoch wie sie selbst und vielleicht ein wenig breiter als die Wölfin lang war. Sie würde sich gerade soeben darin umdrehen können. Als der Lord sie zu sich winkte erstarrte die junge Höllenwölfin kurzzeitig und die Schmetterlinge in ihren Eingeweiden führten einen irren Tanz auf. Vielleicht, so ihre Überlegung, waren es aber auch gar keine Schmetterlinge sondern eher Fledermäuse. Ihre Mutter stupste sie sanft mit der Schnauze an und löste so die Erstarrung ihrer Tochter. Rauhwen bemerkte, das sie sich wieder bewegen konnte und schritt nun auf den Dämonenlord zu. Irritiert bemerkte sie das Arakas lächelte. Sie konnte ja nicht ahnen, das der telepatisch veranlagte Dämon einige ihrer Gedanken aufgefangen hatte.
Als die junge Wölfin den Lord erreichte, begab sich dieser in die Hocke um Rauhwen auf ihrer Augenhöhe zu begeben. Die glühend roten Augen des Mannes musterten die Wölfin durchdringend. Schließlich begann er zu sprechen. „In Ordnung Rauhwen, der Durchgang ist geschaffen. Hinter dieser Tür,“ er machte eine kurze Geste in Richtung des Durchganges, „ befindet sich ein Tunnel von der selben Größe. Sobald wir diese Tür öffnen wird der Zauber etwa drei Stunden bestehen bleiben, danach löst er sich auf.“ Der Blick des Dämonen wurde sehr ernst und seine Stimme eindringlich. „Hörst du Rauhwen, du musst diesen Tunnel verlassen haben, bevor der Zauber an Wirkung verliert, ansonsten wirst du sterben! Er ist ziemlich lang, du wirst dich also schnell bewegen müssen und du wirst nicht an der Oberfläche der Welt der Menschen herauskommen.“ Er hielt kurz inne und hob dann zu einer Erklärung an. „Die Welt der Menschen, oder besser gesagt der Untergrund dieser Welt ist von einem wahren Labyrinth an Gängen und Höhlen durchzogen. Die meisten davon sind natürlichen Ursprungs, aber viele davon wurden auch von Zwergen und anderen grabenden Völkern geschaffen. Und in diesem Labyrinth endet mein magisch geschaffener Durchgang.“ Der fragende Ausdruck auf dem Gesicht der Höllenwölfin ließ ihn lächeln. „Ein Tor zur Oberfläche dieser Welt ist unglaublich schwierig zu erschaffen. Außer Luzifer und Schahidan, gibt es nur fünf weitere Wesen der Höllischen Reiche, die dazu fähig sind. Ich gehöre nicht dazu.“ Ein schräges Lächeln glitt über sein Gesicht. Dann bewegte er seine rechte Hand und hielt plötzlich ein zusammengefaltetes Stück Papier in der Hand. „Das ist eine Karte, die dich an die Oberfläche führen wird. Sie ist schon sehr, sehr alt, dennoch sollte sie dich relativ zuverlässig führen können. Pass gut darauf auf, denn wenn Dein Auftrag erfüllt ist, wirst du deinen Weg zurück finden müssen. Außerdem bitte ich jede Veränderung, auf die du während deines Weges treffen wirst, darin einzutragen.“ Der Lord faltete die Karte auseinander und legte sie vor Rauhwen auf den Stein. Diese betrachtete sie kurz, faltete sie dann mit Hilfe von Magie wieder zusammen und ließ sie verschwinden. Jedes magische Wesen, selbst diejenigen, die nur über die einfachste Magie geboten, konnten Dinge verschwinden lassen und auch wieder herbeirufen. Für Rauhwen war dieses nicht nur eine Selbstverständigkeit, sondern sogar eine Notwendigkeit. Schließlich konnte sie als Wölfin keine Taschen mit sich herumschleppen.
„Ich werde sie gut hüten, mein Lord.“ Rauhwens Stimme klang entschlossen und Arakas nickte daraufhin kurz. Eine kurze Geste des Mannes brachte einen weiteren Gegenstand zum Vorschein. Dieses mal war

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Kommentare

Anariel schrieb am 2008-03-03 04:24:42:
Hallo Bonita,

Schön das dir auch die Geschichte gefällt.
Hier sträuben sich leider ein wenig die Überleitungen, wird aber sicher bald weitergehen.

Mit liebem Gruße
Anariel
Bonita schrieb am 2008-02-24 18:20:23:
Also damit nicht nur Jeiy dir schreibt hab´ ich jetzt auch mal was zu sagen! ^^ Aallsoo... joa deine Geschichte ist wirklich gut (so wie alles was du schreibst) und ich freue mich schon auf den nachsten Teil!!! *g*

Liebe Grüße
Bonita

P.s.: Du kannst ja mal (natürlich nur wenn du willst) bei Lothar Cremer vorbei schauen?! Könnte mir vorstellen, dass dir das was er schreibt ganz gut gefällt!
Anariel schrieb am 2008-01-31 12:26:25:
Hallo Jeiy,

also das ist einer der Fehler, die mir entkommen sind. Das ist ein Verschreiber! Bzw. mein Pc hat ihn verunstaltet. Im Orginal schon längst korrigiert.
...und ich weiß was der Name bedeutet.
Gruß
Anariel
Jeiy schrieb am 2008-01-30 15:36:47:
Ja stimmt, diese alte Sprache klingt tatsächlich manchmal ein wenig nach Latein (hatte Lateinunterricht, von daher weiß ich das ganz gut ^^)
ach ja, eines ist mir noch aufgefallen:
Bitte, bitte, bitte, bitte schreib Lucifer nicht mit 'z' ! Ich weiß, dass viel das so machen, aber das darf man eigentlich nicht! Der Name Lucifer kommt (wo wir grade dabei sind) auch aus dem Lateinischen und leitet sich von Lux, Lucis und ferrre ab. Überzetzt heißt das dann soviel wie 'Lichtbringer' oder 'Lichtträger', wenn man seinen Namen also nun mit 'z' schreibt verfälscht sich diese Bedeutung logischerweise. Also, stell dir das einfach als einen feststehenden Namen vor und schreib ihn mit 'c' ^^.
Mehr wollte ich auch gar nicht sagen.
mfg
Jeiy
Anariel schrieb am 2008-01-30 07:43:24:
Hallo jeiy,

freut mich, das dir die Geschcihte so gut gefällt.
Die Alte Sprache habe ich erfunden, es kann aber sein, das sie ein klein wenig nach Latein klingt. Dazu sei gesagt ich kann nicht viel Latein, eigentlich nur ein paar Zitate und Wörter.

Diesmal sind mehr Fehler drin, da ich sie vor dem einstellen nur noch ganz kurz überflogen habe. Diesen Teil habe ich am Montag am mittag geschrieben, musste dann aber bereits so gegen 14 Uhr los und wollte ihn unbedingt noch einstellen. Von daher haben sich einige Fehler drin versteckt.
Stimmt, da haben sich einige Fragezeichen verdünnisiert. Danke fürs drauf aufmerksam machen.

Der nächste Teil ist bereits in Arbeit und wenn es gut läuft kann ich ihn die nächsten Tage sogar noch einstellen.

Mit liebem Gruße
Anariel
Jeiy schrieb am 2008-01-29 15:08:57:
Ich finde deine Sternenwölfin Geschichte wirklich gut! Aber das weißt du ja sicherlich schon längst ^^ Du hast so viele Ideen und kannst wirklich gut beschreiben. Es ist, als hätte man direkt einen Film im Kopf wenn man deine Texte liest.
Hast du dir diese alte Sprache eigentlich auch selbst ausgedacht oder ist sie irgendwoher abgeleitet? Würde mich echt ma interessieren!
Nun ja, aber wie schon gesagt: Super Geschichte, wie immer wenig Fehler (die auch verzeihbar sind ^^) und sehr spannend.
Das Einzige, was mir diesmal aber noch aufgefallen ist, ist dass du bei gedanklichen Fragen oft kein Fragezeichen machst. Gehört doch aber eigentlich da hin! ^^
Ich bin auf jeden Fall schon gesapnnt darauf wie es weiter geht! Werd auf jeden Fall weiter lesen.
Mfg
Jeiy

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