Strebsam
von
Basther
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Ich bin nicht bestrebt aus meiner Schale zu springen. Den Unklang des Eigenen zu erlischen. Dass Wasser solle doch lieber in seinen blau, als im geballten rot ziehen und verkünden.
Verkünden den Lebenswillen.
Ich bin nicht bestrebt aus meinen Schatten zu schreiten. Der Einsicht des seins zu fliehen, den Anbruch des Tages zu verschlafen. Des nächtigen Himmels wartend, nicht flehend, wartend auf dem Tagesanbruch.
Ich bin nicht bestrebt, in mir zu verharren. Einsam. Klanglos. Wortlos. Der Liebe zu entsagen. Sich im Bette der eisernen Jungfrau zu lieben. Durch den harmonischen Wasserfall der Freude zu schreiten ist Erkenntnis.
Ich bin nicht bestrebt, im Sarge zu schlafen. Wachend bemerken, dass ich mein Leben schlafend, der Länge gleich eines Lebens verbracht habe. Die Wirklichkeit der Umwelt, der Welt, im kriegerischen zu begegnen.
Ich bin bestrebt zu leben. Einklang der Natur. Freude des Wassers.
Sprunghaft, lebhaft. Lebend.
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Kommentare
angel schrieb am 2006-12-09 19:04:11:
Hallo Basther,
ich finde es immer wieder faszinierend, wie gut du schreibst! lass mich mit dir springen...lass mich mit dir aus meinem Leben weglaufen....
und okay. ich werde mal was längeres schreiben ;-)
Liebe Grüße,
Angel
Lucie Li schrieb am 2006-11-29 07:51:25:
Ich springe mit!
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