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Kategorien > Jugendstory > Liebe

Stummer Hilfeschrei Teil 2

von Slimy

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Ich merke nun, wie mir Tränen über das Gesicht rinnen... Warum ist das Leben nur so bescheuert?! Ich wünschte ich wäre nie geboren worden. In 5 minuten kommt endlich der Zug. Ich freue mich so, so sehr endlich tot sein. Endlich glücklich sein. Nie mehr Nachdenken, nichts mehr. Es laufen immer mehr Menschen hier entlang. STumm sehe ich sie an, warum will mir denn niemand helfen frage ich mich. WARUM?! Ich will nicht leben, auf keinen Fall, aber warum hilft einem denn niemand? So viele Fragen, keine Antwort. Ich merke, dass ich zittere, drehe mir eine Zigarette, zünde sie an, geniesse den Rauch, der meine Lungen füllt. Ich sass damals zitternd und weinend, mich nach dem Sinn des Lebens fragend auf dem Boden, als ER und sein kleiner Stiefbruder Uwe aus dem Gericht kamen. Sie liefen herüber zu dieser Strassenbahnhaltestelle. ER ignorierte mich. Warum konnte er mich nichteinmal jetzt in den Arm nehmen und trösten? Er musste doch sehen wie schlecht es mir ging! Doch Uwe kam zu mir, hob mich vom Boden auf, nahm mich in den Arm. Ich weinte und weinte und weinte. Als ich fertig war entschuldigte ich mich bei ihm. Er war so lieb zu mir. Warum konnte ER nicht ein bisschen sein wie sein Bruder? Ich liebe ihn so sehr... Bevor Uwe ging, versprach er mir immer fürmich da zu sein, egal wo er war, welche Uhrzeit, egal was war. Ich glaubte ihm nicht, nahm aber seine Handynummer wieder an. Ich betrank mich an diesem Tag vollständig, schlief auf der Strasse. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, verspürte ich die Übelkeit, die ich seit längerem jeden Morgen hatte. Diesmal kam mir ein schrecklicher Gedanke, was wäre wenn.... Was wäre wenn... Wenn ich schwanger wäre??? Ich machte noch an diesem Tag einen Schwangerschaftstest. Positiv. Meine Welt stürzte nun komplett zusammen. Nein, dass konnte nicht sein, jetzt war ich auch noch schwanger von IHM. Dem größten Ar***** der Welt! Das konnte doch nicht wahr sein!!!!!!!!! Ich rief, aufgelöst wie ich war, Uwe an. Schon am nächsten Tag war ich bei ihm. Blieb dort. Hatte dort endlich mal Geborgenheit und Wärme. Am 05.11. war es so weit, die Wehen setzen an und ich bekam ein gesundes, hübsches Mädchen. Aber ausgerechnet an diesem Tag! ER hat doch auch an diesem Tag Geburtstag. Ich nannte sie Ophelia. ER hätte es so gewollt. IHM gefiel der Name. Wollte, wenn er einmal eine Tochter hat, sie so nennen. Ich wünschte, er hätte diesen Tag miterlebt. Ich wollte ihn anrufen, es ihm erzählen, aber er nahm nicht ab, bei keinem der Versuche. Ich verbrachte viel Zeit mit Uwe und Ophelia. Man hätte meinen können, er und ich, wären eine glückliche kleine Familie. Ich aß immer weniger, fiel immer mehrvom Fleisch. Wurde immer trauriger, wie wäre es wohl, wenn ER und ich uns nicht getrennt hätten, wenn er jetzt anstelle von Uwe wäre? Ich malte mir vieles aus, aber nichts von all dem würde jemals wahr werden. Meine kleine Tochter wollte natürlich immer wissen wer ihr Vater war und ich zeigt ihr ein altes Bild ihres "papas". Einmal, als Uwes Mutter und SEIN Vater ihren Geburtstag feierten, waren ER und meine Tochter da. Dummerweise erkannte sie ihren Vater. Er erkannte mich natürlich nicht, ich hatte mich schliesslich verändert. Aber ich erkannte ihn, so sehr ér sich auch verändert hatte. Meine kleine kletterte auf seinen Schoss und sagte imemr Papa. Er sagte allerdings immerzu: Ich bin nicht dein Papa, ich habe keine Tochter!" Als ich es bemerkte holte ich Ophelia natürlich gleich. Ich entschuldigte mich bei ihm: "Ela hat keinen Vater, sie wünscht sich so sehr ihren leiblichen Vater. Uwe ist zwar wie ein Vater für sie, aber eben nicht ihr leiblicher." Jetzt ist sie 3 1/2 Jahre alt, mein kleiner Sonnenschein. Ja um sie tut es mir Leid, aber viel mehr noch um Uwe. Ich brauche noch eine Zigarette. Nur noch 3 Minuten. Ich weiss nicht warum, aber ich werde immer nervöser. Kann jetzt nicht jemand den ich kenne vorbeikommen? Kann mich nicht einer meine Freunde abhalten, so wie sonst auch? Warum kann ER nicht kommen?! Warum hat er mich nie geliebt, aber immer beauptet? Warum hatte ich mit ihm Schluss gemacht, nicht gewartet ob er es irgendwann tut? Ich würde ihn so gerne noch einmal sehen, ihn noch einmal küssen, ein letztes mal ein Ich liebe Dich von ihm hören, auch wenn es gelogen ist. Mein größter Wunsch ist es wirklich, nur noch ein letztes Mal von ihm in den Arm genommen zu werden. Wäre es auch nur für eine Sekunde. Ob Ela es wohl verkraften wird, das ihre heißgeliebte Mami nicht wieder kommt? Wird Uwe es aushalten, dass ich nciht wieder komme? Wird er es aushalten sich um Ela zu kümmern? Wird er IHM erzählen, was passiert ist? Wird ER wenigstens ein biscchen traurig sein? Fragen über Fragen, ich wünschte ich wüsste eine Antwort, wenigstens eine. Der Zeiger der Uhr springt weiter. Nur noch 2 minuten. Ich werfe meine Kippe weg, drehe mir eine neue. Ich schaue noch einmal auf die Menschen, die hier vorbei laufen. Plötzlich sehe ich eine so bekannte Gestalt. Er läuft mit einem Freund hier entlang. Nun bleibt er stehen. Schaut mich an. Ich mekre kein Erkennen vons einer Seite aus. Er fleht mich an nicht zu springen, ich dürfte es nicht tun, es gäbe doch auch Menschen, die mich lieben würden. Ich frage nur warum sollte ich es nicht tun? WARUM?! " Der Zug am Gleis 3 hat 3 Minuten Vrspätung", tönt es nun. Also gut 4 Minuten habe ich noch. Da er zählt er mir, einer vermeintlich Wildfremden, er habe einmal eine Freundin gehabt, die war 10 Jahre jünger als er und depressiv mit suizidgefahr. (Ja, das ist sie immernoch). Und er hat sie nicht so behandelt wie sie es verdient hätte, hat nicht erkannt, dass er nicht seine beste Freundin liebt sondern eben dieses Mädchen. Er habe sie Scheiße behandelt. Hat sie, wenn sie evrsucht hat nazurufen weggedrückt. Nun habe sie sich seit 3 Jahren nicht mehr gemeldet und er weiss nicht, wo sie ist, wie sie aussieht, ob sie noch lebt. Er müsse sich die ganze Zeit vorstellen, dass sie sich umgebracht hat. " Bitte Vorsicht am Bahnsteig 3 Der Zug fährt jetzt ab." Ich nehme ihn in dem Arm. Kurz nur. Er eweidert die Umarmung, wenigstens hat sich jetzt mein größter Traum noch erfüllt. Ich drehe mich um, fange an zu lächeln, sehe richtig glücklich aus. Ich springe. Der Fall erscheitn mir endlos lange, dann ein kurzer Schmerz und endlich bin ich weg, lebe nicht mehr, habe kein Leid mehr.

"SCHEIßE!!!!!!!!!!!!", schreit ER nun. ER bricht zusammen. Ja, nun hat ER erkannt, wer das Mädchen war, dass immer bei seinem Bruder war, das gerade auf der Brücke stand, wer das kleine Mädchen Ela ist. Wahrhaftig seine Tochter. Wenigstens um die würde er sich kümmern, gut kümmern, gut behandeln.

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Kommentare

Andrea schrieb am 2007-06-15 12:08:40:
boah huere guet *snif* bitte schreib weiter solche geschichte... ich finde sie mega gut... lg

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