Sucht und Verfall
von
Worm
1
Gebrochen ist dein Wille
Bist selbst dein größter Feind
Betäubst deine Gefühle
Die nur noch schmerzvoll sind
Im Kampfe mit dir selbst
Hast du alles verloren
Sitzt leblos da und welkst
Und wirkst wie totgeboren
Wild brennt die Erinnerung
In nie verheilten Wunden
Nur der Rausch bringt Linderung
Für wen´ge helle Stunden
Du Gefang´ner deiner Sucht
Treuer Diener deines Zwangs
Ständ´ger Jäger deiner Furcht
Bereiter deines Niedergangs
Die Kälte deiner Augen
Gefriert die Zuversicht
Als wolltest du mir sagen:
„Die Hoffnung gibt es nicht!“
1
Kommentare
Lothar Cremer schrieb am 2007-09-08 00:16:42:
Alle Achtung. Super geschrieben. Du zeigst viel Gefühl. Ich habe beruflich mit psychisch kranken Menschen zu tun. Ich kann es gut nach empfinden, wie es ist, Hilfe geben zu wollen und sehen oder merken zu müssen, dass es vergebens ist. ICH gebe sie Hoffnung niemals auf und freue mich über jeden Menschen, dem ich gutes tun kann. Also! Schreib weiter so. LG Lothar
Kommentar hinzufügen