Suizid
von
Baltasa 01
Sie stand auf der Brücke, unter ihr rasten die Autos vorbei. Tränen rannen ihr übers Gesicht, verzweifelt klammerte sie sich an das Geländer der Autobahnbrücke.
Sie hatte niemanden den sie hätte anrufen können.
Es gab nur einen Menschen den sie sehr liebte, doch diese Liebe wr einseitig.
Sie dachte zurück...................
Mit 5 jahren wurde sie zur Vollwaisen, sie erinnert sich aber nicht mehr daran.
Ihre Eltern starben bei einem Autounfall.
Sie gibt sich selbst die Schuld.
IhrPflegevater erzählte ihr, dass sie damals mit ihren Eltern auf dem Weg in den Urlaub war. Als sie an einer Raststätte anhielten, sah sie einen verletzten Bussard auf der Autobahn. Sie rannte hin um ihn zu retten. Ihre eltern liefen ihr schreiend hinterher, sie wurden von einem Lastwagen überfahren, während sie in letzter Sekunde zur Seite springen konnte.
Mit 11 jahren wurde sie adoptiert.
nach kurzer Zeit fing ihr Pflegevater sie an zu missbrauchen.
Jeden Tag.
Sie hatte Angst vor ihm, aber er bleute ihr ein, dass dies die gerechte Strafe wäre, dafür das sie ihre Eltern auf dem Gewissen hatte. So liess sie alles über sich ergehen.
An ihrem 15.Geburtstag fuhr ihr Pflegevater mit ihr fort.
Er sagte ihr, dass sie in einen schönen grossen Freizeitpark fahren würden. Aber es kam anders.
Die Erinnerungen sind so stark das sie sich übergeben muss.
Sie fuhren in ein altes Holzhaus das einsam und abgelegen in einem Wald stand.
Dort warteten vier Freunde ihres Pflegevaters. Sie missbrauchten sie stundenlang brutal während er alles filmte.
In der Nacht packte sie ein paar Sachen ein und floh.
Sie schlug sich jahrelang auf der Strasse durch und wurde hart.
In ihr flammte immer noch viel Liebe und Wärme, doch sie hatte das Gefühl das dies in dieser Welt nicht von Wert wäre.
Eines Nachts sah sie keinen Ausweg mehr, sie lag im Stadtpark in ihrem alten zerissenen Schlafsack und hatte eine Flasche Whiskey geöffnet.
Sie kramte eine schachtel Tabletten aus ihrer Manteltasche, die sie ein paar Stunden zuvor in der Apotheke gekauft hatte.
sie sah in den Himmel, die Sterne funkelten und der Himmel schien ihr zu zu flüstern, komm ins Paradies.
Sie schluckte alle Tabletten und wachte am nächsten Tag im Krankenhaus auf.
Aufmerksame Spaziergänger hatten sie gefunden.
Am darauffolgendem Tag kam sie in die geschlossene Psychiatrie.
Sie lag nur im Bett und betete verzweifelt, Gott möge sie erlösen.
Plötzlich kam ein gutaussehender Mann in ihr Zimmer und stellte sich als Doktor Levito vor. Er war der zuständige Psychiater der Station. Sie sah in seine dunklen Augen und erkannte sofort die Liebe die sie immer gesucht aber nie gefunden hatte.
Mit de´r Zeit und vielen Gesprächen bröckelte ihre kalte und harte Fassade und darunter kam die Frau zum Vorschein die sie war.
Sie erzählte von ihrer Kindheit und das sie seit 10 jahren auf der Strasse lebte.
Die Beziehung der beiden wurde sehr eng, zu eng für eine Patienten Psychiater Beziehung.
Die zuständige Sozialarbeiterin der Station vermittelte ihr eine sozialhilfe Wohnung.
Alles schien bergauf zu gehen, zum erstenmal war sie glücklich.
Sie hatte zwar keine Freunde und keine Arbeit, aber sie htte etwas Geld und ein dach über dem Kopf.
Zwei Wochen nach ihrer Entlassung aus der Psychiatrischen Klinik klingelte es eines Nachmittags bei ihr. Doktor Levito stand vor der Tür. Sie war sehr verwundert und bat ihn hinein.
Er meinte das er sie mal besuchen wollte um zu schauen wie es ihr ging.
Bei einer tasse Tee kamen die beiden sich immer näher, sie redeten stundenlang über Gott und die Welt. Schliesslich landeten sie im Bett und schliefen miteinander. Es war wunderbar , so zärtlich und liebevoll.
Aber er blieb nicht über Nacht sondern ging wieder, er meinte er hätte Nachtdienst.
Traurig sass sie am Fenster und doch umspielte ein Lächeln ihren Mund.
Und er kam wieder, dass ging Monatelang so, aber über Nacht blieb er nie.
Dann eines Tages erfuhr sie das sie schwanger war.
Bei einem gemeinsamen Abendessen erzählte sie es ihm überglücklich.
Er zeigte keine Reaktion und meinte plötzlich er müsse dringend weg.
Da sass sie nun alleine vor dem Essen und verstand die Welt nicht mehr.
Am nächsten Tag kam ein Anruf ihrer Frauenärztin, diese sagte ihr, sie müsse unbedingt noch heute in die Praxis.
Nichtsahnend ging sie hin. Als sie vor der Ärztin sass sah diese sie unendlich traurig an und meinte, Sie haben Krebs, Leukämie und müssen sofort behandelt werden sonst werden sie das nicht überleben.Sie fing an zu schreien, Warum ich? Warum? Warum habe ich kein Glück verdient??
schluchezend rannte sie aus der Praxis.
Nur ein gedanke ging ihr durch den Kopf, sie müsste ihr baby abtreiben um zu überleben. Sie lief stundenlang durch die Gegend, ohne zu realisieren wo sie war.
Als sie nach Hause ging lag ein brief in ihrem Briefkasten.
Er war von Doktor Levito, er schrieb,
Meine Liebe
Es tut mir so leid dir sagen zu müssen das ich verheiratet bin und eine Frau und ein Kind habe. Ich liebe sie über alles und ich schäme mich, dass ich dir das nie gesagt habe, ich habe mich nicht getraut du bist so eine wunderbare tolle Frau, aber trotzdem muss ich mich von dir trennen.
Es zerreisst mir selbst fast das Herz.
Aber wegen des Kindes wir finden eine Regelung, aufjedenfall finanziell, ich bitte dich nur mich nicht als Vater anzugeben.
Weiter konnte sie nicht lesen, weinend sakte sie in sich zusammen, alles war in ihr zerbrochen, alles.
Sie strürzte wieder aus der Wohnung, und fand sich irgendwann auf der Autobahnbrücke wieder.
Die Gedanken schmerzten sie so.
Sie streichelte ihren Bauch, und dann stieg sie immer noch weinend über das Geläander und sprang.........................
Das Zimmer war hässlich, die Wände waren vergilbt. Halogenlampen brannten von der Decke, es stank nach Desinfektionsmitteln.
Doktor Levito stand in dem Raum und starrte auf ein Krankenhausbett, in dem die Frau die einmal schwanger von ihm war und dessen Leben ein einzigster Albtraum war.
Die Krankenschwester legte eine neue Infusion und sagte, die arme Frau sie ist noch so jung , sie wollte sich umbringen, und nun liegt sie im Koma und hat so schwere Hirnverletzungen das sie nie wieder aufwachen wird, schwanger war sie auch, es ist tragisch.
Tränen rannen über seine Wangen und er nahm ihre hand, die schlaff war und leicht kühl und bat um Verzeihung.
In dem Moment stürzte eine Frau in das Zimmer auch sie weinte. Sie setzte sich auf die Bettkante weinte herzzereissend und entschuldigte sich immer und immer wieder.
Ohne den Blick abzuwenden fing sie an zu erzählen.
Ich bin ihre Pflegemutter, ich habe mich nie um sie gekümmert. Ich war ständig am arbeiten, wir waren uns fremd. Mein Mann missbrauchte sie jahrelang und ich wusste davon. Ihre Stimme zitterte und sie schluchzte so das sie nicht mehr weitersprechen konnte.
Als sie sich gefasst hatte erzählte sie weiter. Ich konnte nichts tun, ich war zu feige, mein Mann vergewaltigte mich auch und schlug zu, er drohte sogar uns umzubringen wenn die Wahrheit ans Tageslicht käme.
Nur manchmal Nachts sass ich an ihrem Bett habe zugesehen wie sie schlief und habe ihr leise etwas vorgesungen und ihr über die Haare gestrichen.
Vor ein paar tagen habe ich erfahren müssen das mein Mann ihr erzählte sie wäre Schuld am Tod ihrer richtigen Eltern.
Aber ihre Eltern kamen bei einem tragischen Flugzeugabsturz ums Leben.
Als er mir das mit dreckigem Lachen ins Gesicht sagte habe ich ihn erstochen.
Draussen warten die Beamten auf mich, da ich jetzt in U - Haft bin.
Sie küsste ihre Tochter auf die stirn und ging.
Doktor Levito stand am Fenster und er fing an seine Verzweiflung hinaus zu schreien. Er hatte das Gefühl im endlosen Fall zu sein.
Langsam ging er zu ihr hin und küsste sie noch einmal.
Dann schaltete er die Beatmungsmaschine ausihr letzter Wunsch sollte erfüllt werden.
das war er ihr schuldig.
Kommentare
Ricarda schrieb am 2010-10-31 13:56:09:
Ich finde die Geschichte total hammer.
Wäre eine gute Geschichte für ein Buch...!!!
chrissy schrieb am 2010-04-07 14:22:20:
hui
das ist hart.aber so ähnlich gehts mir ayuch nur das meine elten noch leben.aber tolle geschicht
JnL<3 schrieb am 2009-12-02 12:35:53:
is ja voll traurig .__.
wie hast du denn die geschichte umgeändert?
irgentwie schwer zu glauben das die geschichte echt ist....
....voll dramatisch....
Johnny schrieb am 2008-08-23 18:56:29:
echt gute geschichte 1+ mit *, aber manchmal ist die geschichte etwas zu schnell, und hätte auch ruhig länger sein können. trotzdem 1a story, denn ich hab auch momentan solche gedanken, von wegen selbstmord, aber brings nicht übers herz, meinen freunden solchen kummer zu machen, obwohl sich meine ex vorn zug geworfn hat...ich heul immer noch deswegen, und das war vor 2 Jahren
Gute Nacht Niemand schrieb am 2007-03-21 19:40:18:
Gute Geschichte.
Ps: Kann CorgitoErgoSummi nicht zustimmen.
HeDdÜüÜü schrieb am 2006-08-03 23:34:15:
boa die geschichte is gut ;) erinnert mich an was,nua ich weiss nit an was :S
aba so richtig zum mitheuln *schnüff* ^^
CogitoErgoSummi schrieb am 2006-02-26 13:15:08:
du hast 1mio. kommas vergessen - dadurch gerät man manchmal leicht ins stolpern(passiert, egal), aber deine vielen "UND"s könntest du vermeiden. du hast hier ein wichtiges thema aufgegriffen und interessant geschildert, ABER einige kleinigkeiten(sind wirklich nur kleinigkeiten) sind etwas skurril/ließen mich immer wieder ins stocken geraten:
1.) aus dem bussard hätte ich einfach nur durch irgendeinen vogel gemacht(als symbolische andeutung fürs ende)
2.) dass die beiden eltern gleichzeitig vom selben lkw überfahren werden, ist zwar möglich, aber klingt doch etwas komisch.... lass doch einfach einen großen auffahrunfall passieren, bei dem sie dann ums leben kommen,
3.) die pflegemuter, die du als ängstlich/feige/zurückhaltend/unterdrückt darstellst, hätte ihren mann schlichtweg einfach verlassen können - das wäre für sie doch schon ein großer schritt gewesen.... insgesamt finde ich, du hast das ende so holterdipolter zu dramatisch gestaltet.... (wenn sie ihn erstechen soll, dann versuch doch ein "und dann nahm ich das messer und stach zu" einzubringen.... das klingt direkter nachvollzihbar als "habe ich ihn erstochen" ....da ist zu viel handlung in einem (winzig kleinen neben-)satz.
die grundidee dieser kurzgeschichte finde ich gut - versuch doch mal, den stoff auf einen ganzen roman abzuwälzen....! du kannst gut schreiben. ;)
sanchin1@web.de schrieb:
Man hört jetzt viel von solchen Ereignissen, und nicht viele können über so ein Thema schreiben, aber deine Geschichte ist perfekt. Man kann alles ganau mit Verfolgen, als würde ein Film ablaufen. Echt gut geschrieben.
lothar.kellerer@freenet.de schrieb:
eine mitreissende, spannende, zu Herzen gehende Geschichte. Klingt als ob du sie nicht erfunden hättest.
Note 1
sanny schrieb:
wow, richtig fesselnd und todtraurig.....
RonjaMaureen@Aol.com schrieb:
Deine Geschichte íst verletzend! Hast du die Erfunden? oder is die echt?
Mail bitte back ja
Akasha
Der Autor schrieb:
Hi,
es ist nicht erfunden. Die Story geht um eine alte Freundien von mir, habe sie nur etwas umgeändert
tim schrieb:
Tut mir leid, aber ich fand die Story einfach völlig überzogen, auch nicht depressiv, sondern nur reisserisch im lterarischen Tagebuch-Stil eines 14- jährigen geschrieben.
Der Autor schrieb:
Nun tim hast schon recht, aber danke für deine Meinung
saschagirl1986@yahoo.de schrieb:
ich finde die geschichte gut,weil ich selbst schon mal so etwas ähnliches erlebt habe
Die Andere schrieb:
Ich finde die Idee gut aber du hast sie schlecht umgesetzt. Der Anfang ist sehr gut doch mit der Zeit kann man genau voraussagen was passiert.
Diana schrieb:
Hej,ich fand die Geschichte ziemlich realistisch.
Man konnte sie auch gut lesen.
Sie ist ganz schön heftig,man kann sich erschreckend gut in die Person versetzen,ihre Gefühle teilen,dass es einen fast selbst zerreißt.Traurig wenn man so ein falsches Bild vom Leben und der Welt hat.
Es ist auch erschreckender,weil es wirklich jedem so hätte passieren können.
Manche sind nur sehr labil und hätten schon viel früher aufgegeben.Ich hätte gedacht,dass wenigstens ihr Baby ihr einen kleinen Hoffnungschimmer für einen Neustart gibt.
Merkantilismus15@aol.com schrieb:
Also, die Geschichte hat mich zwar sehr berührt, doch der Stil ist etwas zu fad um die Gefühle der Frau auszudrücken und sie dem Leser zu vermitteln. Vielleicht könnte man ihre Gefühle etwas poetischer beschreiben aber trotzdem eindringlich. Hat mir aber doch gut gefallen.
egal schrieb:
oh mein gott des is so traurig *heul*
ztjtrjzu schrieb:
fette geschichte
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