Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Sonstiges >

Suizid

von Kleenebaby

Suizid ist Tod, Selbstmord - hör ich jetzt viele sagen.
Doch es verbirgt sich mehr hinter den 6 Buchstaben, als diese zwei wohl
jedem geläufigen Wörtern.
Suizid- wer hört nicht davon?
Es vergeht kaum eine Woche, ohne das ein solcher Vorfall in den Nachrichten
erscheint.
Und gerade in den Wintermonaten hört man immer öfters von einem Selbstmord;
doch das erschreckende - das Alter der Todeslustigen sinkt drastisch. Immer
mehr Jugendlich greifen zu diesem Mittel, um der Welt ade zu sagen.
Doch wieso nehmen sich diese Jugendlichen ihr Leben, in dem sie eine
Überdosis an Drogen nehmen, Tabletten schlucken, sich von einer Brücke
stürzen oder sich die Pulsader aufschlitzen?
Kennen sie wirklich keinen anderen Ausweg?
Oder steckt mehr dahinter?
Ein neuer Trend vielleicht.
Die Gründe sind meist unterschiedlich, aber enden mit der selben für
Freunde, Verwandte und anderen Menschen oft als sinnlos angesehen Tat-
Selbstmord.
Gründe können zum Beispiel die erste große verflossene Liebe sein, oder
vielleicht Streß mit Familie, Freunden und Schule. Aber meist sind die
Gründe noch tiefer, tiefer in der Seele.
Die meisten Jugendlichen sind mit sich selber unzufrieden, immer mehr
Jugendliche und vor allem Mädchen unter achtzehn lassen sich durch
Schönheitsoperationen die kleinen Makel, die die Mutternatur vielleicht so
gewollt hat, weg machen, meist unter höllischen Schmerzen, weil die Welt
eben makellose Schönheit sehen will, obwohl die Schönheit, sagt man zu
mindestens vom inneren kommt. Dadurch töten sie ihr Selbstwertgefühl, ihr
Selbstbewußtsein und wenn das weg ist, dauert es nicht mehr lange, bis der
wahre Tod eintritt.
Auch töten sich Jugendliche in dem sie magersüchtig werden, viele denken
jetzt bestimmt, was hat das mit Tod und Selbstmord zu tun.
Ich sage, sehr viel.
Die jungen Mädchen und auch immer mehr Jungen streiken, damit man sie
vielleicht anerkennt und wenn die Eltern und Freunde es nicht mit bekommen,
streiken sie solange bis der Körper kein essen mehr aufnehmen kann und wenn
es dann die Freunde und Eltern mitbekommen, ist es meist zu spät.
Die meisten Eltern meinen dann, "Ja, wir haben doch nie was mit bekommen, es
war immer normal."
Was ist heute schon bei der Jugend normal? Nichts!
Kinder mit 9 rauchen, Jugendliche mit 11 haben ihre ersten Alkoholprobleme,
und Jugendliche mit 15 nehmen bereits Drogen, und mit 18 ist alles zu spät.
Was ist daran normal?
Es gibt viele Eltern die wenig Zeit für ihre Kinder haben, und gerade in der
Entwicklungsphase, als bis zum 18/ 19 Lebensjahr sollten die Eltern immer
ein Vorbild, ein Kumpel und der Ansprechpartner der Jugendlichen sein,
sollte es nicht der Fall sein, so sucht sich der Jugendliche automatisch
einen anderen Ansprechpartner, und meist den falschen. In ihren Sorgen
geraten sie an die "Freunde", die ihnen am wenigsten helfen können.
Es gibt verschiedene Warnzeichen; zum Beispiel die völlige Isolation; oder
das dauernd draußen sein und spät in der Nacht wiederkommen können Anzeichen
eines Minderwertigkeitskomplexes sein. Jugendliche die sich gern zurück
ziehen, fühlen sich allein und hilflos; auch wenn die Eltern der gewünschte
Gesprächspartner nicht sind, so gibt es überall Hilfe. In Sozialen
Einrichtungen, bei Freunden oder einem Hilfetelefon.
Denn denkt immer daran, auch ihr habt das recht zu leben, zu lieben und
geliebt zu werden.

Kommentare

rob schrieb am 2012-05-03 05:54:49:
nachdem ich hier noch genauer stöberte möchte ich noch zur diskussion einwerfen, dass nämlich die menschlichen werte von denen hier meistens gesprochen werden, gesellschaftlich absolut inkompatibel sind. egoismus ist eine tugend. wer sich selbst im vordergrund sieht und für sich selber gut sorgen kann, wer skrupellos und rücksichtslos seine ziele verfolgt ist damit in der regel erfolgreich ( verfolgtmal in euremkopf ob von euren bisherigen chefs, die erfolgreichsten nicht besonders egoistisch, kaltherzig und gedgierig waren).
in dieser (achtung schlagwort) ellenbogengesellschaft ist einfach kein platz mehr für mitleid oder fehlverhalten (kennt bestimmt auch jeder wenn er ehrlich ist: man macht sich gedanken um die probleme anderer ist bei jedem umzug geweht bei fuss man gibt trotz fast keinem geld sogar der bäckerin trinkgeld, man ist höflich und zuvorkommend zu alten und frauen und es wird einem nie gedankt???). .

sind nicht die denkbar besten eigenschaften eines zeitgenossen die schlechtesten für einen politiker (ehrlichkeit, bescheidenheit, zuverlässigkeit, humor)?

ist die freiheit der meinung wirklich so frei? ich denke, dass ich nur den weltkrieg nr 2 nennen muss um diesen punkt bestätigt zu sehen...

ist unser gundgesetz wirklich so maßgebend? warum wurde bei der wiedervereinigung dann der artikel 29 gg ausser acht gelassen oder ausser kraft gesetzt als es sein sollte?

werdet ihr beim gedanken an die usa nicht auch depressiv und möchtet "R" wie raketenwerfer drücken?
-weiss zufällig jemand wielange oder gar wieviel der irak für seine befreiung an die amis zahlen darf?

massenvernichtungswaffen? Terror? ÖL! und das rüstungsgeschäft der privaten familie bush...solange geschossen wird klngeln die kassen...

das ist die usa, aber europa ist auch nur ein puppentheater...weiter möchte ich das aber cniht ausführen, sonst wirdmein beitrag noch gesperrt^^

leider fehlt mir der nötige grips und die bildung um klarzukommen, probleme messerscharf zu erkennen analysieren und beheben zu können...


nach all dem verdruss möchte ich auch noch versuchen etwas positives hier zu hinterlassen:



Die verteilung von geld ist seit je ehr die ungerechteste sache ( jeder meint er hat zu wenig) verteilung von verstand dagegen das gerechteste der welt ( jeder denkt er hat genug).
rob schrieb am 2012-05-03 05:33:05:
Glück....illusion...hormone...das wird schon wieder - alles mist!
In unserer Wohlstandswelt aufgewachsen, Drogen auf dem Schulhof gekauft, Prügeleien, Psychiartie...Abschluss nachgemacht, Führerschein gemacht, ausbildung bestanden, bmw gekauft und mein ganzes leben lang omas aus autos geholfen, frauen türen offen gehalten und im notfall zivilcourage für dritte gezeigt.

und dann kommt der deutsche staat ins spiel.

führerschein verloren, job verloren, schulden hier schulden da (kommt nach 2 jahren die kfz verischerung (ergo) und will mal eben 18riesen für einen ausgleich von vor 2 jahren haben weil ich justamente 2wochen zahlungsrückstand hatte) dazu kommen gerichts-anwalts-strafkosten....etliche andere beträge deren überblick ich verlor...

jetzt stehe ich 1 monat vor hartz 4 keine aussicht auf führerschein oder einen angmessenen job.
schufa etc voraus...also meine besten jahre schonmal vollends im arsch

zeitarbeit lehne ich prinzipiell ab, da wir alle sklaven des geldessind (es gibt nichts was niemandem gehört - ausstieg unmöglich) und ich nicht noch in ein weiters sklavereiprinzip einsteigen will.
also entweder ich fange an und arbeite diverse menschen ab und nehme ihnen das leben weil durch dieses märtyrium vll etwas geschiet ( in deutschland muss immer erst jemand sterben damit was passiert - und dann passiert meistens doch nur mist (siehe kampfhundehexenjagd oder diese schuldhofkiller) angenommen ich erledige ähnlich viele menschen wie anders behring brejvik hätte ich wie er anschließend das millionenpiblikum was einem zuhört, sofern man nicht vorverurteilt und verzerrt dargestellt wird wie der irre norweger.)

oder ich mach mir selbst ein ende und hab den rotz endlich dahinter...

mal ehrlich: zB fall versicherung denkt ihr ich gehe über ein jahr für diese typen arbeiten?? vll sind die ja aufgrund irgendwelcher gesetzeslagen im recht... strange wa?!
denkt ihr es macht sinnn jahrelanges ackern auf ein ziel hin ( das bürgerliche leben ) trotz ads etc was mich so stolz machte nochmal zu wiederholen also irgendwo wiedermit 16 anzfangen und zu hoffen das man mit 17 die mpu schafft damitman mit 18 führerschein machen kann um in 3 jahren vll mit "GLÜCK" wieder seinemjob nachgehen zu können? weil man bekifft auto gefahren ist...erzähltmir sonstwas wie ich mich im verkehr verhalten habe: ich weiss, dass ich viele zwischenfälle durch die einkalkulation von fremdfehlern vermeiden konnte und dass mich das bekiffte fahren keineswegs zu einer gefahr für die allgemeinheit machte..eher im gegenteil...nuja zerfetzt mich aufgrund genereller selbstfehleinschätzungen bei "junkies" undd er erwiesenen blablabla....

ich werde definitiv nicht mein bereits sehr anstrengend gewesenes lebenswerk bis hin zu meinem geliebten auto und meiner festanstellung..mit der ich hätte leben können obwohl es eine unterschichttätigkeit war..nämlich handwerk. ihr glaubt ja nicht wie undankbar dieser job ist...
alles ist handwerk, euer auto, euer haus eure kleidung und die straßen auf denen ihr fahrt...aber jeder sesselfurzer im büro verdient mit weniger arbeit und minimalem körperlichem verschleiß sowie geregelten arbeitszeiten mehr...schon ziemlich unfair oder?
ich werde wie gesagt nicht von vorne anfangen, den reichen nochmehr bereichern durch ausbeutung meiner arbeitskraft.

da kommen bachelors nach 3 jahren auf die baustelle und wollen gesellen die 3,5 jahre ausbildungszeit hatten sagen wollen wie ein haus gebaut wird??? lächerlich

ich bin aufgrund jahrelangen kampfsports und auf grund gottes gnaden bei frauen recht beliebt und hatte nie probleme eine partnerin zu bekommen...aber denkt nicht, dass ich nur 10%% dieses erfolges erreichen könnte wenn ich im blaumann stecke..ist das nicht krank??
dabei sin dfrauen doch gar nicht so....sagen die unerfahrenen.

abner ich schweife ab...wervon euch würde denn in meiner situation wie handeln?

würdet ihr eure walthermachete von der wand nehmen und ein paar wichser (staatsbedienstete, polizisten, dealer, den raudi von der schule oder den speziellen feind) abschlachten gehen

würdet ihr euch anschließend stellen oder selbst richten?

oder würdet ihr nur selbstmord mit nem netten brief in dem alle asis und alle guten koryphäen erwähnt und kommentiert sind begehen

oder würdet ihr euch ausbluten und ausschlachten lassen weil das leben doch so wichtig für das portmonee der anderen ist? minderwertige (niederer als handwerklichefacharbeit) zeitarbeit (heute abriss morgen möbelpacken) tätigen um mit schätzungsweise 20tausend brutto etliche tausend mehr abtragen??

und nun zu meiner eigentlichen frage weshalb ich in dieser erneuten schlaflosen nacht loslassen wollte:

welchen cocktail müsste ich in welche chronologischen reihgenfolge einnehmen um einen ähnlichen tot des einschläferns zu simulieren?

stellemir etwa vor 2-4antibrechtabletten, stunde warten 2-4 schlaftabletten und wenn man fast schläft noch mal so 10 oder so von irgendwas was dann tödlich ist schlucken...naja so oder so ähnlich....wenn die medis rezeptfrei wären, würde das einiges erleichtern...

danke für eure antworten.

ps. das ich bekloppt bin weiss ich brauch mir nicht gesagt werden. für produktive antworten wäre ich dankbar
alu_folie1997@web.de schrieb am 2011-01-12 13:16:01:
wenn das leben keinen sinnmehr hat so wie meins dann tut man das was ich zu versuchen tat
joanima schrieb am 2010-03-28 13:31:29:
Ich habeversucht mich umzubringen. ich sah diese welt an und fand nur zerstörung, egoismus, profitdenken und manipulation. ich fand, dass diese welt ohnehin zum untergang verdammt ist, warum den untergang also miterleben? geh doch einfach früher, das dachte ich.
ich wollte den tod wirklich, aber ich hatte pech, ich wurde zu früh aufgefunden, ich lebte noch. man hat mich eingewiesen und mit medikamenten vollgestopft. dann kam die therapie. am anfang wollte ich nicht. ich tat alles um da raus zu kommen. ich versuchte es mit abblocken und danach mit vorgespielter kooperation. es hätte fast geklappt. aber dann habe ich an einem morgen in die sonne geschaut. zuerst dachte ich wieder nur, scheisse, die ist zu hell, die schhmerzt nur. aber dann hat sie mich gewärmt. ich weiss, dass klingt verdammt poetisch, aber irgendwie hat dieser moment in mir etwas ausgelöst. es hat klick gemacht. also bin ich zu meiner behandelnden psychiaterin gegangen und habe ihr von der sonne erzählt. von da an, habe ich mitgemacht, ich habe mich auf die therapie eingelassen. und ich habe verdammt viel über mich selbst gelernt dabei. heute schreibe ich eine arbeit über suizid. ich verfasse ein theaterstück darüber. ich kann also damit umgehen.
ich schämme mich nicht für meine geschichte und ich finde dass ist wichtig. niemand sollte sich schämen, und niemand sollte sich verstecken. man kann damit umgehen. man kann in dieser welt glücklich werden. daran glaube ich jetzt fest.
mxomanfuerte@web.de schrieb am 2009-09-11 13:07:55:
Ich habe Eure Kommentare dazu gelesen und kann jetzt vielleicht auch einiges verstehen. Ich selbst bin eine Mutter die ihren Sohn durch Suizid am 18-02-2009 verloren hat. Das Leben ohne ihn fällt sehr schwer. Es kommen immer wieder die Fragen WARUM???? Ist das Leben hier so wenig lebenswert ?
Auch er hatte - seiner Meinung nach - Freunde, die ihm nicht geholfen haben, sondern alles noch viel schlimmer gemacht haben. Eine Bitte an alle Eltern, nehmt Euch mehr Zeit für Eure Kinder. Sie brauchen uns.
svartkrigare@web.de schrieb am 2008-07-13 15:21:07:
Ist das Recht zu leben, eine Pflicht zu leben?

Es gibt einfach Individuen, die, durch Sozialisation, Biografie oder Veranlagung, dieses Leben nicht leben können/wollen.
Und das Jugendliche in einer Welt Probleme haben, die Liebe nur gegen Leistung tauscht, in der positivistisches Konkurrenzdenken uns zwangsweise untereinander entfremdet, Angst vor der eigenen Perspektive den Genuss der Gegenwart ersetzt wundert mich nicht großartig.

Dieses Leben ist, meiner bescheidenen Meinung nach, kein Geschenk, dass man im jedem Falle bis zum Schluss auskosten muss. Es ist eher ein mit der Wahrnehmng eines Menschen nicht zu fassender Zufall, in dem wir nunmal die Chance haben in einem gewissen Rahmen "selbstbestimmt" (vorrausgesetzt es gibt einen freien Willen) zu leben. Warum verwehrt man Menschen also das Recht sich eben dieses, auch aus einer affektiven Situation heraus, zu entledigen?

Und wenn hier sowohl in den Kommentaren als auch in der eigentlichen Abhandlung, der Suizid so bagatellisiert wird und als grundsätzlich nicht nachvollziehbar darestellt wird, fragt man sich, warum die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die solch eine Situation forcieren, nicht der gleichen Diskussion ausgesetzt werden (Wobei ich erinnern möchte, dass die Geschichte des Freitods sehr sehr weit zurück geht, vl sogar genau so alt wie die Menschheit ist)

Ich persönlich bin 21 Jahre und habe mehrere Suizidversuche hinter mir. Ich würde es jederzeit wieder tun, und stehe dazu.
Im Grunde lehne ich das Leben nicht ab, aber das Leben, so wie es sich gebärdet lehne ich außerordentlich ab.
Die Kälte die diese Welt birgt, die Versagensängste die in einem geschürt werden, die eigene Sinnlosigkeit, die einem vor Augen geführt wird und so viele andere Dinge treiben einen dazu, die Ruhe oder zumindest die Alternative des Todes zu suchen (Natürlich weiß man nicht was da kommt, da der tote Zustand für uns transzendental ist. Ich gehe wohlwollend von nichtexistenz aus).
Nur noch kurz zu dem Argument, dass der Freitod eine egoistische Handlung sei, die dem Umfeld größtmöglichen Schmerz bereiten soll, als Rache für was auch immer. Punkt Eins: Jede menschliche Handlung ist egoistisch. Ob ich nun wem helfe, und mir insgeheim, gemäß des kategorischen Imperativs, erhoffe das ich in derselben Situation auch geholfen kriege, oder ob ich mein Kind großziehe, in der Hoffnung, es wird meine Zukunft. Und selbst der Schmerz über das dahinscheiden eines Freundes ist egozentriert. Könnte man sich zB nicht auch für ein Freitod "Opfer" freuen, dass dieses Leben, dass es immer ablehnte endlich abstreifen konnte? Wir kommen ja nicht aus unserem Ego heraus, aus einer Wahrnehmung in der nur wir wahrlich existieren...

Ich gehe desweiteren mal nicht auf Statistiken zum globalen persönlichen Glücksempfinden und verzichte auf ausführungen eines sinnnehmenden agnostischen Konstruktivismusses, rate aber all denen, die immer so vorschnell über diese Thematik urteilen, die Lektüre solcher Dinge an.

Ich hoffe solche Themen werden mal etwas differenzierter diskutiert und der ein oder andere reflektiert mal ein wenig...
Persephones schrieb am 2008-05-27 22:34:25:
Ich finde den Text nicht so großartig, wie ihr ihn anscheinend alle findet...
Jemand der das Thema oberflächlich anschneidet und damit meint, alle Aspekte des Freitods genannt zu haben..
Der Autor scheint zu vergessen, dass das Leben für einige Menschen eine Qual ist.
Ich bin der Meinung, dass Der Suizid eine egoistische Sache ist, aber ist es nicht genau so egoistisch, einen Menschen am Leben erhalten zu wollen, nur weil man ihn nciht verlieren will oder weil es gesellschaftlich verpönt ist?
Die sozialen Aspekte, die der Autor auch kurz geannt hat, sind sicherlich nicht von der hand zu weisen, aber ist die wachsende Suizidrate (oder auch der "Trend", wie der Autor es so schön marketingtechnisch formulierte) dann nicht eher ein Indikator für eine sich wandelnde Gesellschaft? Das wäre dann wahrscheinlich aber eher schon ein neues Thema
Ganz ehrlich, ich will nicht angreifend oder verletzemd wirken, aber für mich klingen deine Gedankengänge keineswegs komplex oder ausgereift, eher ein Gewabere aus Gedanken, viel zu viel Mühe für sowas ;)
Soraya schrieb am 2008-04-30 22:15:16:
Uiii...schön geschrieben. Ich WAR mal selbstmordgefärdet, um genau zu sein bis vor etwa anderthalb Monaten. Leben tu ich immer noch nicht richtig aber ich begreife bereits, dass das alles nicht rückkehrbar gewesen wäre. Eine kleine Erkenntnis.
Ich muss Nelladell zustimmen, bei mir war es auch so, dass ich mehr von Stress usw. geplagt wurde als von Minderwertigkeitskomplexen. Auf mein Aussehen war ich eigentlich immer stolz...
Falls es heute dazu kommt, das ich ausraste, denke ich mehr daran, alle anderen umzubringen.^^
Oh ja, sterben ist leicht, solange man nicht zulange drüber nachdenkt.
Und allein ist man meistens nie. es ist einem nur nicht bewusst...
Naja...
LG
GoodChris@freenet.de schrieb:
Ich bin selbst so ein Fall, und habe schon öfter über di Möglichkeit nachgedacht.
Aber ich sehe mein Recht auf geliebt werden nirgends.
Flygirl212@uboot.com schrieb:
Ich find das echt gut was du geschrieben hast, ich war auch schon oft bei solchen Gedanken, dein Text macht richtig Mut find ich. Wer spricht schon so ein Thema an. Elke
Nelladell@gmx.at schrieb:
Der Text ist ziemlich gut. Ich kann mich gut damit identifizieren, schließlich hab ich auch schon mal das Messer in der Hand gehabt. Suizid ist ein Tabuthema. Ich denke jetzt noch oft daran mich umzubringen, aber das kommt nicht von Minderwertigkeitskomplexen. Der Stress, der bei mir zuhause herrscht ist auch nur ein kleiner Faktor. Bei mir stehen Angst und Depressionen an erster Stelle. Ich habe Angst, dass ich in meinem Leben etwas falsch mache und daher erscheint es mir oft sinnvoller zu sterben. Obwohl ich es im Endeffekt nicht zustande bringe. Es ist wichtig Freunde zu haben, die hinter einem stehen! Ich lebe nur aus einem Grund noch: Wegen meinem Freund und meinen Freundinnen. Meine Familie hat dazu keinen Beitrag geleistet. Carmen
Sister.Brina@web.de schrieb:
ich finde es gut das du dieses thema angesprochen hast.Denn es entspricht der Wahrheit,es hat sich viel in den letzten jahren verändert.Ich habe auch eine gute freundin die sich ritzt und mehr über den Tod als das Leben denkt.Ich finde Selbstmord ist keine Lösung man rennt vor problemen weg man ist feige.Man tut damit noch vielen anderen menshen weh namlich seiner ganzen Familie,Freunden... .Selbstmord ist scheiße... Brina
einsame.seele@gmx.de schrieb:
sehr schön....
bin selber so suizidal und finde sie echt schön.. kann man sich so gut mit identifizieren..
Tanja
mofina@web.de schrieb:
Ich bin eine betroffene Mutter die ihren geliebten Sohn durch Suizid 1997 verloren hat. Er war fast 18 jahre. Ich selbst habe 5 jahre gebraucht um wieder leben zu können. Ich habe nach dem Tod meines Sohnes in einer Trauergruppe für betroffene Eltern einen Teil verarbeiten können, an mir selbst habe ich auch hart gearbeitet und habe mich verändert. Ich bin bin froh darüber, heute das zu sein was ich bin, ich bin menschlicher und mein Herz ist weicher geworden. Heute schaue ich in den Spiegel und weiß, das bin ich und ich bin ok. Auch weiß ich, daß mein sohn mich geliebt hat. Ich möchte den Weg den ich gegangen nicht nochmal zurückgehen. Eine liebende Mutter
mofina@web.de schrieb:
Ich bin eine betroffene Mutter die ihren geliebten Sohn durch Suizid 1997 verloren hat. Er war fast 18 jahre. Ich selbst habe 5 jahre gebraucht um wieder leben zu können. Ich habe nach dem Tod meines Sohnes in einer Trauergruppe für betroffene Eltern einen Teil verarbeiten können, an mir selbst habe ich auch hart gearbeitet und habe mich verändert. Ich bin bin froh darüber, heute das zu sein was ich bin, ich bin menschlicher und mein Herz ist weicher geworden. Heute schaue ich in den Spiegel und weiß, das bin ich und ich bin ok. Auch weiß ich, daß mein sohn mich geliebt hat. Ich möchte den Weg den ich gegangen nicht nochmal zurückgehen. Eine liebende Mutter
JKinsomnia@web.de schrieb:
Der Tod ist kein Geschenk, genausowenig das Leben. Jeder, wenn er nicht gerade Gefangener seines Körpers oder bewußtlos ist, kann sein physisches Leben beenden.
Ich denke nur noch daran, der Gedanke an den Tod bestimmt mein Leben (klingt blöd, ist aber so).
Meiner Meinung nach sind sich gerade junge Menschen häufig nicht der Tatsache
bewußt, daß ein vollendeter Suizid NICHT
rückgängig zu machen ist. Klar, sie wissen es, aber wissen und begreifen ist
ein Unterschied.
Auch sollte man sich darüber im Klaren sein, daß selbst die sogenannten ernstgemeinten Suizidversuche nicht selten von Mißerfolg gekrönt sind, mit teilweise sehr unangenehmen, manchmal sogar verheerenden Folgen.
Ich sag nur Dialyse und künstliche Leber
nach ner Überdosis Schmerztabletten oder
schwere geistige Behinderung infolge akuten Sauerstoffmangels als Folge einer Kohlenmonoxidvergiftung, ganz zu schweigen von den sozialen Folgen (nicht immer Verständnis). Und das häufig überarbeitete Krankenhauspersonal ist nicht zwingend begeistert über eine Magenspülung oder eine Entgiftung nach einem Suizidversuch (spreche da aus eigener Erfahrung, man spürt die unterschwellige Ablehnung).
Und selbst wenn es klappen sollte, das Sterben ist meist kein angenehmer Akt, es sei denn, man ist so verzweifelt und durcheinander, daß selbst das einem wurscht ist.
MERKE: Es gibt kein romantisches Hinübergleiten ins Paradies, sondern einen schmerzhaften Todeskampf, auch bei
den sanften Methoden wie Gift oder Ausbluten nach dem Öffnen der Pulsadern.
Beides dauert übrigens oft Stunden, wenn es überhaupt zum Ende führt, begleitet von Übelkeit und Krämpfen, Folgeschäden
beim Überleben inbegriffen.
Und wenn einem bei einem blutenden Unterarm doch die Muffe geht (wie mir),
und man zur nächsten Rettungsstelle marschiert und sich irgendetwas ausdenkt
(die Wahrheit zu sagen ist bei dem gestreßten Klima nicht unbedingt empfehlenswert, weil oberpeinlich), wird einem die Scheiße ziemlich schnell bewußt, die man gebaut hat.
Deshalb sollte man sich immer wieder überlegen, ob.
Denn zum Sichumbringen ist es nie zu spät.

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.