Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Fantasy&Märchen > Fantasy

Sultan del Arabika Teil5

von Luna

1

Ihre Freundin Lilly, wartet schon an der Ecke. Emma, rennt zu ihr. „ Sag mal Lilly“, fragt sie aufgeregt. „ Weißt du was Tubarzia ist?“ Lilly, weiß es natürlich nicht. „ Bestimmt, wenn man jemanden an seinem Bart zieht“, antwortet sie. „Meinst du?“ Emma ist ratlos.
Zu gerne würde sie Lilly alles erzählen, aber erst müsste sie wohl Sultan del Arabika fragen. Das wäre ja peinlich, wenn sie Lilly mitnähme und die Pferde würden keinen Ton von sich geben. Die Schulstunden wollen irgendwie nicht enden. Emma rutscht unruhig auf ihrem Stuhl hin und her. Ob die Lehrerin wusste, was Tubarzia ist?
„ Emma, komm zur Tafel und löse diese Rechenaufgabe“, sagt Frau Binder plötzlich. Jetzt oder nie, denkt Emma. Sie geht zur Tafel, dreht sich zu Frau Binder und sagt ganz schnell. „ Tubarzia?“ Frau Binders Augen werden noch größer, wie sie schon ohnehin hinter den dicken Brillengläsern sind. „ Emma?“ sagt sie nur. „ Tubarzia“, sagt Emma wieder ganz schnell. „ Also Emma, kannst du mir erklären was das soll? Ist es wieder einer von den Schulstreichen, die hier in dieser Schule umhergehen?“ fragt Frau Binder leicht gereizt. „ Bei mir zieht dass nicht. Also rechne und lasse den Quatsch“. Die ganze Klasse, lacht so laut, das Frau Binder für Ruhe sorgen muss. Diese Kinder, denkt sie und seufzt.
Emma ist enttäuscht. Es war wohl doch alles nur ein unwahrer Traum. Tubarzia, das Wort gab es in Wirklichkeit gar nicht.
„Sag mal“, fragt Lilly nach der Schule. „ Warum hast du zu Frau Binder, Tubarzia gesagt? Mich hast du auch gefragt.“ Emma, sucht mal wieder nach einer halben Notlüge.
„ Ich dachte, dass ich das Wort kenne“, sagt sie und kreuzt ihre Finger in der Jackentasche. „Aber woher denn?“ hakt Lilly nach. „ Ich habe es noch nie gehört“.
„ Dann habe ich mich wohl verhört“, antwortet Emma schnippisch.
„ Kommst du heute Nachmittag zu mir?“ will Lilly wissen. „Heute geht es nicht“, antwortet Emma schnell. „ Ich muss üben, Befehl von Papa. Aber morgen kannst du zu mir kommen“. An der Straßenecke, trennen sie sich und Emma nimmt ihre Beine in die Hand.
In ihr tobt ein Vulkan. Endlich konnte sie zu den Pferden.

Nach dem sie ihre Hausaufgaben erledigt hat, schnappt Emma sich eine leere Plastiktüte und stopft sie voll mit Äpfeln, Karotten und Zucker. „ Sag mal Emma“, die vorwurfvolle Stimme ihrer Mutter, lässt sie zusammenschrecken. „ Ich kann nicht jeden Tag Äpfel und Karotten kaufen, die du dann an die Pferde verfütterst“. Emmas Herz, schlägt bis zum Hals. „ Einmal noch Mama“, sagt sie.“ Bitte“. Dabei, setzt sie ihr bezauberndes Lächeln auf. „ Also gut“, antwortet ihre Mutter. „ Aber ab morgen, darfst du zwei mal die Woche zugreifen. Dass langt“. Emma gibt ihrer einen Kuss und rennt schnell zur Weide.
Sultan Del Arabika erwartet sie schon. „ Na, hast du Angst dass ich verhungre?“ schnaubt er gleich los. „ Nein eigentlich nicht“, antwortet Emma. „ Ich habe für alle etwas mitgebracht. Samira, Melchior, Baron, Quasselstrippe ich habe etwas für euch“, ruft sie aufgeregt über die Wiese. Aber die Pferde rühren sich nicht. „ Und, was machst du nun?“ fragt Sultan sie spöttisch. „ Hast du noch nicht kapiert, dass sie erst auf meinen Befehl warten?“ Emma wird wütend. „Warum sollen sie auf deine Befehle warten?“ meckert sie Sultan an. Bist du so etwas Besonderes? Mein Papa ist Lehrer, aber auf seine Befehle muss niemand hören“. Sultan rennt ein paar Runden über die Weide. Dabei wiehert er ununterbrochen und es hört sich an, als würde er lachen. Schnaufend, hält er wieder vor ihr. Ein weiser Mann, edlen Blutes soll dein Vater sein? Aber auf seine Befehle hört niemand? Brrrrrrrr, Brrrrrrrr komisch, diese Menschen“, sagt er atemlos und schüttelt seine schwarze Mähne. „ Aber du musst mich ja nicht gleich so anschreien“, brummt er beleidigt. Emma, wuschelt versöhnlich seine Mähne. „ Tut mir leid Sultan“, sagt sie und hält ihm einen Apfel hin. „ Na gut“, nuschelt er. „ Ich verzeihe dir.“ Nachdem er den ersten Apfel genossen hat, schlägt er wieder seine Hufe in die Wiese. Wie auf Befehl, traben die Anderen nun heran. „ Hallo Emmachen“, ruft Quasselstrippe.


1

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden.

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.