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Kategorien > Fantasy&Märchen > Fantasy

Sultan del Arabika Teil 1

von Luna

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Sultan del Arabika Teil 1

Eine Geschichte für Luna Chiara

Auf einer grünen kleinen Weide, umgeben von hohen Tannen, stehen 5 Pferde. Sie grasen und traben dabei gemütlich auf und ab. Der schwarze Hengst, hebt ab und zu seinen Kopf und schaut in die Runde. Man wollte glauben, dass er die Herde aufmerksam bewachte. Wenn er dieses getan hatte, schnaufte er laut, schüttelte seinen Kopf und graste genüsslich weiter.
Emma, die mit ihren Eltern ganz nah an der Weide wohnte, lief jeden Tag hinüber und fütterte den Hengst mit Zucker und Rüben. Die anderen, würde sie ja auch füttern. Aber immer, kam nur der schwarze Hengst auf sie zu. Wenn er mit seinen weichen Lippen den Zucker von ihrer Hand nahm, streichelte Emma seine schwarze Mähne.“ Na, schmeckt es dir?“ fragte sie ihn jedes mal. Dann schaute er sie an, drehte sich um und trabte davon.
Heute, hatte sie Äpfel eingesteckt. Der schwarze Hengst, sieht sie schon kommen und galoppiert auf sie zu. „So, heute habe ich Äpfel für dich“, sagt sie und hält ihm einen vor die Nüstern. „Wurde ja auch mal Zeit“, brummelt der Hengst. Emma, dreht sich um und sucht die Stimme, die gerade geantwortet hat. „ Keine Angst, ich habe mit dir geredet“, wiehert er. „Pferde, können nicht sprechen“, stottert Emma. „ Wer sagt das?“ fragt der Hengst und schnaubt laut. „Jeder sagt das“, antwortet sie und schaut dabei in die Luft. „Hallo, wo schaust du denn hin? Das ist unhöflich“, schimpft er laut.
Emma, glaubt nun doch so langsam, dass der schwarze Hengst sprechen kann. Wer sonst sollte mit ihr reden. Keine Menschenseele war in der Nähe.
„Hm“, hüstelt sie. „ Ich habe noch nie ein Pferd gefüttert, das sprechen kann“.
„ Dann hast du jetzt etwas dazu gelernt“, lacht er. „ Außerdem, sollten wir uns vorstellen?“ „Soll ich anfangen?“ Emma nickt und der schwarze Hengst stellt sich vor.
„ Ich bin Sultan del Arabika“, sagt er stolz und schüttelt seine Mähne. „Ich bin von edlem Blute. Und nun sage mir, wer du bist. „ Ich bin Emma und wohne da drüben in dem kleinen Haus“, antwortet sie und zeigt mit ihrem Finger in die Richtung.
„Und weiter“, stöhnt Sultan del Arabika. „ Nichts weiter“, antwortet Emma. „Außerdem, weiß ich nicht was du meinst“. Der schwarze Hengst, schnaubt laut, dabei tänzelt er hin und her. „ Wie kann man so dumm sein“, wettert er. „ Von welchem edlen Blut, stammst du ab?“ Langsam wird es Emma zu bunt. Konnte es sein, dass der schwarze Hengst ziemlich eingebildet war?
„ Mein Blut, ist ganz normal“, sagt sie deshalb trotzig. „ Und wie kommst du auf die Idee, von edlem Blute zu sein? Dass kann ja jeder behaupten, pah“.
„ Pah, pah, pah, papperlapapp“, äfft Sultan ihr nach. „ Ich kann es beweisen“, schnauft er wütend. Er schaut hinter sich, wiehert einmal laut und schlägt seine Hufe in die Wiese. Die anderen Pferde, heben ihren Kopf und traben ehrfürchtig auf ihn zu.
„ Sultan“, sagt die weiße Stute leise und verbeugt sich vor ihm. „Was möchtest du von uns?“ Sultan del Arabika stellt sich gerade hin, bevor er antwortet. „ Samira, sage diesem abgebrochenen Zwerg wer ich bin“, fordert er sie auf. Die weiße Stute, schaut auf Emma und schnauft leise. „ Das ist Sultan del Arabika, Kleine“, sagt sie und verbeugt sich noch einmal. „ Er hat edles Blut in seinen Adern. Sein Vater, war der Prinz del Arabika. Und war ebenso stolz und schön wie Sultan.“ Sultan, stupst Emma mit seiner Schnauze.
„ Siehst du?“ sagt er eingebildet. „ Ich bin, wer ich bin.“
„ Ist ja schon gut“, stöhnt Emma. „ Du bist also der Sultan del Arabika. Aber wo liegt denn Arabika? Die weiße Stute, kommt nun näher an den Zaun. „Arabika, ist ein kleines Land“, sagt sie geheimnisvoll. Aber es ist, so glaube ich nicht weit von hier“.
„Sultan del Arabika, hört sich aber an wie eine Kaffeemarke“, lacht Emma. „ Meine Mama kauft immer Kaffee, mit dem Geschmack arabischer Kaffeebohnen.“


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