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Kategorien > Fantasy&Märchen > Fantasy

Sultan del Arabika Teil 4

von Luna

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Weit weg, in einem anderen Stall.
Saphira liegt erschöpft und glücklich auf ihrem Strohbett. Vor ein paar Stunden, war auch sie Mutter geworden. Glöckchen, lag schlafend neben ihr im Stroh und schien zu träumen.
Ihre kleinen Hufe, zuckten manchmal leicht. Und es sah aus, als würde sie laufen.
Rubin, Glöckchens Vater wohnte eine Box neben ihnen. „ Schlaf gut Saphira“, ruft er zu ihr rüber. „ Schlaf gut Rubin“, antwortet Saphira leise. „ Ich habe euch Beide sehr lieb“, flüstert er zärtlich.
Saphira, bettet ihren Kopf in das duftende Stroh und versucht zu schlafen. Aber sie kann nicht. Ihre Gedanken wandern zu ihrer Mutter, die Glöckchen nie kennenlernen würde.
Sie denkt an den Abschied, der so schmerzhaft war und eine große Pferdeträne rollt aus ihrem Auge. Saphira steht auf und steckt ihren Kopf durch die Öffnung des Stalltores.
Sie hebt ihren Kopf und schaut hoch zu den Sternen. Ein Windhauch, lässt ihre Mähne flattern und Saphira glaubt, ihre Mutter zu spüren.“ Ein Lied für dich Mama“, flüstert sie. „ Ich weiß, du kannst mich hören.“

Ich spürte gerade den Kuss von dir,
wache oder träume ich?
Oder war es nur der Wind?
Wo bist du nur?
Komm sage es mir,
dann reise ich zu dir.

Mein Herz ist schwer,
die Lippen stumm.
Schleier der Erinnerung,
lüfte dich, für sie und mich.
Ein Sternenmeer, hoch über mir
Trägt nun einen Gruß zu dir.

Saphiras Lied klang so traurig. Dass die anderen Tiere von Arabika, leise mitsummten. Sie hofften dass Samira, Saphiras Lied vernahm.



Emma, träumt zu dieser Zeit immer noch von Sultan. „ Tubarzia, was ist das?“ fragt sie Sultan neugierig. Sultan, schüttelt seinen mächtigen Kopf. „ Das sage ich dir später“, antwortet er ihr. „ Willst du einmal etwas außergewöhnlich Schönes erleben?“ fragt er sie schelmisch. Emma ist plötzlich ganz aufgeregt. „ Was denn?“ fragt sie sofort. „ Halte dich jetzt gut fest“, ruft Sultan. Emma greift tief in Sultans Mähne und schon geht es los.
Sultan del Arabika, rennt schnell wie ein Herbststurm. Immer schneller und schneller. Sie steigen in die Lüfte und Emma sieht, wie der Wald unter ihnen immer kleiner wird. „ Wo willst du hin?“ ruft sie ihm zu. „Warte es ab“, schnauft er und steigt noch höher.
„ Sultan“, flüstert Emma verzückt. Ich kann ja schon fast den Mond berühren.“
„ Hast du die Sternschnuppe gesehen, die ans uns vorbei geflogen ist?“
Sultan, umkreist einmal den Mond mit Emma. Fängt Sternschnuppen mit ihr und jagt zurück zur Erde. „ Denke an Tubarzia“, ruft er immer wieder.


Als Emma erwacht, denkt sie immer nur eines. Tubarzia, Tubarzia und wieder Tubarzia.




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