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Kategorien > Fantasy&Märchen > Fantasy

Sultan del Arabika Teil 9

von Luna

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„Mama Mia“, stöhnt Beppo. „ Ja, ich sage die Wahrheit. Elefanten, haben ihren Elefantenfriedhof. Einhörner reisen nach Tubarzia. Und der Rest von uns, wandert in das Tal der roten Sonne. Und da habe ich keine Chance, ein Einschwein zu werden.
„Ein Einschwein?“ Melchior ist entsetzt. „ Du wagst es, solche Vergleiche zu ziehen?“
Beppo merkt, dass er wohl einen Schritt zu weit gegangen ist und flüchtet schnell wieder vor den Zaun.
„ Ist ja gut, Melchior“, besänftigt er den wütenden Gaul. „ Dann eben Zweischwein“.
Bevor Melchior antworten kann, springen ein Hirsch und ein Reh aus dem Wald.
„ Harald und Rosi“, ruft Quasselstrippe freudig. „Schön, dass ihr auch mal wieder vorbeischaut“. Harald, der ein riesiges Geweih auf seinem Kopf trägt, nimmt noch einmal Anlauf und springt über den Zaun zu ihnen auf die Wiese. „ Nun mach schon Rosi“, sagt er aufmunternd. „ Spring“. Rosi, bleibt unsicher vor dem Zaun stehen und guckt ganz verzweifelt. „ Ach ne, ach ne, ach ne“, jammert die lispelnde Rosi. Das schaffe ich nicht. Ich werde auf dem Zaun liegenbleiben. Ach ne, ach ne“. Harald, schüttelt seinen Kopf. „ Sie wird immer glauben, dass alles viel zu hoch für sie ist“, sagt er zu den anderen. „Na ja, dann werden wir gleich zu ihr gehen“, wiehert Quasselstrippe. „ Wie immer“. Rosi, läuft unruhig vor dem Zaun hin und her. „ Die denken alle, ich bin dumm“, sagt sie zu Beppo. „Aber ich schaffe dass nicht. „ Ach ne, ach ne, ach ne“. „Huhu“, ruft sie kleinlaut. „ Ich bleibe hier stehen“.
Die kleine Gruppe, setzt sich in Bewegung und gesellt sich zu Beppo und Rosi.
„ Na ihr“, lispelt Rosi. „ Das ist einfach zu hoch für mich. Wer ist denn das Mädchen?“ fragt sie neugierig. Emma die hinter Samira steht, geht langsam nach vorne. „ Ich bin Emma“, stellt sie sich höflich vor. „ Ach, die Emma“, sagt Rosi und freut sich. „ Ja, ja, Sultan hat uns schon von dir erzählt“.
„ Ach, wirklich?“ fragt Emma. „ Sultan del Arabika hat von mir erzählt? Was denn?“
„ Das er dir die Fähigkeit gegeben hat, mit uns zu reden. Weil du ja so ein liebes Mädchen bist. Schließlich, hast du ihm jeden Tag etwas Leckeres vorbeigebracht“.
Sultan del Arabika, ist die Angelegenheit äußerst peinlich. Er dreht sich um und sprintet über die Weide. Eine Runde nach der anderen läuft er. Dabei schnaubt er immer wieder laut oder wiehert wütend. „ Habe ich etwas falsches gesagt?“ lispelt Rosi. „ Oder warum ist er so wütend?“ Insgeheim, freut Beppo sich. Aber er sagt. „ Er ist der Sultan del Arabika und das Recht lag bei ihm, Emma zu sagen, was du nun schon für ihn erledigt hast.“
Rosi schämt sich sehr. „ Huhu, Sultan“, ruft sie laut über die Wiese. „Das wollte ich nicht, tut mir so leid“. Harald stöhnt und seufzt. „ Ich werde jetzt zu ihm laufen. Wenn der so weiter macht, hat er gleich einen Drehwurm.“ Er sprintet über die Wiese und fängt Sultans nächste Runde ab.
Quasselstrippe, Samira, Baron und Melchior beruhigen Rosi. „ Ist doch alles halb so schlimm“, sagt Samira und gibt Rosi mit ihrer Schnauze einen Stüber. „ Genau, dass meine ich auch“, sagt Quasselstrippe und schaut zu Sultan del Arabika. „ Er denkt immer noch, dass hier die gleichen Gesetze herrschen wie in Arabika“, sagt Melchior. „ So gut es geht, versuchen wir auch mitzuspielen. Aber manchmal, nervt er ganz schön.“
„ Nun lasst mal“, mischt sich Baron ein. „ Wir haben auch Spaß dabei. Und er war doch auch ein stolzes Paradepferd. Soweit, habe ich es nicht gebracht.“
„ Ja, dass stimmt“, flüstert Quasselstrippe und senkt verlegen ihren Kopf. „ Sultan, war der schönste schwarze Hengst in Arabika. Und seine magischen Fähigkeiten, hat er immer noch.“
Beppo, spitzt seine kleinen Schweineohren. „ Wenn sich dass mal nicht nach einer verliebten, alten Stute anhört“, grunzt er und schubbert dabei seinen Rücken an einem Baumstamm. „ Ich bin auch noch zu haben“, grunzt er. „ Igitt“, schüttelt Quasselstrippe sich. „ Du bist ein Schlammwühler“. „ Und du, schmeißt mit Pferdeäpfeln“, antwortet Beppo
beleidigt.
























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