Summer of 69
von
Private Suicide
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Wie die Zeit verfliegt. Ich drehe mich um und sehe die Jahre davonrennen. Die Kälte der Neuzeit schlägt mir ins Gesicht. Ein Altes Lied auf den Seiten einer verstimmten Gitarre, zaubert mir Tränen ins Gesicht. Es interessiert die Musik nicht. Die Jahre veränderten die verblassten Noten nicht. Ich denke an all die kleinen Jungs, welche sich damals die Finger blutig spielten. Die an Mädchen und Musik erkrankten. Es waren die besten Tage ihres Lebens. Ich frage mich wann meine Zeit kommt. Wann ich in Erfüllung gehe. Doch ich bin Jung. Ich weiß jetzt oder nie. Ich lebe und habe Angst zu verlieren. Was ist wenn alles kommt und geht? Angst vor der Vergänglichkeit. Doch nun fühl ich eine neue Zeit anbrechen. Ich fühle mich beim Geist der Alten Zeit, im Stande die neue Generation zu bewegen. Die verkommenen Kinder, der Medien eines kapitalistischen Staates. Ich fühle wie mich eine Macht zurückzieht. In die Vergangenheit. Wo ich wusste wer ich sein wollte. Ich wurde älter und härter. Nun strebe ich dem anbrechenden Zeitalter entgegen. Mit Jemandem an meiner Seite, der mir wieder ermöglichte zu leben. Der durch die Vergangenheit strich und nur noch das übrig ließ, was mir von der Generation X geblieben war. Ich weiß nicht was die Zukunft bringt. Ich weiß nur, dass sie anders sein wird als das Vergangene. Der Mensch der mir falsche Illusionen im Sommer meines Lebens vorgespielt hat ist weg. Ich weiß, dass sich alles ändern wird. Eine wunderbare Epoche bricht an. Mann muss sie nur zu dem machen was sie sein soll. Dann werden wir überleben.
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Kommentare
Merle schrieb am 2007-11-02 13:39:28:
richtig schön!!! gut geschrieben und einfühlsam.
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