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Kategorien > Fantasy > Anderes

Sylvins Geschichte 1.

von Raven

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Der flammende Schatten breitete sich wie eine glühende Scheibe über den noch dunkel gefärbten Himmel. Wie flüssiges Feuer zog er seine Bahn und färbte die Landschaft in ein dämonisches Meer aus rot und schwarz. Nur das wiederhallende Echo der Stille war zu vernehmen. Sylvin stand an der Mauer und ließ diesen Farbenkampf fast schon hypnotischen auf sich wirken. Wind streichelte sein Gesicht und spielte mit seinen dunklen Haaren als wollte er ihn verführen mit ihm zu kommen. Er schloss die Augen, fühlte jeden zug der seine Strähnen zum tanzen brachte, spürte die Farben die eins mit ihm wurden wärend sie ihn immer mehr Gestalt annehmen und ihn nicht mehr wie einen Umriss der Dunkelheit da stehn ließen. Und da war sie wieder. Die Stimme, die seinen Namen rief und dann immer weiter mit den Windböen davon getragen wurde. Es war eine liebliche Stimme die ihn einlud aber er durfte nicht, dass wusste er. Schon früher hatte er den Wunsch verspürht herauszufinden wohin sie ihn leiten würde aber in diesen Zeiten war dies ein ziemliches Wagnis, jetzt wo im ganzen Land dieses beunruhigende Gefühl wie eine hungrige Bestie nagte und man keinem mehr über den Weg trauen konnte. Das Land Ramier war zwar noch nicht bedroht doch war dies nur eine Frage der Zeit.
„Sylvin?! Sylvin!!!“
Sein Körper spannte sich an und sein Gesicht das eben noch geistesabwesend den fernen Klängen gelauscht hatte legte sich in Falten.
„Bald ist es soweit, bald werde ich mit dir gehen....“ dachte er und verbannte die Stimme vorerst aus seinem Kopf als er die Augen öffnete und nach oben blickte.
„Was gibt es Ragba?“
Die immernoch gegenwärtige Dunkelheit ließ es nicht zu eine Gestalt zu erkennen doch Sylvins blick fixierte einen Punkt der scheinbar ein paar Meter über ihn herumwirbelte.
„Sel Medryl wünscht mit dir zu sprechen.“ Die stimme wirkte erschöpft und müde und dennoch schien sie von allen seiten um Sylvins Kopf herum zu geistern. Doch war sie bei weitem nicht so verführerisch und einladend wie die andere der er noch vor kurzem gelauscht hatte. Diese hir hatte etwas schrilles nervendes und riss diese eben noch genossene Ruhe in kleine Stücke. Normalerweise freute er sich auf eine Einladung von seiner Herrin doch in letzter Zeit waren die Gespräche die sie führten ein eher unangenehmer Zeitvertreib. Sylvin richtete seinen Blick nocheinmal auf die schimmernde Scheibe die nun ein wenig an kraft und Intensivität abnahm und das Land Ramier in einen harmonischeren gelbton umschlung.
„Was ist mit dir?“ fragte die stimme mit Schriller Müdigkeit.
Sylvin seuftzte. Seit er denken konnte spukte diese Singstimme in seinem Kopf herum. Er wusste selbst nicht was es zu bedeuten hatte aber er wusste zumindest dass es keine Einbildung war. Doch was war es dann? Die anderen Gedanken darüber was es sein könnte waren zu beunruhigend als das er es jemanden anvertrauen würde. Und desshalb wollte er auch gar nicht erst auf soeine Frage eingehn.
„Garnichts, aber du klingst nicht gerade top auf.“ Die schwebende stimme wirkte geschmeichelt. „Nun ja, hab viel zu tun. Seitdem an den Grenzen von Krysaren gemunkelt wird bin ich fast immer im Einsatz und komm desshalb auch gar nicht mehr zum Essen.
Auf jeden Fall hab ich dort einige intressante Sachen bemerkt und hab desshalb gestern Nacht Sel Mendryl aufgesucht um ihr davon zu berichten.“ Sylvins Gesicht wurde ernst. Desshalb wollte sie ihn also sehn. Es gab Nachrichten aus Begnash der Nachbarstadt.
„Ich muss jetzt gehen.“ meinte er und seine Füße setzten sich wie ferngesteuert in Bewegung.
„Ach ja und übrigends Ragbar....“ Sylvin drehte sich nocheinmal um, .....“ Ischma hat vor mit den Kindern einen Ausflug zu den Banforten zu machen, ich glaub da könntest sogar du satt werden.“ Die Stimme wirkte aufgeregt und von einer Seite zur anderen zu springen.
„ Da werd ich ja gleich hinschaun und auf sie warten!!!“ fipte die Stimme aufgeregt vor sich hin bis sie immer weiter davon Jauchtzte und gänzlich verschwand. Sylvin blieb stehn. Er wollte sich sammeln um für das was auch immer auf ihn zukommen mochte gefasst reagieren zu können. Dann setzte er seinen Weg fort.

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Kommentare

Kayra schrieb am 2006-05-12 18:10:58:
Eigentlich doch ganz hübsch geschrieben. (Man) hat sich flott ein- und durchgelesen und es für gut befunden ;-)
angelika schrieb am 2006-05-02 09:21:51:
Na, und! Wir sind ja noch am lernen! Wobei Gloria sich recht hat. Was dich wieder anspornen sollte mehr zu schreiben und besser zu werden! :-) Nur Mut! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
lg
dein sternenkind
Gloria schrieb am 2006-04-30 17:45:31:
Die Geschichte baut zwar Spannung auf, hält dann aber inhaltlich nicht,was sie verspricht. An der Rechtschreibung und Interpunktion müßte noch gearbeitet werden. Der Stil hebt sich nicht vom Gängigen ab.
Sorry, Gloria
angelika schrieb am 2006-04-29 18:06:36:
Na, ist ja schon drinnen super!!! Schön geschrieben, Fortsetzung erforderlich!!!
hihihi
sternenkind

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