Tag
von
Stauby
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Langsam erblickt das Rot die Welt
Und fragt sich, ob es uns gefällt.
Bald kommt das Licht das uns erhellt
Und vertreibt Dunkelheit und kält’.
So dachte sich das kleine Kind
Schauend in den Sternenhimmel.
Die Haare, blond, wehten im Wind,
Und sann an den großen Schimmel.
Da durchbricht der erste Sonnenschein,
Wie ein Einhorn, schön und rein,
Die Finsternis, einem Messer gleich.
Wird die Erd’ nun endlich rein?
Majestätisch steigt sie nun hinauf,
Sich labend an ihrer erhabenen Macht,
Und zeigt sich in ihrer vollen Pracht,
Die Nacht weicht, nimmt die Niederlage in kauf.
Der Teufelskreis der Zeit hat nun begonnen,
Das A und O wurde ab da ersonnen.
Die Sonne am Zenit vom Firmament
Kennt das Ende und schließt sein Testament.
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