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Kategorien > Horror > Angst

The Room behind the Door

von Chaos

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The Room behind the Door - Glaubst du etwa, dass alles zufällig geschieht?

1. Espoir und Jo lernen A.J. kennen

Erzähler: Es ist ein ruhiger und regnerischer Tag am Internat in Oxford. Alle warten gespannt auf die neuen Schüler, die noch heute eintreffen sollen. Auch Espoir und ihr bester Freund Jo stehen am großen Tor. Espoir ist ein Mädchen mit langen braunen Haaren und schönen grünen Augen. Mit vier Jahren waren sie und ihre Eltern, wegen mangelnden Arbeitsplätzen, von Paris nach London gezogen. Seit ihrem achten Lebensjahr besucht sie nun schon das Oxforder Internat, wo sie in die zehnte Klasse geht. Sie ist dreizehn. Jo hingegen geht in die neunte Klasse, da er das siebte Schuljahr hatte wiederholen müssen. Er hat kurze blonde Haare, blaue Augen und trägt immer ein blaues Halstuch.

Espoir: Ich frage mich, ob auch ein paar in unserem Alter dabei sind. Hoffentlich ein gutaussehender Junge der-

Jo: Gut aussehender Junge? Du hast vielleicht Sorgen.

Espoir: Wieso? Du interessierst dich doch auch für Mädchen!

Jo: Na gut. Hast ja recht, aber hoffentlich kommt nicht wieder so ein Asso wie diese Maya Hangtin hierher.

Espoir: Maya Hangtin? Was hast du denn gegen die?

Jo: Die tut zwar keinem was, aber ich habe gehört, dass sie so kaltherzig ist, dass sie sogar ohne Scheu jemanden umbringen würde.

Espoir: Du glaubst aber echt alles, was man dir so erzählt, oder.

Jo: Ach wer weiß... (Lautes Klingeln)... Hey die neuen Schüler sind da!

Espoir: Jungs! Ich will einen Jungen, ganz für mich allein!

Jo: Esp! Manchmal glaube ich echt, sie spinnt ein bisschen.

AJ: Äh, Hallo? Kannst du mir sagen wo ich die Toilette finde?

Erzähler: Plötzlich steht dort ein kleiner Junge, der Jo anspricht.

Jo: Was?

AJ: Die Toilette. Ich muss auf die Toilette.

Jo: Die Toilette? Ach so, du bist neu hier. Warte, ich zeig dir den Weg!

Erzähler: Gerade als sich Jo mit dem Jungen auf den Weg machen will...

Espoir: Es ist kein Junge für mich dabei. Ich könnte heulen.

Jo: Keine Zeit, Esp. Der Kleine hier sucht die Toilette.

Espoir: Oh. hallo. Hab dich gar nicht gesehen.

AJ: Äh ja, hallo.

Erzähler: Und so begeben sich Espoir, Jo und der kleine Junge zu den Toiletten. Espoir und Jo warten vor der Tür, bis der Neue fertig ist. Danach zeigen sie ihm das alte Gebäude.

Espoir: Wie heißt du überhaupt?

AJ: Oh, ich hab mich noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist A.J. und ich bin elf Jahre alt.

Jo: Ich bin Jo und das ist meine Freundin Espoir.

AJ: Seid ihr ein Paar?

Espoir: Nein, so ist es nicht. Wir sind einfach nur gut befreundet. Immerhin kennen wir uns schon seit fünf Jahren.

AJ: Okay, okay, ich hab schon verstanden. Und was ist das hier für ein Raum?

Espoir: Das ist die Küche. Im Gegensatz zu den anderen Zimmern ist die Küche wenigstens mit modernen Geräten ausgestattet. Immerhin ist dieses Internat 1460 erbaut worden. (Leiser werdend) Ach letztes Jahr haben wir hier...

Ende Szene 1



2. Espoir, Jo und A.J. im Schachclub

Erzähler: Espoir und Jo freunden sich also mit A.J. an. In den Pausen zwischen den Unterrichtsstunden spielen sie Fußball, Volleyball oder Basketball. Sie sind den ganzen Tag zusammen. Als Jo wieder einmal zum Schachclub geht, begleiten ihn Espoir und A.J..

Jo: Bin vielleicht nicht besonders gut in Fußball oder Baseball, aber Schach kann ich hundertprozentig.

AJ: Ich habe mit Schach überhaupt keine Erfahrung.

Jo: Kein Problem, ich kann es dir zeigen.

Erzähler: Jo und A.J. nehmen sich ein Schachbrett.

Jo: Die Jeder Spieler nimmt sich entweder alle weißen oder schwarzen Figuren. Da hätten wir je acht Bauern, zwei Läufer, zwei Türme und zwei Springer. Dann bekommt jeder noch einen König und eine Dame. Die Dame ist die stärkste Figur im Spiel, aber der König ist am wichtigsten, denn wenn er besiegt wird, hat sein Besitzer verloren. Deshalb musste ihn immer gut schützen.

Erzähler: Nach einer Weile hat A.J. das Spiel dann verstanden. Mit Jo als Berater spielt er gegen Espoir.

Jo: Nein, geh mit dem Springer da rüber! Dann kannst du ihre Dame schlagen.

Espoir: Dann kommt mein Turm und du verlierst deinen Läufer.

AJ: Dann bewege ich meinen Springer und...Schachmatt!

Jo: Gut gemacht. Du bist wirklich ein talentierter Spieler. Oh, nein. Da ist Maya, die beste Spielerin im Schachclub. Leg dich bloß nicht mir an, A.J., denn sie kann echt fies sein. Maya ist kalt wie Eis.

Espoir: Jo, lass das. Er übertreibt gerne mal etwas. So schlimm kann Maya doch nicht sein.

Erzähler: Langsam geht Maya auf A.J. zu.

Maya: Ein neuer Spieler? Lass mal sehen, was du drauf hast!

Jo: Lass es lieber, A.J.!

Erzähler: Doch trotz Jos Warnungen nimmt A.J. Mayas Herausforderung an.

AJ: Bauer auf...hmmm...A3.

Maya: Springer auf E4.

AJ: Läufer auf E4. Dein Springer ist geschlagen.

Maya: Du bist genau in meine Falle getappt.

AJ: Falle?

Maya: Dame auf E4. Springer besiegt.

Espoir: A.J. spielt zu unvorsichtig.

Jo: Nein, er hat eine Strategie. Er kann Maya schlagen.

Espoir: Echt?

AJ: Ich muss überlegen! Wenn ich dorthin laufe kann ich ihren Läufer schlagen, verliere aber meinen Turm...hmm...Ich habs! Bauer E4.

Maya: Bauer E4? Was soll das? Bist du irre? Da steht doch meine...Dame...meine Dame! Er hat wirklich meine Dame besiegt. Na, warte! Noch ist nichts entschieden.

Erzähler: Maya überlegt. Dann besiegt sie kurzerhand A.J.s Turm.

AJ: Du hast zwar meinen Turm besiegt, aber du hast etwas wichtiges übersehen!

Maya: Oh nein!

AJ: Verabschiede dich von deinem Ruf als beste Schachspielerin der Schule! Bauer B5! Dein König ist besiegt.

Jo: Er hats wirklich geschafft. Du hast Maya besiegt!

Espoir: Wow, A.J. ist wirklich der Gewinner.

Erzähler: A.J. hat gewonnen. Maya sitzt fassungslos auf ihrem Stuhl. Sie hat ihre Niederlage wohl noch nicht ganz begriffen.

Maya: Das kann nicht sein...ich verliere nie...

Erzähler: Später dann sitzen Espoir, Jo und A.J. zusammen in der Bibliothek und lesen. Doch dann kommt Maya.

Maya: Du...

Erzähler: Maya ist wütend. Sie nähert sich A.J. und hebt ihre Faust.

Maya: Du...

Espoir: Maya, verschwinde! A.J. hat dich in einem fairen Spiel geschlagen.

Erzähler: Espoir stellt sich Maya in den Weg.

Maya: Ich werde es dir schon zeigen!

Erzähler: Maya holt zu einem harten Schlag aus, doch dann schlägt ihr Espoir in den Bauch.

Maya: Aaaahhhh....

Espoir: Wenn du noch einmal versuchst, einen meiner Freunde zu schlagen gibt’s wirklich Stress.

Erzähler: Maya dreht sich um und ist dabei, die Bücherei zu verlassen, doch dann dreht sie sich noch einmal um und sieht A.J. an.

Maya: Das wirst du noch büßen. Ich werde es dir schon noch zeigen. Und dann, gehen deine Freunde mit dir zu Grunde.

Erzähler: War das etwa eine Drohung? Maya ist verschwunden. Sorglos gehen die Freunde zu ihren Zimmern.

Jo: Das war heute aber ein aufregender Tag.

Espoir: Ja, allerdings. Wer hätte gedacht,

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