Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Fantasy > Drachen

The Second Dream - Gefangen im Alptraum

von Andenova

1 2

Kalidar betrat die Höhle. Er sah sich um und sah, dass es viele Gänge gab. Die Höhle muss von einem riesigen Geschöpf gegraben worden sein, dachte Kalidar. Er wusste nicht, was auf ihn zukam, hörte nur zeitweise Gebrüll. Das machte ihn noch nervöser, als er ohnehin schon war, aber er ging trotzdem tapfer weiter und gelangte langsam ins Innere der Höhle.
Da war es wieder: Das Brüllen! Kalidar hatte Angst. Er wollte umkehren, da ertönte das Brüllen erneut und er hörte das Fallen von mächtigen Felsbrocken.
Wahrscheinlich hatten sie ihm den Fluchtweg versperrt. Vielleicht musste er nicht fliehen, aber das war sehr unwahrscheinlich.
Kalidar bewegte sich weiter ins Innere der Höhle, bis er sich vor einer Metalltür befand. Er zog an dem Knauf, doch die Tür bewegte sich nicht.
Er schmiss sich mit seinem Körper dagegen. Nichts.
„Hallo???“, rief plötzlich eine piepsige Stimme. Kalidar sah sich um, doch nirgendwo erblickte er ein Lebewesen. „Hier unten, du Ork!“, piepste die Stimme weiter. Er blickte nach unten, wie die Stimme es gesagt hatte. Dort stand ein Goblin, aber selbst dafür war er ziemlich klein.
Kalidar zückte seinen Zweihänder, da rief das grüne Wesen: „Halt!“ Er wunderte sich, gehorchte aber und fragte so höflich, wie bei diesem kleinen Etwas nur möglich: „Was ist los?“ Der Goblin erklärte, er wollte ihn vor Sarend warnen, der Drache, welcher in dieser Höhle haust.
Jetzt weiß ich, von wem diese Höhle gegraben wurde, dachte Kalidar und Angst machte sich in ihm breit.
Er bedankte sich bei dem grünen Wesen.
Aber durch seine Angst ließ sich Kalidar nicht abhalten. Er hatte viele Sagen über Sarend gehört und sie waren nicht gerade positiv. Viele handelte vom Kämpfen und niedermetzeln, einige von der Größe Sarends, andere von seiner Stärke und wieder andere von seiner Vorliebe, Menschen zu töten.
Genauso ähnlich klangen die Sagen auch bei Horuden, Sarends Vater.
Kalidar setzte sich und überlegte, wie er die Tür öffnen konnte, der Goblin verschwand.
Auf einmal hatte er eine Idee. Er stand auf und suchte die Tür nach einem Hebel, Schalter oder Hinweis auf ein Rätsel ab, jedoch fand er nichts, was auf irgendetwas davon hindeutete.
Also setzte er sich wieder, stütze sich mit den Händen auf seinen Knien ab und legte das Kinn in die Hände.
Plötzlich kam der Goblin wieder. „Ähm, Sir...wie war doch gleich ihr Name?“ Kalidar stellte sich dem Wesen vor.
Der Goblin brabbelte viel unzusammenhängendes Zeug auf Kalidar ein, aber auch etwas Nützliches: „Sir Kalidar, ich kann ihnen sagen, wie sie durch die Tür gelangen können.“
Diese Nachricht weckte Kalidars Neugier. „Wie?“, fragte er hektisch und wartete gespannt ab. Der Goblin schwieg eine Weile, so als wüsste er, das Kalidar unendlich neugierig war und spannte ihn noch etwas auf die Folter. Irgendwann platzte Kalidar mit den Worten „Nun sag schon“ heraus, da er seine Neugier nicht mehr zurückhalten konnte.
Der Goblin seufzte tief. „Es ist nicht so einfach“, begann er mit leiernder Stimme. „Ihr müsst einen Schlüssel suchen, der nur zu bestimmten Zeiten vorhanden ist, und auch an ganz verschiedenen Orten, die sich nicht unbedingt in diesem Verlies hier befinden. Es ist quasi so, als teleportiert er sich durch die ganze Welt. Ach, was rede ich? Nicht quasi, es ist so.“
„Und wann ist dieser Schlüssel zu finden, zu welcher Zeit?“, meinte Kalidar gespannt.
„Das ist die größte Schwierigkeit dabei. Man weiß es nicht. Manche haben tagelang gelauert bis der Hunger an ihnen nagte und sie vor Durst umkamen. Doch niemand ist dahintergekommen, wann der Schlüssel auftaucht. Es gab Vermutungen: Um 0.00 Uhr, zur Mittagsstunde, und noch allerlei mehr. Auch wurde das Alles schon ausprobiert, doch nichts geschah.“ Der Goblin machte eine Pause, die Kalidar wie Stunden vorkam, bevor er weitersprach. „Ich habe auch eine Vermutung, sie jedoch noch nicht ausprobiert, weil ich weiß, dass es sowieso nicht geklappt hätte. Für diese Aufgabe muss man Geduld haben und Willenskraft.“ Er machte wieder eine Pause. „Wenn man nicht nach dem Schlüssel oder dem Loch oder etwas zum öffnen verlangt, dann könnte es sein, dass auf dem Altar hier“, Er deutete auf einen marmornen Altar, welcher Kalidar nicht aufgefallen war, „ein Schlüssel erscheint. Dies ist aber nur eine Vermutung von mir, jedoch habe ich sie noch nie in die Tat umgesetzt, aber dies kannst du ja nun erledigen, Kalidar.“ Damit watschelte er davon.

Kalidar verlass auch der letzte Mut. Wie sollte er es schaffen, nicht nach dem Schlüssel zu verlangen? Vielleicht, indem er an Nichts dachte? Er probierte es, doch es gelang ihm nicht. Er dachte 8ununterbrochen an den Schlüssel...und an Schlaf. Er war hundemüde. Und bevor er noch weiter nachdachte schlief er ein.

Als Kalidar aufwachte sah er einen verrosteten Gegenstand auf dem Altar liegen. Der Schlüssel!, durchfuhr es ihn. Er sah ihn sich genauer an, betrachtete ihn, nahm ihn in die Hand. Und er steckte ihn in das Schlüsselloch, welches anscheinend erschienen war, nachdem der Schlüssel zum Vorschein gekommen war. Er passte! Kalidar öffnete die Tür und sah in den dahintergelegenen Raum. Eine Öffnung im Dach warf schummriges Licht auf eine große Gestalt, die in dem Licht leicht bläulich aber doch eher schwarz aussah.
Kalidar staunte. Das muss Sarend sein. Er schlief. Man hörte die ruhigen, tiefen Atemzüge des Drachen.
Kalidar wagte nicht, sich zu rühren. Er wartete ab, was Sarend tun würde, aber der schnarchte einfach friedlich weiter, so, als sei überhaupt nichts los.
Was sollte Kalidar tun? Er war doch nur hergekommen, um die Höhle zu erforschen, doch zurück konnte er jetzt nicht mehr.
Ich bin in der Höhle eingeschlossen, wurde ihm plötzlich klar. Mit Sarend...

Auf einmal kam sich Kalidar mächtig klein vor mit seinem winzigen Zweihänder. Wie sollte er so gegen Sarend antreten können, sollte er aufwachen.
Plötzlich vernahm er ein Knurren. Er kam aus des Drachens Rachen. Er wachte auf!, durchfuhr es Kalidar panisch. Sarend wachte auf...

Sarend schlug eines seiner riesigen gelben Augen auf...und erblickte Kalidar. Jetzt ist es vorbei, dachte dieser...

Der Drache erhob sich. Er blickte auf Kalidar herab...und lächelte. Wenn dieses abscheuliche Wesen überhaupt etwas wie ein Lächeln zustande bringen konnte.
Kalidar wollte fragen, wieso Sarend lächelte, doch er traute sich nicht, gegenüber diesem majestätischen Wesen so eine Frage auszusprechen.
„Du willst sicher wissen, wieso ich lächele“, meinte der Drache, als könnte er Kalidars Gedanken lesen. „Ich werde es dir erzählen: Noch nie hat er ein Mensch gewagt, diese Höhle zu betreten. Das finde ich sehr mutig von dir. Deshalb werden auch immer Vorurteile über mich gebildet, von wegen, ich sei ja „ach so böse“. Doch dies bin ich nicht, will es auch niemals sein und werde es auch nicht sein.“
Das überraschte Kalidar, doch er ließ es sich nicht anmerken. Stattdessen fragte er: „Kannst du mir hier raushelfen? Mit deinem Gebrülle hast du den Höhleneingang zum Einsturz gebracht.“ Sarend

1 2

Kommentare

Julz schrieb am 2007-09-10 18:38:15:
Ja, die Geschichte ist auch schon zwei Jahre alt oder so^^ ich find die auch nicht besonders toll, aber ich dachte mir, ich poste sie einfach mal, vielleicht gefällt sie ja jemandem ;)
Lurz schrieb am 2007-09-08 10:58:49:
Ich kann mich mit der Geschichte nicht anfreunden.

An deinem Schreibstill musst du noch arbeiten, und versuch das nächste mal enige dieser unwichtigen Teile wegzulassen und dich mehr aufs wesentliche zu konzentrierwn

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.