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Kategorien > Romane > Liebe

Thunderstruck

von JessyG

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Prolog

Ich wachte am nächsten Morgen durch den stechenden Schmerz in meiner Brust auf. Weigerlich öffnete ich meine Lider und starrte auf meinen Nachttisch. Er sah nicht wirklich besonderst aus, geschweige denn hübsch. Aber der Gedanke, der sich an die Erinnerung bahnte, zauberte ein ungewolltes lächeln auf meinem Gesicht. Ich blinzelte und blickte nun auf die daraufstehende braune Uhr. Ich seufzte und legte meine Hände ineinander auf die Stirn. Heute war es also soweit. Wir würden alle nach Hause fliegen. Nur diesmal für immer. Das stand fest. Die Erkenntniss muss mich wohl schon im tiefen Schlaf eingeholt haben, da der Schock-woher dieser auch kommen möchte- weithaus mehr Besitz über mich einnahm, als ich es mir eigestehen wollte.
Erst jetzt kam die Erinnerung in mir hoch, was gestern in meinem Wohnwagen passiert war.
Ich zuckte zusammen und warf einen skeptischen Blick unter meine Baumwolldecke.
Allmählig lockerten sich meine Muskeln. Flynn war gestern hier. In meinem Bett.
Schön und gut das war er schon öft. Allerdings noch nie nackt! Und nachdem was ich eben erblickte waren wir beide von unseren Kleidungsstücken getrennt worden. Was die Situation durchaus anderst ausschauen lies. Immerhin ist er mein bester Freund! Naja war. Nach dieser Aktion könnte er das wohl nie wieder sein. Doch zum ersten Mal in meinem Leben machte ich etwas wirklich sontanes und es fühlte sich richtig an. Das tat es noch immer.
Wahrscheinlich würde jetzt alles viel leichter werden. Ja, wir könnten nicht nur unseren Gefühlen freien lauf lassen, wir konnten es jeden zeigen. Müssten uns nicht mehr verstecken, könnten uns der ganzen Welt zeigen und...nein! Das pochen in meiner Brust stürmte wieder hervor und nur ein Gedanken flog mir durch den Kopf. Die gestrige Nacht hatte alles kaputt gemacht! Es würde nie wieder das Team Flynn & Lina geben. Er würde nie meine Gefühle erwiedern. Wieso auch? War er doch einfach nur ein Freund. Und wenn erst die Presse davon Wind bekommen würde, wer weiß wie lange wir uns dann noch gut verkaufen würden. Nein! Es müsste bei diesem einen wundervollen Mal bleiben. Immerhin dürfte ich die Erinnerung behalten.
<<Lina?>> Flynn, schloss es mir mir durch den Kopf und riss meine Augen weit auf.
<<Bist du da? Ich muss mit dir reden.>>
Was nun? So tun als wäre ich nicht da würde nichts ändern. Ich stand auf und legte die creamfarbende Tagesdecke wie ein Handtuch um meine Brust.<< Äm ja, moment. Ich bin gleich da!>> stotterte ich.
Ich lief zur Tür. Meine zitternde Hand umfasste das kalte Metall und eine innere Stimme flüsterte zu mir,,jetzt zeig wie gut du schauspielen kannst Lina!``

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