Tiranes, die schwebende Festung(Die Chroniken der
von
Leinad Linguisti
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Dies ist der erste Band meiner Trilogie. Die beiden anderen Bände erscheinen, je nachdem wie stark sie gefragt sind. Auf jeden Fall aber könnt ihr sie auf Animexx.de lesen. Schickt mir bitte eure Kommentare nur noch per mail: autorLinguisti@gmx.de. Dann kann ich am schnellsten reagieren und nun viel Spaß.
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Teil 1: Ring der Knechtschaft
Prolog
„Krieg überzog das Land und Finsternis breitete sich aus. Die blutige Fehde zwischen Fa´atos, dem Gott des Lichts und Fi´ita, der Göttin der Finsternis erreichte ihren Höhepunkt als sie das Land Tiranes heimsuchten. Die Heimstätte der Gottgöttin Tira. Als sie das Leiden und Sterben ihres Volkes nicht mehr ertrug richtete die Gottgöttin sich selbst und als das Blut über das Schlachtfeld floss erhob sich ein gewaltiges Heer aus Drachen und Dämonen daraus. Die Armee zog gegen die beiden streitenden Götter zu Felde und verwickelten sie in einen tödlichen Nahkampf.
Zeitgleich entweihten Hexenmeister in den Diensten der Göttin Fi´ita den Leichnam der Gottgöttin. Sie weideten ihn aus und verbanden die Rippen zu drei großen Ringen. Als der letzte Ring durch Blut und Magie geschaffen worden war, so erzählt die Legende. Erbebte die Erde und große Teile des alten Landes versanken im Nichts. Fa´atos und Fi´ita wurden ins Nichts gezogen und waren von da an verschwunden. Der Krieg war vorüber, doch die Beben gingen weiter. Das Land war zum Untergang verdammt. Doch die Gottgöttin sandte ein letztes Zeichen ihrer Gunst. Im Glanze ihres Lichtes gebadet schwollen die Ringe an und Tiranes wurde in die Luft gehoben, gehalten von jenen drei Ringen.“
Lehrmeister Gesch unterbrach seine Reden als er die Hand eines Schülers nach oben schnellen sah. Er runzelte die Stirn und räusperte sich.
„Ja, Leys?“
„Ich verstehe das nicht ganz, Lehrmeister. Wenn ich die Gottgöttin wäre und so entweiht worden wäre, hätte ich mein Volk untergehen lassen.“
Gesch sah dem Schüler fest in die Augen.
„Deshalb bist du auch keine Gottgöttin. Du richtest schon so genug Schaden an.“
Die Klasse kicherte und Leys lief rot an.
„Aber Lehrmeister?“
Gesch schnitt ihm das Wort ab.
„Leys warum musst du alles und jeden hinterfragen. Nimm die Wahrheit doch einmal so auf, wie ich sie dir erzähle. Die Gottgöttin liebte ihr Volk.“
„Die Göttin der Finsternis das ihre aber auch.“
Die Klasse hielt den Atem an.
*
So hatte noch niemand zu reden gewagt. Die Finsternis war das pure Böse. Niemand war gewillt es zu verteidigen. Gesch wusste, dass er Leys jetzt bestrafen musste, oder die Schüler würden weitere Fragen stellen. Gefährliche Fragen.
„Der Unterricht ist für heute beendet. Leys, du bleibst sitzen.“
Seine Schulkameraden machten, dass sie von ihm wegkamen. Niemand wollte etwas mit ihm zutun haben. Als der letzte Schüler den Raum verlassen hatte, ließ sich Gesch neben Leys auf den Stuhl sinken. Der junge Mann sah betreten zu Boden.
„Du weißt hoffentlich, dass dir dafür eine Strafe droht.“
„Ja, Lehrmeister.“
„Die Finsternis ist unser aller Feind. Sie trug letztenendes die Schuld am Schicksal von Tiranes.“
„Das kann man auch von einer anderen Seite sehen“, sagte Leys trotzig.“
Er wusste dass er seiner Strafe nicht mehr entgehen konnte, also brauchte er sich nicht zurückzuhalten.
„Welche Seite soll es da noch geben“, fragte Gesch interessiert?“
„Warum gab es die Fehde zwischen dem Licht und Finsternis? Warum der Krieg?“
„Du stellst gefährliche Fragen.“
„Ich will nur die volle Wahrheit.“
Gesch legte Leys eine Hand auf die Schulter.
„Leys, ich sage dir das jetzt im Vertrauen. Niemand hier, will die Wahrheit hören. Manchmal ist es besser, wenn man lügt.“
*
„Ihr kennt die Wahrheit?“
„Ich habe mir mein eigenes Urteil gebildet, mein Junge. Studien durchgeführt und Bücher gewälzt. Was du in keinem Lehrbuch finden wirst, ist die Warnung die Tira aussprach, als sie die Festung in die Luft erhob.“
„Eine Warnung, erzählt es mir.“
„Drei Ringe gab ich euch. Lüge, Hass und Zorn nähren sie. Wahrheit, Güte und Liebe, lassen sie verschwinden. Lasst fallen die Hoffnung auf den vierten Ring.“
Leys war wie vor den Kopf gestoßen.
„Was hat das zu bedeuten?“
Gesch stand auf und blickte aus dem Fenster. Hinaus in die nebeligen Schwaden des Nichts.
„Es bedeutet, dass Tiranes früher oder später zu Boden fallen wird.“
1.Kapitel
Die neuen Eindrücke die Leys gewonnen hatte, verwirrten ihn nur noch mehr. Der Lehrmeister hatte auf eine Strafe verzichtet und den Jungen direkt nach Hause geschickt. Leys dachte aber nicht daran schon nach Hause zu gehen. Zuviel ging ihm durch den Kopf. Über ihm drehten sich die magischen Ringe, die Tiranes noch immer in der Luft hielten. Er wollte es einfach nicht glauben, dass seine Heimat irgendwann im Nichts versank. Er lief durch dunkle Gassen und Ecken und so kam es zur Begegnung mit dem Dämon Fa.
*
Gierig machte sich Fa über den Jungen her. Die Schreie ignorierend kostete er das Blut, welches sich süß und rein in seine Kehle ergoss. Das Geschöpf halb Schlange, halb Mensch trank den Knaben bis auf den letzten Tropfen aus. Den Leichnam warf er einfach zurück auf den staubigen Boden. Fa wischte sich über den spitzzähnigen Mund.
„Köstlich“, lobte er. Erstklassiges Menschenblut.“
Er schlängelte weiter über den Boden und suchte nach neuem Blut. In seiner grenzenlosen Gier übersah er die Bannkreise, die überall auf der Straße verteilt waren. In einer besonders düsteren Ecke lief ihm ein Mann über den Weg kaum älter als zwanzig. Beide sahen sich an und dann fuhr Fa sein Maul aus.
„Mahlzeit“, sagte er kichernd und stürzte sich auf den Unglücklichen.“
*
Leys wusste nicht wie ihm geschah, als das Ding vor ihm sich auf ihn stürzte. Er fiel nach hinten und das rettete ihm das Leben. Der Dämon verfehlte seinen Kopf und knallte stattdessen gegen die Wand eines Hauses.
„Hör zu Mensch“, fauchte Fa. Auf eine Jagd habe ich heute keine Lust mehr. Ergib dich einfach.“
Leys sah auf den Boden. Der dusselige Dämon hatte bereits einige Bannkreise aktiviert, noch einer und er säße in der Falle.
„Dann wirst du mich holen müssen.“
Fa fauchte und machte einen Schritt nach vorne. Leider einer zu viel, den die Bannkreise zogen sich zusammen und bildeten ein starkes Netz aus Magie und Licht. Der Dämon hielt sich die Ohren zu als das Geräusch einer Sirene erklang.
„Was ist das? Was hast du getan?“
„Das warst du ganz alleine, du Dummkopf. Hast du noch nie einen Bannkreis gesehen?“
Fa sah ihn verständnislos an.
„Lass mich hier raus.“
*
„Keine Chance. Die Wache wird dich jetzt einfangen und zurück ins Nichts werfen.“
„Nein.“
Der Dämon wurde panisch.
„Bitte. Ich tu auch alles was du willst. Aber sie dürfen mich nicht holen. Bitte. Bitte.“
Der Dämon schlug immer wieder mit seinem Schwanz gegen den Käfig. Leys bekam Mitleid, auch wenn er kurz davor gewesen war, als Dämonenfutter zu enden.
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Kommentare
faraday schrieb am 2008-12-02 17:37:18:
also ich will auf jedenfall mehr lesen... das ist ja wohl klar....^^
xD
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