Tiranes, die schwebende Festung(Die Chroniken der
von
Leinad Linguisti
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sitzen sah.
“Wie kommt ihr hierher?“
„Ich habe stets Zugang. Man könnte sagen, dass diese Hallen für mich wie ein zweites Zuhause sind.“
„Der Thron ist leer, wo ist die Göttin und wo ist Fa´atos?“
„Der Gott des Lichtes und die Göttin der Finsternis entkamen schon vor sechzig Jahren diesem Kerker. Wo Fa´atos ist weiß ich nicht? Aber ich kann dir sagen, wo Fi´ita ist?“
„Wo“, fragte Leys herausfordernd?“
„SIE IST HIER.“
19.Kapitel
Gesch riss die Arme nach oben und eine schreckliche Verwandlung ging mit ihm vor. Er wuchs auf das Zehnfache an. Seine Arme und Beine schwollen an und die Kleidung platze auf. Statt Händen und Füßen wucherten Klauen hervor. Das Gesicht schmolz wie heißes Wachs dahin. Ein dreireihiges von scharfen Zähnen besetztes Maul und schwarze Glupschaugen traten zum Vorschein.
„Ich bin Fi´ita, die Göttin der Finsternis. Hast du Angst, kleiner Mann?“
„Du bist etwas größer als ich dachte.“
Das Ungeheuer lachte auf.
„Mich unterschätzen viele. Tiranes gehört mir. Fa´atos erhob keinen Anspruch darauf. Er wollte einem neuen Konflikt aus dem Weg gehen. Der Feigling. Nun Leys, mein lieber Junge kennst du die ganze Wahrheit und ich kann dich nicht mehr an die Oberfläche lassen. Du bist eine Gefahr.“
Fi´ita beugte sich vor und griff mit einer Klaue nach dem kleinen Menschen. Doch ein grelles Licht ging von Leys aus.
„Das ist keine gewöhnliche Magie. Wer bist du?“
Leys wusste es selbst nicht. Er hörte eine fremde Stimme in seinem Kopf.
„Lass mich den Kampf zu Ende bringen.“
Von da an schwanden ihm die Sinne.
20.Kapitel
Fa wand sich in seinen Ketten. Die Ringwächter piesackten ihn mit Feuerstöcken und kaltem Wasser.
„Ihr Schweine, wenn ich hier rauskomme, blüht euch ein schreckliches Ende.“
Doch soweit kam es nicht mehr. Die Ringwächter fielen der Reihe nach um. Sie griffen sich an die Brust und lösten sich vor den Augen des verdutzten Exdämons auf. Die Ketten fielen von ihm ab und ein Erdbeben folgte.
Fa hatte Mühe sich auf den Beinen zu halten. Ein bestialischer Schrei ließ die Fenster bersten und dann riss ihn ein Widerstand in die Luft. Er krabbelte an der Decke entlang und sah aus dem Fenster. Die Ringe hatten aufgehört sich zu drehen. Tiranes sauste unaufhaltsam seinem Ende entgegen. Fa biss die Zähne zusammen und packte den Fensterbogen. Er flog durch den scharfen Wind brutal gepackt hinaus. Der Abgrund kam immer näher.
Ende des ersten Buches
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Kommentare
faraday schrieb am 2008-12-02 17:37:18:
also ich will auf jedenfall mehr lesen... das ist ja wohl klar....^^
xD
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