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Kategorien > Fantasy > Vampire

To the world´s end- Bis(s) in alle Ewigkeit

von Jace Nightfall

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Bis(s) in alle Ewigkeit- To the world´s end

Es war ein Glühen.
Alles in meinem Inneren löste sich auf, als ich in das kleine
Porzellangesicht des Babys schaute, das halb Vampir, halb
Mensch war. Alles, was mich mit meinem Leben verband, wurde
mit schnellen Schritten durchtrennt, wie die Fäden von einem
Strauß Luftballons. Alles was mich ausmachte- die Liebe zu
Dem toten Mädchen oben, die Liebe zu meinem Vater, meine
Treue zu meinem neuen Rudel, die Liebe zu meinen anderen
Brüdern, der Hass gegen meine Feinde, mein Zuhause, mein
Name mein ich-, löste sich in diesem Augenblick vor mir-
Schnipp, schnapp- und flog hinauf ins Universum.
Aber ich musste nicht allein dahintreiben. Ein neuer Faden
hielt mich wo ich war.
Nicht nur ein Faden, eine Millionen Fäden. Und nicht Fäden,
sondern Stahlseile. Eine Million Stahlseile banden mich an das
eine- dem Mittelpunkt des Universums.
Das sah ich jetzt- wie sich das Universum um diesen einen
Punkt drehte. Nie zuvor hatte ich die Symmetrie des Univer-
sums erkannt, aber jetzt war sie ganz deutlich.
Es war das kleine Mädchen in den Armen der Vampirblon-
dine, das mich jetzt festhielt.
Renesmee.

Glückselig setzten wir unsere Reise in den kleinen, aber voll-
kommenden Teil unserer Ewigkeit fort.

Aber wie?
Ich werde es euch erzählen.

Ich bin 6 Jahre alt, müsst ihr wissen. Mein Name ist Renesmee, meine Eltern heißen Bella und Edward. Obwohl ich 6 Jahre alt bin, fühle ich mich wie 16 Jahre. Stellt euch vor, ich sehe auch so aus. Meine Mama meint immer, ich sei wunderschön. Um ehrlich zu sein, ich sehe schon nicht schlecht aus. Das sage ich nicht, weil ich eingebildet bin oder so. Es ist die Wahrheit. Ich habe leuchtend schokoladenfarbene Augen, lockige bronzefarbene Haare, die mir bis zur Schulter reichen, ich habe markelose weiße Zähne und bekomme kleine, niedliche Grübchen in meinem Gesicht, wenn ich lache. Mein Vater Edward meint, ich rieche genauso gut wie meine Mutter. Zur Schule bin ich bis jetzt noch nicht gegangen, mein Großvater Carlisle hat mich bis jetzt unterrichtet. Ich wohne mit ihnen zusammen in einem großen Haus, etwas abseits von unserem kleinen Städtchen Forks. Papa wollte das ich möglichst ,,menschlich´´ aufwachse.
Meine Mutter und Jakob haben dagegen nichts einzuwenden.

Allerdings konnte ich nie in die Forks High School gehen, weil ich immer so schnell gewachsen bin. Doch das wird nun anders werden. Morgen sind die Sommerferien zu Ende, dann werde ich zum ersten mal in die Forks High School gehen werden. Alice konnte mal wieder nicht ihren Mund halten. Sie plappert immerzu ohne Punkt und Komma. Ich kann jetzt einen Schule benutzten, weil ich am nächsten Geburtstag ausgewachsen sein werde. Da fällt mein Wachstum nicht mehr so schnell auf. Doch ich mag meine Tante, Alice. Auch Rosalie, obwohl sie Jakob nicht mag. Warum auch immer. Mit ihnen kann man sich immer über die neusten Modetrends unterhalten. Das, was man mit Mama nicht kann.

Dafür kann man mit meinen Eltern ausgesprochen gut jagen. Vor allem ein bisschen abseits von hier, wo es auch Pumas zum essen gibt. Ich liebe es zu beobachten wie meine Eltern jagen. Einfach so anmutig und auf eine tödliche Art wunderbar schön. Pumas sind schon ein Festessen, aber nichts im Vergleich zu Elchen. Ihr Blut riecht einfach zu unwiderstehlich... Leider gibt es sie bei uns nicht so oft, sodass ich mich mit gewöhnlichem Rotwild begnügen muss. Manchmal jage ich auch zusammen mit Jakob. Er ist mein Beschützer und gleichzeitig auch mein bester Freund. Jakob erfüllt mir jeden, aber auch wirklich jeden noch so kleinen Wunsch, er ist immer für mich da, das wird er immer sein. An dem Tag an dem ich das erste mal gelaufen bin, den ersten Schwimmzug gemacht habe. Mit den Werwolfkindern aus dem Reservat herumgetollt bin, immer, einfach immer. Ich liebe ihn und er liebt mich. Er hat mir erzählt, dass ich irgendwann seine Frau sein werde. Aber ich kann mir alle Zeit der Welt lassen. Schließlich haben wir alle Zeit der Welt. Wir sind unsterblich.

Die Überraschung
,,Nessie?“, fragte eine Stimme sanft ,,Nessie, bist du wach?“
,,Natürlich“, antwortete die andere Stimme ,,So wie du rumschreist! Und nenn sie nicht andauernd Nessie, du Hund! Du weißt, dass Bella das nicht mag. Es ist schon schlimm genug, dass sie dir überhaupt erlaubt Renesmee zu wecken! Als ob sie das nicht selber könnte!“
,,Du kannst ja gehen, wenn es dir zu früh ist!“, konterte Jakob bissig ,,Du hast bestimmt schon lange nicht mehr geschlafen, Blutsauger “, fügte er kichernd hinzu.
Es dauerte zwei Sekunden, in denen Rosalie, wie ich glaubte, anfing ihre Wut zu sammeln.
,,ICH SCHLAFE NIE!!! Merk dir das Hund!!!!! Du widerlich räudiger Straßenköter....“
Ich schlug die Augen auf, um einen Vulkanausbruch zu vermeiden.
,,Guten Morgen “, sagte ich noch ein wenig verschlafen.
Sofort war es still.

,,Hallo, NESSIE“, rief Jakob laut und fröhlich, um Rosalie zu ärgern.
,,Hallo, BLONDIE!“, fügte er hinzu, um sie in den Wahnsinn zu treiben. Rosalies Nasenflügel bebten gefährlich, doch bevor sie irgendetwas gehässiges hätte erwidern können, lief Jakob zu meinem warmen, weichen Bett und drückte mir einen Kuss auf die Wange. Ich mochte seine Küsse. Sie waren immer so warm und salzig. Er hatte mich noch nie richtig geküsst, weil er wusste, dass ich noch nicht dafür bereit war. Ich hatte es ihm durch meine besondere Fähigkeit zu verstehen gegeben. Wenn ich jemanden berühre, konnte ich ihm mit kleinen Bildchen meine Erinnerungen und Wahrnehmungen zeigen. Und da es keinen anderen in meinem Leben gab, den ich hätte küssen wollen, hatte ich noch nie geküsst.

Als ich die Treppe hinunter ging und mich an den Kühlschrank wenden wollte, um mir Blutkonserven in der Dose zuzubereiten, hörte oder besser, sah ich sie schon antanzen.
,,Nessie, Nessie! Ich hab eine Überraschung für dich!“, strahlte Alice ,,Für deinen Schulanfange habe ich dir ein... Oh, warte, nein! Ich wollte es ja spannend machen“
Breitgrinsend holte Alice ein Seidentuch heraus und band es zu einer Augenbinde, um sie mir über meine Augen zu werfen. ,,Alice, ich würde gerne erst essen“, gähnte ich verschlafen.
Doch Alice war nicht zu bremsen. Sie hüpfte, nein schwebte förmlich, auf und ab. ,,Das kann warten“, sagte sie lächelnd. Alice hätte mich wahrscheinlich mitgeschleift, wenn mir nicht Jakob zur Hilfe gekommen wäre. ,,Ich sage es dir ja nur ungern Alice, aber Renesmee hat noch ihr Nachthemd an und draußen regnet es. Ich denke nicht, dass sie so leicht einen Schnupfen bekommt, aber es wäre schade um das Nachthemd. Ihr Lieblingsnachthemd!“
,,Danke, dass ihr euch so sehr um mein Wohlergehen sorgt“, meinte ich sarkastisch ,,Und nicht das meines Nachthemdes“, schnaubte ich mit gespieltem Zorn.
Jakob küsste mich auf die Stirn. Rosalie, die gerade die Treppe heruntergekommen war, sah aus, als ob sie in ein Stück Zitrone gebissen hätte. Alice dagegen wirkte immer noch aufgekratzt und schaute mich fragend an.
Ich

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