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Kategorien > Fantasy > Vampire

To the worlds end 2

von Jace Nightfall

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Jakob kommt an
Ich war froh, dass die Schule vorbei war. Mama und Papa würden mich wohl nicht von der Schule abholen, dafür schien die Sonne zu stark. Ich hatte mir eine blaue Schirmmütze auf den Kopf gesetzt, damit meine Augen größtenteils vor der Sonne geschützt waren. Außer David war ich noch einem Mädchen, mit roten Haaren begegnet, die David begrüßte und mir einen bitterbösen Blick zuwarf. Aber ansonsten war meine Klasse sehr nett zu mir und fragten mich über Alice, Jasper, Rosalie, Emmet und meine Eltern (oder Tante und Onkel) aus. Was sie den jetzt so machten und wie es ihnen ginge. Sie waren anscheinend eine Schullegende geworden.

Auch von David erfuhr ich mehr. Davids voller Name war David Nightfall, er war 16 Jahre alt, kam wie ich vermutete aus dem Reservat, und lebte mit seiner Mutter an den Klippen von La Push. David war außerdem verwand mit Sean, zu dem sie allerdings seid zwei Jahren keinerlei Kontakt mehr hatten, weil er sich mit Davids Mutter gestritten hatte.

,,Renesmee?“, riss mich David aus meinen Träumen. ,,Ich habe dich gefragt, ob du schlecht geschlafen hast.´´ ,,Nein? Wieso?“, entgegnete ich. Wir hatten gerade den Parkplatz erreicht. ,,Deine Augen sind so komisch.“ Er musterte mich prüfend. Schnell zog ich meine Schirmmütze tiefer in mein Gesicht. Es war, als ob David noch etwas sagen wolle, aber dann entschied er sich anders, und blinzelte angestrengt: ,,Du fährst doch ein blaues Kabrio, oder?´´
,,Ja´´, antwortete ich erstaunt. ,,Da lehnt jemand an deinem Auto.´´, bemerkte er. Ich hob den Kopf. Es war Jakob.

,,Jakob´´, rief ich freudig und küsste ihn auf den Mund. ,,Was machst den hier?´´
Jakob strahlte: ,,Ich wollte dich doch abholen Nessie. Schließlich ist das dein erster Schultag. Bella und Edward konnten leider nicht. Du weißt ja die Sonne.“ Seine Augen strahlten. In seinen Augen lag immer so ein wilder Glanz, wie von einem Tier. Seine kurzen schwarzen Haare, die auch ein wenig struppig waren, waren ein weiterer Hinweis darauf, dass er ein Werwolf war.

Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und tat so, als ob ich ihn umarmen wollte. Stattdessen legte ich meine Hand in die seine. Er nahm die Reihe von den Bildchen auf, die ich ihm sendete. Zuerst sah er, wie ich in den Klassenraum kam und Mr. Banner mich vorstellte. Dann, wie ich mich setzte und David begrüßte. Sein entspanntes Gesicht, verkrampfte sich: ,,In deiner Klasse ist David Nightfall?“, fragte er. ,,Ja“, antwortete ich erstaunt ,,Woher kennst du ihn?´´
Jakob hatte es eilig: ,,Steig ein.“ Jakob hielt mir die Autotür auf.
Auf einmal hörte ich Davids Stimme: ,,Tschüs Renesmee, bis Morgen.“, verabschiedete er sich. Ich drehte mich um. ,,Auf Wiedersehen.´´, rief ich ihm hinterher.

Jakob schien es wirklich eilig zu haben, er ließ schon den Motor an. Ehe ich mich versah, hatten wir auch schon die Straße, die von der Schule abging verlassen und rasten in Richtung La Push, in Richtung Jakobs Vater. Wir fuhren einen holprigen Waldweg entlang. ,,Woher kennst du David?´´, schrie ich Jakob an um das Holpern zu übertönen.
Jakob schaute mich an: ,,Ich kenne ihn nicht“, meinte er verbissen. ,,Ich kenne seinen Vater.“

Davids Geschichte
Den Rest des Weges schwiegen wir. Ich vermochte es gar nicht, Jakob weiter auszuquetschen. Sein Gesicht wirkte irgendwie maskenhaft. Wir fuhren in die offene Garage, von Billy, Jakobs Vater. Das Geräusch des Motors erstarb. Schließlich konnte ich es nicht mehr aushalten, und unterbrach die Stille: ,,Wo ist Billy?“, fragte ich zaghaft. Jakob runzelte die Stirn: ,,Habe ich dir das nicht gesagt? Er ist für einen Monat nach Irland gefahren, um dort Verwandten zu besuchen.“ Eine sehr knappe Antwort für Jakob. Sonst redete er immer drauf los. ,,Aha“, meinte ich. Stille.
,,Ich muss dir etwas erzählen.“, sagte Jakob plötzlich bestimmt. ,,Komm mit!“
Wir liefen durch das Dickicht, an Steilen Klippen vorbei, hinunter zum Strand von La Push. Wenn wir gewöhnliche Menschen gewesen wären, hätte der Weg zu Fuß wahrscheinlich zwanzig Minuten gedauert. So waren wir aber schon in drei Minuten am Strand.

Der Strand von La Push war das schönste. Es gab hohe Felswände, die das Land wie Mauern verdeckten. Vollkommen abgeschieden war die Gegend. Das einzige was zu hören war, war das Rauschen des Meeres, der Geruch vom salzigen Wasser lag in der Luft. Der Geschmack des Salzes konnte die Lippen benetzten, sodass das Wasser zu kosten war.

Wir gingen eine Weile schweigend den Strand entlang, bis wir schließlich zu einer kleinen Klippe gelangten, die sich über uns auftat und setzten uns in den Sand: ,,Davids Mutter Kassandra, hasst alle Schattenwesen. Sie hat ihren Mann deshalb verloren. Er war ein Werwolf.“, seufzte Jakob. Ich schaute ihn verzweifelt an. ,,Davids Vater hatte seinen Platz, in dem Wolfsrudel von meinem Großvater. Er war ein sehr beherrschter und starker Werwolf. Schon in seinen jungen Werwolfsjahren, konnte er sich gut benehmen, war immer treuherzig und lieb. So kam es, das er sich eines Tages im Wald, als er Rehe jagen wollte, in eine junge Menschenfrau verliebte, und sie verliebte sich in ihn. Mein Großvater war zuerst gegen ihre Liebe, doch als er bemerkte wie viel Kassandra ihm bedeutete, ließ er sie gewähren. Schon bald verlobten sie sich, und heirateten nach dreißig Jahren. Kurz darauf gebar Kassandra ein Kind.“ Jakob machte eine kurze Pause. Ich runzelte die Stirn: ,,Aber, war Kassandra nicht schon viel zu alt, um ein Kind zu bekommen? Sie wäre dann doch schon fünfzig Jahre, oder älter gewesen, oder?“ Jakob schaute mich an: ,,Kassandra ist, seit sie mit ihrem Mann zusammen war, nicht gealtert. Erst als er starb, alterte sie. Warum das so ist, konnten wir uns auch nicht erklären.“ Jakobs Augen schauten traurig, in Richtung Wasser. Ich wusste, dass etwas scheckiges geschehen war. ,,Was ist passiert?“, fragte ich mit zittriger Stimme. Jakob wandte sich wieder zu mir hin: ,,Davids Vater hatte einen jüngeren Bruder. Wakiza hieß er. Das ist ein indianischer Name und bedeutet ,,grauer Wolf“. Wakiza war genau das Gegenteil von dem Mann von Kassandra. Er war unvorsichtig, angriffslustig, unberechenbar und uneinsichtig. Sein größtes Problem war aber, das er Vampire abgrundtief hasste. Na gut, du weißt ja, dass sich Werwölfe und Vampire, freundlich ausgedrückt, nicht so gut riechen können. Allerdings brachte es Wakiza so weit, dass er die Volturi aufsuchte und reizte.“ Ich schaute Jakob entsetzt an ,,Oh, nein!“ ,rief ich aus. ,,Ja,“, sprach Jakob. ,,Das ist es. Um es kurz zu machen, die Volturi kamen nach Forks und suchten Wakiza auf. Er war bei Kassandra und ihrem Mann zu Besuch, weil sie gerade ihr Baby bekommen hatten. Sie rätselten, wie ihr Kind heißen sollte, als die Volturi eintrafen. Sie wollten Davids Vater zuerst nichts tun. Aber Wakiza ging auf die Volturi los. Auf Jane und Aro, die für ,,Ruhe und Frieden“ sorgen wollten.“ Jakob schnaubte verächtlich. ,,Also, platzten sie in Kassandras Haus hinein, wo Wakiza schon mit geblecken

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