Tod einer Rosenblüte
von
Wolfgang Scholmanns
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War seidig schimmernd Blütentraum,
tanzte im milden Wind.
Lauschte der Klänge Zeit und Raum,
woll`t nur dem Sonnenstrahl vertrau`n,
frei wie ein spielen`d Kind.
Spür`t nicht der Sonne weichen`d Kraft,
nicht wie der Wind sich hebt.
wie bald der Herbst die Stürme schafft,
dass Jahr niemals die Zügel strafft,
alles vergeht was lebt.
Und noch in eis`ger Winterzeit
sah ich ihr lächeln`d Rot,
schmückte der Frost den Farbenglanz,
doch seiner Jugend Sommertanz,
raubte der kalte Tod.
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Kommentare
Lothar Cremer schrieb am 2007-08-12 19:35:26:
Ich mag dein Gedicht besonders gerne. Ich erkenne mich dort ein wenig wieder. Dies merkt man sicher erst, wenn man so langsam in die Jahre kommt. Bitte schreib weiter so. Ist wunderschön.
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