Todbringende Lust
von
Susanne Dos
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Und es wird schwarz um sie,
ihr Mund öffnet sich zum letzten Schrei.
er hallt lautlos wieder,
dann ist diese Qual endlich vorbei.
Es war doch so ein wunderschöner Tag,
sonnig und warm, wie man den Sommer mag,
sie lief durch die Straßen der Stadt,
auf dem Weg zu ihrem einzigen Glück,
die braunen Augen schimmerten matt,
der Weg führt nur hin- nie wieder zurück.
Die Musik in ihren Ohren klingt laut,
die letzte große Chance- auf die sie baut,
ihr beschwingter Schritt wandelt sich,
alles um sie herum zählt nun nicht,
sie will singen, sie will tanzen,
und hier neues Leben pflanzen.
So merkt sie nicht,
wie er ihr folgt, lautlos hinter ihr geht,
sie sieht nur Licht
und weiß nicht, wie nahe der Tod ihr steht.
Seine silbernen Ringe glänzen angeberisch in den Sonnenstrahlen,
der muskulöse Oberkörper ist frei- um auch ja damit zu prahlen.
Seine Augen leuchten voll Vorfreude auf Befriedigung,
er kann es kaum noch erwarten,
das letzte Opfer blieb gut in seiner Erinnerung,
sie hat ihn niemals verraten.
Und er beschleunigt seinen Schritt...
Und es wird schwarz um sie,
ihr Mund öffnet sich zum letzten Schrei.
er hallt lautlos wieder,
dann ist diese Qual endlich vorbei.
Die Straße ist verlassen und leer,
diese Stille hilft ihm viel zu sehr,
sie kann ihn nicht hören,
denn der Beat des Lebens schlägt in ihr,
ihn wird keiner stören,
es wird geschehen-genau jetzt und hier.
Während die Sonne so warm scheint,
steht ihr Schutzengel da und weint,
denn er hat den Kampf verloren,
fühlt sich im Innern wie erfroren,
er kann sie nur noch auf dem Weg in den Himmel geleiten,
sie auf ihrem letzten langen Pfad nach oben begleiten.
Und plötzlich bleibt ihr Körper an einem Hauseingang stehen,
etwas hat ihren Tanz der Schritte gestört,
sie hat genug gesehen um sich abrupt umzudrehen,
ein Laut entfährt ihr- den jedoch keiner hört.
Denn der Teufel spricht aus seinem Gesicht,
nur Grauen, nirgendwo ein kleines Licht.
Er streckt seine Hände kalt nach ihr aus,
ihr Fluchtversuch wird im Ansatz erraten,
er reißt sie brutal aus dem Leben raus,
auch dieses Opfer wird ihn nie verraten.
Und im nächsten Haus ist die Heimat der Qual…
Und es wird schwarz um sie,
ihr Mund öffnet sich zum letzten Schrei.
er hallt lautlos wieder,
dann ist diese Qual endlich vorbei.
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Kommentare
lulu schrieb am 2008-10-09 10:11:55:
Ganz deiner Meinung Moonwish!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Moonwish schrieb am 2008-04-17 14:23:42:
Oh, mein Gott!
Ich finde den Text super, aber den Inhalt furchtbar!
Wie kann man bloß so etwas Widerliches tun?! Wieso werden so viele Mädchen geschunden und vergewaltigt?!
Alle, die sowas getan haben und vorhaben zu tun, sollten auf der Stelle die gleiche Pein fühlen, wie die Frauen und Mädchen es tun!
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