Todestanz im Teufelskreis (Teil1-eine grobe Richtu
von
Sammael Azazel
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Todestanz im Teufelskreis
Heftig gestikulierend und mit Worten um sich werfend versuchte Levan dem alten Mann klar zu machen was seine Absichten waren. Und das war nicht mehr als die Tatsache, dass die worte des Mannes ihn nicht interessierten. Aus heftigen gestiken wurde allmälig etwas, dass man unter Umständen sehr wohl bereits als Drohung hätte auslegen können. Doch der Mann blieb davon völlig unbeeindruckt.
Er starrte weiterhin in levans mittlerweile scheinbar vor Wut glühenden Augen. Er zog seine rechte Hand aus der Tasche seines schwarzen Mantels und katapultierte sie förmlich in Richtung von Levans Hand.
Er griff danach.
Mit einem heftigen Ruck zerrte er daran und zog ihn an sich heran.
Er nahm Levans Hand und breitete sie auf seiner eigenen aus.
Auch wenn er es gewollt hätte...er konnte seine Hand nicht zurückziehen. Etwas das weitaus stärker war als er hielt sie fest. Etwas magisches. Jedoch nicht der Mann.
Er spürte, wie seine Hand von der des Mannes berührt wurde.
Er sah auf sie herab. Er wollte es nicht. Doch wieder war es diese Kraft, die ihn dazu trieb.
Der mann streckte seinen Zeigefinger über Levans hand aus und schob ihn über den Mittelfinger der unter ihm gefangenen Hand. Levans Hand.
Ohne den Finger wirklich zu berühren setzte er auf dem Fingernagel ab.
Er begann langsam seinen Finger kreisen zu lassen. Levan bekam es mit der Angst zu tun. Was wollte der Mann? Was würde er mit ihm anstellen?
Sein Blick war weiterhin starr auf seine eigene scheinbar besessene Hand gerichtet. Sie war von einer Wärme umgeben. Unter anderen Umständen hätte er es sicher sogar als angenehm empfunden. Doch ,,angenehm" hatte absolut nicht das geringste mit dem zu tun, was hier vorging.
Noch unangenehmer wurde es, als Levan sah, was mit seinem Nagel passierte. Unter den Kreisenden Bewegungen des Fingers schien sich sein Fingernagel abzulösen und rhytmisch zu den Bewegungen des alten Mannes zu kreisen.
Mehr und mehr schien sich der Nagel vom Finger zu lösen. Was geschah hier? Was hat das alles zu bedeuten? Levan nahm all seine Kraft zusamman und wollte nurnoch von hier weg. Als er sich mit einem heftigen Ruck vom alten Mann abwandte war er für einen Moment erleichtert. Nicht dass er nicht fliehen wollte. Aber was nun geschah schien noch unglaublicher als das vorhergegangene. Der alte Mann. Es schine, als würde sämtliches Leben aus seinen Augen entfliehen. Schlimmer jedoch war, dass er ihn noch immer und scheinbar noch durchdringender anstarrte. Es schien, als hätte die Intensität des Blickes sich verstärkt. Levan wusste nicht, wie er reagieren wollte. Auch wenn sein Kopf ihm die Flucht befahl...er konnte nicht!
Der alte Mann öffnete seinen Mund zu etwas, dass wenn es zu ende gebracht würde wohl ein lauter Schrei werden würde. Doch seine Mundwinkel verzogen sich plötzlich zu etwas, dass von abgrundtiefer Verachtung geformt wurde. Ein pulsierendes schwarzes "Zeug", dass Levan nie hätte in Woerte fassen können quoll scheinbar aus den Augen des alten Mannes. Levan schien auf einmal wieder Herr seiner Sinne zu sein. Er drehte sich um und rannte los. So schnell er konnte. Er wagte es nicht, den Mann eines letzten Blickes zu würdigen. Aus Geräuschen in seinen Ohren, die er vorerst für abstrakte Erfindungen des Windes hielt wurde allmälig eine klare und eindringliche Sprache. Er hatte den alten Mann nie sprechen hören und doch wusste er genau, dass das seine Stimme war. Sie war nicht laut. Sie war eher angenehm ruhig und gelassen. Levan rannte so schnell, dass seine Kondition ihn zu einer Pause zwang. Er blieb hinter einer Hauswand stehen. Und plötzlich klang die Stimme noch deutlicher in seinem Kopf. Der alte war nicht mehr in seiner Nähe...doch die stimme war eindeutig die seine.
,,Lauf nur du Narr. Den Menschen gleich sollst du laufen. Den Menschen gleich wirst du müde werden. Den Menschen gleich wirst du schlafen." Levan versuchte sich davon loszureissen, indem er stark durch die Nase einatmete in der Hoffnung, die Stimmen zu übertönen. Doch es hörte nicht auf.
Währen Levan sich vom Schock erholt hat und sein Kopf scheinbar wieder vollends ihm gehorchte fiel ihm seine Hand ein. Vorsichtig und mit dem Schlimmsten rechnend zog er die Hand aus der Hosentasche. Nichts von dem was der alte Mann damit anzustellen schien war noch zu erkennen. Es war, als hätte er das alles nur geträumt. Und plötzlich erklang die Stimme erneut: ,,Es sind nicht die Träume für die du schläfst. Es ist der Schlaf von dem du träumst. Der schlaf, den nur ein Traum dir bringen kann..." und die Stimme erlosch.
>>>auch wenn die Formulierungen zum Teil nicht gänzlich meinen Fähigkeiten entsprechen hoffe ich, dass ich eine gewisse Botschaft vermitteln konnte. Zudem war das nur eine Art Rohling oder Kurzzusammenfassung einer großen Geschichte.
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Kommentare
Sammael Azazel schrieb am 2007-06-03 23:15:44:
vielen dank für die kommentare. zu den kritiken: das mit dem genre ist mir auch aufgefallen. die fortsetzung ist bereits in arbeit. im gegensatz zum 1. teil werde ich mir auch mehr zeit nehmen. danke trotzdem!
Zahra Kritatr schrieb am 2007-05-10 15:37:42:
Ich bin neugirig geworden .
Wie geht´s denn nun weiter ?
Gut geschrieben .
Lilly schrieb am 2007-05-10 14:12:30:
HALLO
Du hast in deiner Geschichte, oder deinem selbst ernannten Versuch, ganz klar den Surrealismus beschrieben, den Versuch, dass Unwirkliche und Traumhafte sowie die Tiefen des Unbewussten in Worten darzustellen, was oftmals noch nicht einmal der Kunst gelingt. :-))
Ich finde deine Geschichte gut. Es ist leicht, sich vorzustellen was er sieht, denkt und fühlt. Doch glaube ich, wäre sie besser in der Kategorie Fantasy aufgehoben.
Bitte schreib weiter, denn es ist eine gute Geschichte, eine gute Idee und dein Stil gefällt mir.
Liebe Grüße
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