Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Spannung > Liebe

Tödliche Liebschaft

von _rose_

1 2 3

Kapitel 1

Mary stand an dem Grab ihrer einstmals besten Freundin. Auch wenn die jetzt tot war konnte Mary ihr nicht verzeihen. Denn sie hatte eigentlich selber Schuld. Hätte sie sich an die Abmachung gehalten und nichts mit Tony angefangen wäre sie jetzt nicht tot und die Beiden wären noch befreundet. Beide hatten was von ihm gewollt und das einzigste, was sie jetzt wahrscheinlich noch verband war, dass Beide ihn jetzt nicht mehr mochten.
Mary dachte daran, wie alles anfing. Sie war auf dem Weg zu Mary gewesen und hatte sich schon gefreut, dass Foto von Tony zu sehen, dass Nina ihr hatte zeigen wollen. Doch alles war ganz anders gekommen als erwartet.


Kapitel 2

Als Mary bei Nina ankam merkte sie gleich das etwas nicht stimmte. Die beiden kannten sich schon so lange, dass sie so was gar nicht voreinander verstecken konnten. „Was ist los? Du siehst so aus, als läge dir etwas auf dem Herzen. „Ja, ich muss dir was beichten. Es tut mir total Leid. Ich wollte das eigentlich nicht, aber ich konnte einfach nicht wiederstehen!“, sie klang überhaupt nicht so, eher als würde sie sich freuen, dass sie etwas hatte, dass Mary nicht hatte. Mary hatte sofort an Tony gedacht. Die beiden hatten sich zwar versprochen nichts mit ihm anzufangen, weil das ihre Freundschaft gefährden würde, aber Nina hatte in letzter Zeit immer in seiner Nähe gestanden. Mary hatte sich das von Anfang an gedacht. Nina war nicht jemand, der sich so etwas entgehen lassen würde. Wenn sie die Chance hatte würde sie wahrscheinlich etwas mit ihm anfangen und Mary konnte den Gedanken nicht ertragen, dass Nina ihr jetzt genau das bestätigen würde. „Was ist denn los? Sag schon. So schlimm wird es schon nicht sein.“ „Doch, es ist schlimm“, sie klang überhaupt nicht so. „Ich hab heute Abend ein Date mit Tony. Es tut mir total leid, aber er hat mich gefragt und ich konnte einfach nicht nein sagen!“, Hohn lag in ihrer Stimme, das bewies, dass sie besser war als Mary und solche Beweise brauchte sie für ihr Ego. Sie hatte also doch recht gehabt. Mary hätte sie am liebsten geschlagen, hielt sich aber zurück, weil sie sich nicht wegen einem Jungen mit ihrer besten Freundin streiten wollte. „Ist doch nicht so schlimm. Er passt ohnehin besser zu dir.“ „Und es macht dir wirklich nichts aus?“ Mary hörte die Enttäuschung in ihrer Stimme, oder meinte jedenfalls sie zu hören. Sicher war sie sich nicht. „Ach, das ist doch nicht so schlimm. Ich gönne es dir“, sie hoffte, dass man nicht zu sehr hörte, dass sie am liebsten geheult hätte. „Danke. Ich muss mich jetzt fertig machen. Willst du noch bleiben, bis ich gehe oder willst du jetzt schon gehen?“ „Ich geh jetzt schon, ich muss eh noch meine Hausaufgaben für Mathe machen. Bis morgen“, als die Tür hinter ihr ins Schloss fiel fing sie an zu rennen und vereinzelte Tränen liefen ihr über die Wange.
Zuhause schmiss sie sich in ihr Bett und weinte, bis sie einschlief und am nächsten Tag schickte sie Nina eine SMS, dass sie nicht zur Schule kommen würde, weil sie sich gestern wohl irgendwo eine Grippe angeschleppt und Fieber hatte. Es kam eine fiese SMS zurück mit den Worten: Gute Besserung. Hoffentlich geht´s dir morgen wieder besser. P.S. Ist gestern voll gut gelaufen. Er ist ja so süß, aber ich ruf dich später an und erzähl dir alles genau. Daraufhin musste Mary sich zusammenreißen, um nicht bei ihr anzurufen und sie anzuschreien. Mary saß den ganzen Tag zu Hause vor dem Fernseher und als Nina anrief ging sie nicht ran und stellte danach das Telefon aus. Ihre Mutter war heute nicht zu Hause, also konnte sie tun und lassen was sie wollte und es würden keine dummen Fragen kommen.
Am nächsten Tag beschloss sie wieder zur Schule zu gehen, da sie nicht ewig zu Hause bleiben konnte und das auch nichts ändern würde. Nina würde das wahrscheinlich nur als Beweis dafür sehen, dass sie Mary richtig verletzt und etwas hatte, dass andere auch wollten. Wahrscheinlich interessierte sie Tony überhaupt nicht An der Straßenecke wartete sie auf Nina, doch die kam nicht, obwohl Mary ihr geschrieben hatte, dass sie heute wieder zur Schule kommen würde.
Auf dem Schulhof sah sie Nina sofort. Sie kam auf sie zu, mit Tony an der Hand, und fragte sie warum sie denn gestern nicht ans Telefon gegangen war. Mary behauptete, dass das Akku leer gewesen sei und sie das erst Abends bemerkt hatte und da hatte sie nicht mehr bei ihr anrufen wollen. Nina lief in der nächsten zeit nur noch mit Tony rum und wenn Mary zu ihr nach Hause kam war er meistens auch da. Wenn er nicht da war erzählte Nina wie toll und nett er doch wäre und wie glücklich sie war.
Irgendwann platzte Mary der Kragen und sie sprach Nina darauf an, dass sie doch genau wüsste, dass Mary auch in ihn verliebt war und ob sie nicht mal etwas Rücksicht nehmen konnte. Doch Nina reagierte überhaupt nicht verständlich: „Du bist wohl neidisch, was? Nur weil du zu feige warst ihn anzusprechen, lass ich mir die Chance doch nicht entgehen. Und auf so eine Freundin wie dich, die sich nichtmal für mich freut, kann ich gerne verzichten. Was kann ich denn dafür, dass er nun mal mich besser findet? Wärst du nicht so schüchtern hättest du ihn vielleicht bekommen. Dann hättest du doch auch keine Rücksicht auf mich genommen.“ „Doch Nina, dass hätte ich. Ich hätte nichts mit ihm angefangen, wegen unserer Freundschaft, aber ich habe mir gleich gedacht, dass das passieren würde!“ „Jetzt tu mal nicht so. Du bist wirklich nur neidisch auf mich. Ich sehe besser aus, habe mehr Selbstvertrauen und jetzt hab ich auch noch den besten Typen. Du kannst ruhig zugeben, dass du neidisch bist.“ Darauf gab es nichts mehr zu sagen. Mary stand auf und ging.


Kapitel 3

In den Nächsten Tagen Knutschte Nina immer dort mit Tony rum, wo Mary auftauchte, ohne auch nur Rücksicht auf sie zu nehmen. Sie schaute dann sogar noch zu höhnisch zu Mary, bevor sie sich wieder Tony zuwandte. Mary beachtete sie erst gar nicht. Sie regte sich zwar innerlich auf, aber würde sie Nina anschreien hätte sie genau das, was sie wollte. Den Beweis dafür, dass Mary eifersüchtig war.
Heute fingen die Ferien an. Nina und Mary hatten in den Ferien sonst immer etwas zusammen unternommen, aber in diesen Ferien würde Nina natürlich etwas mit Tony unternehmen. Eigentlich mochte sie ihn gar nicht so gerne, aber es gefiel ihr Mary damit provozieren zu können. Sie gehörte jetzt zu den Besseren und Mary ging ihr schon lange auf die Nerven und das war die Beste Lösung ihr das zu zeigen, denn dadurch hatte sie noch einen Pluspunkt bei ihrer neuen Clique. Bei denen war es cool andere fertig zu machen, damit die das nicht bei ihnen machen konnten, aber das gab natürlich keiner zu.
Heute Abend wollte sie zu Tony gehen. Er hatte gesagt, dass er eine Überraschung für sie hatte. Sie fragte sich was das wohl war und machte sich langsam auf den Weg.
Bei ihm angekommen öffnete seine kleine Schwester und sagte, dass Tony noch kurz weggegangen sei. Sie ging in sein Zimmer und sah sich um. Gerade als sie sich fragte,

1 2 3

Kommentare

FJG schrieb am 2009-12-21 21:57:12:
cool und spannen ein echter thriller :-)

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.