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Kategorien > Romane > Fantasy

Town of Halloween

von Mia Pia

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Die Reise in eine andere Welt

Im frühen Halloweenmorgen öffnet sich im Park eine Pforte im hellen Licht. Mitten im Park. Niemand hat die Pforte jemals zuvor gesehen. Sie tauchte auf einmal auf. Durch die Pforte geht eine alte Dame in den Park und atmet einmal durch. Lächelnd dreht sie sich zur Pforte, schnippst mit den Fingern und sieht zu wie es wieder verschwindet. Glücklich darüber geht sie aus dem Park.
Es ist Mittwoch, ein langweiliger Schultag der Horst-Schlemmer-Schule. Da hören sie die Stimme des Schuldirektors:

„Alle Schüler im Alter zwischen 15 und 17 bitte in die Pausenhalle kommen. Sofort.“

Verwundert gehen die Mädchen und Jungen in dem Alter zur Pausenhalle. Dort stehen der Direktor, Bürgermeister Horst Schlemmer und die alte Frau, die heute früh gekommen ist, und gucken die Schüler an. Als alle ruhig sind, fängt der Direktor an durch ein Mikrofon zu sprechen:

„Danke, dass ihr gekommen seid...“

Er bedankt sich jedes Mal, wenn er die Schüler zusammen ruft.

„... Der Bürgermeister will euch was erzählen. Somit gebe ich das Wort jetzt an ihm.“

Der Direktor lächelt und gibt das Mikrofon an dem Bürgermeister weiter, der darauf sich räuspert. Die alte Dame geht zu den Schülern und verteilt Blätter. Eher gesagt, sie gibt einem Schüler Blätter, der die Blätter weiter gibt. Als sie sich wieder zum Bürgermeister stellt, fängt er an zu erzählen:

„Frau von Spinnweb hat Ihnen eine kurze Information und eine Einverständniserklärung
verteilt. Ich erzähle es Ihnen noch genauer: Frau von Spinnweb kommt aus einem
Paralleluniversium und möchte ihren Schülern zeigen, dass es noch andere Menschen
gibt...“

Es gibt ein großes Getuschel, was sich bald legt, als der Direktor seine Hände hoch gemacht hat. So kann der Bürgermeister weiter reden:

„... Ihre Schüler sind Hexen, Vampire, Monster usw...“

Wieder Getuschel, aber das hat er sich gedacht.

„…Sie will euch heute Abend mitnehmen, bis zum nächsten Halloween. Erst dann könnt
ihr zurück. Wenn ihr ein Jahr dort gewesen seid, bekommt ihr nicht nur das übliche
Austauschgehalt, sondern noch extra 100 Euro pro Familienmitglied. Das bedeutet,
wenn Sie mit ihren Eltern und 2 Geschwistern zusammen leben, normalerweise,
bekommt ihr dann bei eurer Rückkehr 500 Euro...“

Da geht ein Staunen um. Der Bürgermeister weiß wie er die Schüler begeistern kann.

„…Ihr geht jetzt mit dem Zettel zu euren Erziehungsberechtigten und holt euch ein Ja
oder Nein von Ihnen. Lasst es euch unterschreiben und kommt dann ins Rathaus.
Dort warte ich auf euch. Schnell bitte. Ihr müsst heute Abend los. In paar Stunden
will ich eure Entscheidungen sehen. Also bis gleich dann.“

Damit gehen alle. Wirklich alle gehen nach Hause oder zur Arbeitsstelle der Eltern.
Ein Mädchen geht zu einem Waisenheim und sucht das Büro der Betreuerin. Sie lebt dort und braucht eine Unterschrift von ihr. Sofort wundert sich die Betreuerin, warum das Mädchen nicht in der Schule ist. Begeistert erzählt sie was sie machen kann und auch will. Da es ihr so viel bedeutet, erlaubt sie es ihr.
Derweil ist ein Junge nach Hause gegangen, wo seine Mutter am Herd steht und etwas kocht. Auch er erzählt, dass der Bürgermeister ihnen etwas vorgeschlagen hat. Da er schon immer, immer wieder was Neues testen will, will er auch dort mit machen. Seine Mutter findet das nicht so schön, doch sie kann es ihm leider nicht ausreden. So unterschreibt sie es positiv für ihn.
Ein anderes Mädchen geht in ein großes Bürogebäude. Alle Leute kennen sie. Sie wird freundlich begrüßt und einfach so rein gelassen. Mit dem Aufzug fährt sie ganz nach oben, wo sie auch begrüßt wird. Das Bürogebäude gehört ihren Eltern, die in einem Büro gerade sind. Ein Glücksfall für sie. Eigentlich wollte sie eine negative Unterschrift, doch die Eltern schicken ihre Tochter dahin. Sie wollen keine negativen Schlagzeilen und daher soll ihre Tochter dort hin gehen. Bei dieser Meinung bleiben sie, egal was das Mädchen sagt.
Ein Junge mit roten Augen läuft zur Bäckerei, wo seine Mutter arbeitet. Sofort sagt sie, dass sie es nicht will. Der Junge wollte es aber unbedingt, so das er es schafft, dass der Vater es alleine entscheiden sollte. Darüber froh läuft er zur Werkstatt, wo sein Vater arbeitet. Zu Erst lehnt er es auch ab, doch dann kann ihn sein Sohn überreden. Glücklich läuft er zum Rathaus.
Ein anderer Junge geht in ein ärmliches Haus, wo seine Eltern im Wohnzimmer sitzen. Zu Erst muss er erklären, warum er nicht in der Schule ist, bevor er zu dem Punkt komm. Er will da unbedingt mitmachen, vor allem, weil sie Geld bekommen. Sie brauchen das Geld. Ungern wollen sie ihren Sohn woanders hinschicken, aber er hat es sich in sein Kopf gesetzt und das kann nicht mehr geändert werden. Glücklich geht auch er zum Rathaus.
Gegen 18 Uhr stehen diese 5 Schüler mit ihren Koffern, deren Eltern und Geschwistern, die Betreuerin, der Bürgermeister, der Direktor, Frau von Spinnweb und Schaulustige im Park . Lächelnd schnippt die Frau mit den Fingern und das Tor sieht man. Erschrocken von der plötzlichen Erscheinung gehen alle außer Frau von Spinnweb einen Schritt zurück. Verwundert noch darüber stellt sich der Bürgermeister so hin, dass ihn alle sehen und fängt an laut zu reden:

„Herzlich Willkommen. Ich bin froh, dass alle hier sind um zu sehen wie wir eine neue
Freundschaft beginnen. Die Freundschaft zwischen uns und der Parallelstadt.
Verabschiedet euch noch und macht unserer Stadt alle Ehren. Viel Glück und vor allem
viel Spaß.“

Und so verabschieden sich die 5 Schüler von ihrer Familie. Nach einander gehen die Schüler durch das Tor, bevor Frau von Spinnweb durch geht. Auf der anderen Seite des Tores, was man von Außen nicht sieht, steht ein Mädchen mit einem langen blauen Mantel mit Sternen drauf und lächelt die Schüler an:

„Willkommen. Ihr kennt mich höchst wahrscheinlich, aber ich stelle mich trotzdem vor.
Mein Name ist Noreen. Ich bin erst seit 2 Jahren hier und komme schließlich von
eurer Stadt…“

Da kommt Frau von Spinnweb zu den.

„…Ich und meine Großmutter…“

Da wird sie von ihrer Großmutter, Frau von Spinnweb, verbessert:

„Deine Großmutter und du.“
„Ja. … Meine Großmutter und ich stehen für Fragen parat. Ihr werdet bei uns
übernachten. Also folgt uns.“

Gerade als sie aus der Gasse gehen wollen, meint die Großmutter von Noreen:

„Wartet.“

Alle gucken sie an. Lächelnd sagt sie:

„Packt eure Koffer vor mir. Die schicke ich schon mal nach Hause Die würden ja nur
stören.“

Verwundert darüber stellen die Schüler ihre Koffer dort hin, worauf Noreen erklärt:

„Meine Großmutter ist eine Hexe.“

Als würden ihnen eine Lügengeschichte erzählt, gucken sie Noreen an. Frau von Spinnweb hebt ihre Hände und murmelt einen Spruch, schon sind die Koffer weg. Lächelnd schnippt sie mit ihren Fingern und trägt auf einmal einen roten Mantel mit einem Zauberhut.

„So jetzt können wir.“

Zufrieden

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