Trauer und Trost einer jungen Sängerin
von
TheasMaske
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Man konnte Sabrinas Gesang durchs ganze Haus hören. Ihre fröhliche Stimme drang durch das offene Fenster ihres Zimmers, dass zur Straßenseite führte inmitten von Köln. Sie wohnen in einem schönen Stadtteil bisschen außerhalb der Stadt mit viel Grün umgeben.
„Sabrina, schließe dein Fenster bitte, wenn du schon den ganzen Nachmittag singen musst“, rief ihre Mutter.
Sabrina war ein ernstes, talentiertes und ehrgeiziges Mädchen. Blonde lange Haare, blaue Augen und der ganze Stolz ihrer Mutter. Ihr Vater starb bei einem Au-tounfall vor zehn Jahren, seit dem lebt sie mit ihrer Mutter allein, und sie sind ein Herz und eine Seele. Ihre Mutter war ebenfalls blond und sehr attraktiv, sie wurden oft als Schwestern angesprochen. Sabrinas Mutter hatte sich ihren Wunsch erfüllt Sie hatte einen kleinen Laden im Zentrum erworben, in dem sie ein kleine Bücherei mit einer Leseecke, eingerichtet hat. In ihrer Kindheit hatte sie viele Bücher verschlun-gen, jede freie Minute las sie ein Buch. Jetzt endlich konnte sie ihre Liebe zu Büchern an Andere vermitteln. Das Geschäft läuft sehr gut, sie hatte nie gedacht, dass es so viele Leute gibt die gerne lesen, auch viele Kinder kamen, denn sie hat eine kleine Spielecke eingerichtet, wo die ganz Kleinen untergebracht sind, während ihre Mütter sich Bücher aussuchen oder sich kurz hinsetzen um darin zu schmökern.
Sabrina war leidenschaftliche Sängerin, jede freie Minute nutzte sie dafür. Sie schloss das Fenster. Ihre Stimme war so hell und klar, einfach schön anzuhören.
In der Schule hat sie keine Schwierigkeiten, ihre Noten waren sehr gut und natürlich sang beim Schulchor mit, wo sie die erste Stimme sang, so konnte ihre Mutter Juliane nichts einwenden, wenn sie ihre Freizeit vorwiegend mit Musik und der Singerei, wie sie zu sagen pflegte, verbrachte.
Ihre Mutter ermahnte sie des Öfteren:
„Gehe an die frische Luft, du bist viel zu blass, triff dich mit Freundinnen, das wird dir bestimmt guttun, singen kannst du doch immer“. Sabrina war 16 Jahre. Ich singe aber liebe, rief Sabrina zu ihrer Mutter. Dann ging sie hinunter und meinte,
„außerdem haben meine Freundinnen nur Jungs im Kopf, die sprechen von nichts anderem, dass nervt mich einfach, singen tut keiner von ihnen. Außer Madeline, die ist noch vernünftig, doch treibt viel Sport und trainiert auch fast jeden Tag“.
Sie setzte sich zu ihrer Mutter auf den Balkon und schlug ihr vor Tee zu trinken, sie würde einen machen, schlug Sabrina vor.
„Einverstanden, ich wollte auch gerade eine Pause machen, denn das Wetter ist so schön und die Sonne ist auch schon sehr warm. Es wurde noch ein schöner noch ein schöner Nachmittag, sie unterhielten sich sehr angeregt, besonders über ihren geplan-ten Urlaub, den sie in den Ferien machen wollen. Anschließend wollte Sabrina noch etwas singen, bevor sie zu Abendbrot aßen, und Juliane musste noch einige Besor-gungen machen.
Frau Caroline Pohl, eine noch junge Gesangslehrerin, fragte Sabrina eines Tages, ob sie sich nicht als Sängerin ausbilden lassen möchte. Sabrina sah sie überrascht an.
„Ich weiß nicht, ob ich das schaffe, schön wäre es schon. Aber ich weiß, ob meine Mutter mir das erlauben würde“.
„Ich werde mit ihr reden, einverstanden?“
Frau Pohl war am Anfang ihrer Referendarzeit und das Gespräch war ihr erster Kon-takt mit einem Elternteil der Schüler.
Die Woche drauf rief Frau Caroline Pohl Sabrinas Mutter an, um mit ihre einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Sie vereinbarten einen Termin am kommenden Donnerstag um 18:30 Uhr in der Schule.
„Gibt es Schwierigkeiten in der Schule?“ Fragte Juliane.
„Nein, ich möchte gerne mit ihnen darüber reden, ob Sabrina nicht eine Ausbildung als Sängerin machen sollte. Aber das besprechen wir am Donnerstag, also bis dann, noch einen schönen Abend“. Und legte auf.
Juliane war etwas verwundert, sie wollte ihre Tochter fragen, wenn sie nach Hause kommt. Sie war gerade dabei das Abendessen zu bereiten als ihre Tochter kam. Sie rief nach ihr.
„Ja was gibt es?“ Fragte sie und kam in die Küche.
„Mich hat heute Frau Pohl angerufen, deine Gesangslehrerin und sprach von einer Ausbildung zu Sängerin. Weißt du was sie damit meint?“
„Ja, sie hat mich gefragt, ob ich nicht eine Sängerin werden möchte. Ich sagte da muss ich erst dich fragen, was du davon hältst, ich würde schon gerne“.
„Wir reden später darüber“. Sie sah nach dem Essen,
„hast du schon hunger, das Essen ist gleich fertig“.
Sabrina deckte den Tisch und sie genossen das Essen, das wie immer gut war. an-schließend räumten sie die Küche gemeinsam auf und setzten sich noch zusammen. Sie sprachen noch einmal ausführlich über die Ausbildung zur Sängerin.
„Bist du dir sicher Sängerin zu werden, es ist ziemlich anstrengend so neben der Schule“. Sie sah ihre Tochter an.
„Also deinen Abschluss musst du aber trotzdem absolvieren“.
„Ja, sicher werde ich den Abschluss abschließen, denn in der Schule in die gehen kann, dort ist es Pflicht die Schule weiter zu machen neben dem Gesang. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich es machen kann“. Und sah ihre Mutter fragend an.
„Wir werden sehen, ich rede erst einmal mit deiner Lehrerin, Frau Pohl. Aber jetzt musst du schlafen, es ist schon spät und du musst morgen wieder früh raus. Schlaf gut meine Süße, bis morgen früh“.
Sabrina stand auf, gab ihrer Mutter einen Gute Nacht Kuss und ging nach oben in ihr Zimmer. Sie war wirklich schon sehr müde, sie schlief auch sofort ein.
Kommenden Donnerstag ging Juliane zu dem Termin in die Schule zu Frau Pohl. Sie erwartet sie schon und bot ihr Platz an einem der Schulbänke und kam auch zu dem Grund, mit dem sie mit ihr reden wollte.
„Ihre Tochter hat eine wundervolle Stimme, die unbedingt gefördert werden sollte. Es wäre wirklich schade, wenn Sabrina ihre Begabung nicht nutzen würde“.
Frau Pohl beobachtete Frau Behrens und bemerkte wohl ihren unsicheren Blick, sprach aber erst einmal weiter.
„Sie sollte sich als Sängerin ausbilden lassen“.
Juliane, die Mutter gab zu Bedenken:
„Natürlich singt sie sehr schön, doch meine Tochter sollte ihre Freizeit auch mit ihren Freunden verbringen und außerdem kostet solch eine Ausbildung sicher einiges“.
Juliane war allein erziehend und mußte für alles aufkommen. Seit dem Tod ihres Mannes musste sie alles alleine regeln. Ihr Mann hatte ihr zwar eine Lebensversiche-rung hinterlassen. Ein Drittel der Hinterlassenschaft hatte sie für Ihre Tochter ange-legt, zwei Drittel des Geldes zahlte sie in die Wohnung, den Rest zahlt sie wie eine Miete ab. Sie hat ausgerechnet in ungefähr drei Jahren ist es ihr die Eigentum, das sie ihrer Tochter vermachen wird, falls sie nicht mehr ist.
Frau Pohl konnte sie diesbezüglich beruhigen:
„Die Kosten übernimmt der Bund für Förderung junger Leute mit besonderer Bega-bung, wo auch Singen dazu gehört“.
Juliane hörte interessiert hin. Frau Pohl weiter:
„Dies bedeutet allerdings für ihre Tochter, sie muss für drei bis vier Jahre von zu Hause fort. Sie wird im Internat für Musik
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