Traumaufzeichnu8ng
von
Kordas
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Ich wache auf es ist dunkel, es ist eng es bewegt sich alles wie in einem Meer, langsam gewöhnen sich die Augen an die Dunkelheit, man sieht Schatten aufblitzen, schatten von menschenähnlichen Kreaturen, man hört es knacken, schreien stöhnen, jammern, irgendetwas tut weh, man sieht langsam die schatten, eng , es sieht aus als ob tote in verschiedenen graden des Zerfalls der Verwesung sich in einer riesigen masse tummeln, versuchen oben zu bleiben nicht unterzugehen in der endlosen masse, wieder tut etwas weh, irgendetwas ist unter den vielen Kreaturen, es bewegt sich in Beinhöhe man kann es nicht sehen aber man fühlt es, die „Menschen sind nur noch wahnsinnige die vor scherz angst und hunger jeden funken ihrer Menschlichkeit eingebüßt haben. Ob blind oder noch mit einem Auge selten sogar noch beiden, sie achten nicht mehr um das wo sie sind wer da um sie ist und was sie tun, sie fressen sich einfach gegenseitig sobald irgendetwas in Beißnähe ist, nur noch Knochen mit resten des Fleisches die aber nicht sterben können die sich langsam stück für stück zerfleischen und du versuchst nur oben zu bleiben nicht unterzugehen, nicht so oft erwischt zu werden von den Kreaturen die umherschweifen drängelnd schreiend doch es gelingt nicht immer man taucht unter dunkel man sieht nichts keine luft zum atmen, toter Boden, vereinzelte Knochensplitter die sich in die Handflächen bohren man will wieder nach oben, man greift einfach nach oben, greift irgendetwas fleischiges reißt es anstatt sich selbst nach unten nur um wieder oben zu sein, luft zu atmen die dein Körper gar nicht mehr braucht, den er kann nicht sterben, wie oft man dich auch kratzt beißt, wie viel du blutest, es tut nur weh, man stirbt nicht, man ist es schon, dann blitzt in der menge ein fetzten saubererer klarer haut auf , ist mal oben, mal unten scheint im Totenmeer zu tauchen, da wieder weg und dann taucht dieser Schwimmer neben mir auf, hat einen Knochen in der hand den er wohl von unten hatte, grinst mich wahnsinnig an, „das muss einer der ersten gewesen sein“ und frisst den Knochen. „wo bin ich was sind das für Dinger wer bist du?“ er grinst wieder „ hast du das immer noch nicht gemerkt? Das da sind, oder waren Menschen wie du und ich, du siehst auch bald so aus, hahaha, ich bin auch nichts anderes und das ist die Hölle.“ Ich in der Hölle? Wer bin ich überhaupt, ich weiss es nicht kann mich nicht erinnern wie ich gelebt hatte, wie ich gestorben bin, ich bin nur hier nackt in den Massen der verdammten und rede mit einem der bereits begonnen hatte wie sie zu werden, aber er war es noch nicht, also brachte ich ihn dazu bei mir zu bleiben, die Stellung sozusagen gegen die verlorenen zu halten um nicht wie sie zu werden, halfen uns gegenseitig nicht gefressen zu werden wobei er sehr hilfreich war , da er schon länger hier war, lange… was ist das, die zeit vergeht dort anders es scheint sie gar nicht zu geben, es könnten stunden tage Jahre gewesen sein aber wir sammelten immer mehr „Frischlinge, setzten uns gegen die verlorenen zur wehr, wurden immer mehr bekamen sogar langsam Freiraum, sorgten für Ordnung im Chaos, bewegten uns langsam wie eine Armee die sich platz und Raum schaffte in dem sie die wahnsinnigen weg schlug, später viel später eine lange zeit muss vergangen sein, wir hatten soweit das Auge reichte Ordnung geschaffen sie breitete sich immer weiter aus manche befreit manche mehr dressiert aber das Meer war gebrochen, und brach immer weiter auch wenn die Hölle wahrscheinlich unendlich weiter gehen würde, ich ging mit ein paar von ihnen Treppenstufen hoch sehr hoch nichts stoppte uns hoch zu einem Turm dessen spitze nicht zu sehen war, wir waren im inneren der des Turmes eine halle und am ende war etwas rundliches, es öffnete sich als wir näher kamen, weiß… licht so hell wie nie gesehen, es hatte sich geöffnet, ich ging hinein langsam gewöhnten sich meine Augen an das licht die Türe schloss sich wieder hinter mir, ich musste mich in einer art Fahrstuhl befinden im Raum war nur eine art Roboter, ich ging auf ihn zu „ sieh was du angerichtet hast“ ich sah die Armeen was ich geschaffen hatte im Totenreich, es bildeten sich Trupps unter Führung der neuen eine Armee die die Hölle verlassen wollte auf die türme zumarschierte von denen es wohl viele gab, sie wollten nach oben die ganze Hölle, wieder licht ich wache wieder in einer Menschenmasse auf doch es ist anders als beim ersten mal, ich befinde m ich am Rand der masse und sie ist überschaubar ich trete aus der masse heraus, versteh nicht warum sie dort blieben sah am Boden eine rote Linie die ich offensichtlich gerade überschritten hatte, schmerz im rücken, eine peitsche hat mich getroffen ich rannte vor ihr weg, der schwarze Dämon kam mir hinterher, ich ging wieder hinter die Linie, in die Menschenmasse, drängte mich durch zur anderen Seite und ging dort hinaus dort war keine Linie, ich befand mich in der mitte eines dunklen Hofes, die Menschengruppen wurden von den Wächtern mit den peitschen kontrolliert, ich sehe einen verhüllten Mann, er sagt ich werde dir helfen , hinter mir ein aufflammen schreie, still. Ich drehe mich um, hinter mir ist eine art Grube die mit einem Gitter abgedeckt ist, davor eine Menschenschlange, mich packt ein Wächter, schleift mich zur schlange und kettet mich mit an sie, jeder an den vorder- und Hintermann, die Wächter öffnen eine Luke die in die Grube führt führen ein paar Menschen hinein, schließen die Luke, dann kommen andere vermummte sie positionieren sich um die Grube herum und schießen eine art Feuer aus ihren Händen in die Grube, sie schreien kurz, dann ist es vorbei, die vermummten gehen wieder außer einer, es ist der von vorhin, er sagt keine angst ich helfe dir, dann wird die Luke wieder geöffnet, ich bin der dritte in der reihe, vor mir sind noch eine Frau und ein Kind wir werden hineingeführt in die Grube so viele bis sie voll ist, ich merke das meine ketten kaputt sind die Glieder waren auf einmal aufgebogen machte mich von der masse los war aber immer noch in der Grube, sehe eine andere Luke in einer kleinen Mulde mit einer Leiter, klettere nach oben zum Gitter, zu dieser Luke, die zu der ich hereingekommen bin schließt sich wieder, der vermummte tritt mit den anderen an das Gitter heran nah genug um mir zu sagen ich solle warten, mir wird nichts passieren, ich schau zurück, sehe noch mal das kleine Kind, bevor sie alle in sekundenschnelle zu Asche verbrannten, und Sekundenbruchteile später auch die Asche verschwand, ein helles weißes licht, irgendeine Frau, ein weißer Strang, ein Gespräch an das ich mich nicht mehr erinnern kann und dann wache ich auf in meinem ganz normalen bett zuhause.
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