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Kategorien > Gedichte > Mystisches

Traumesschwingen

von Anariel, die Nomadin

1


Traumesschwingen



Auf den dunklen Traumesschwingen
Will ich alte Lieder singen
Will ich tanzen wie der Wind.
Will ich leben wie ein Kind.

Ich schwinge mich hinauf
In der Zeiten ewigen Lauf.
Tanze wie das Jahr im Kreise
Singe laut und auch mal leise.

Die Göttin Ruft mit Silberschein
Ich bin groß und doch so klein.
Die Trommel hallt im Blute wieder
Tief in mir Gezeitenlieder.

Auf, Auf!
So hoch hinauf.
Hinab so tief
Wo Dunkel rief.

Auf den schwarzen Traumesschwingen
Will ich dunkle Lieder singen.
Tanzen wie der Nebelschleier
Körperlos und so viel freier.

Und falle tief hinab zur Erde
Wo ich wieder geboren werde.
Tanze durch die Nacht
Spüre alte Macht.

Der Göttin Ruf in Dunkelheit.
Der Raum der nacht ist so weit.
Die Trommel hallt im Blute wieder.
Tief in mir Erdenlieder.

Hinab, hinab so tief!
Wo die Dunkelheit rief.
Wende mein Gesicht
Zum neuen Morgenlicht.

Auf den silbrig Traumesschwingen
Will ich neue Lieder singen.
Tanzen wie im Regenbogen.
Träumer mir vorüberzogen.

Kehre dann Stück um Stück
In Körpers Banden zurück.
Seh das neue Morgenlicht
Und mein Traum zerbricht.

Der Göttin Ruf im Morgenlicht.
Wende ich mein Angesicht.
Die Trommel hallt im Blute wieder.
Tief in mir die Feuerlieder.

Zurück, zurück!
Stück um Stück.
In den neuen Tag,
Den ich wieder wag.

Auf den hellen Tagtraumschwingen
Will ich stille Lieder singen.
Tanzen wie ein Kind
Weil wir alle Kinder sind.

Seh mit neuen Augen die Welt.
Nichts mich noch zurückhält.
Träume auch am hellem Tage
Weil ich das leben wage.

Der Göttin Ruf im Sonnenschein.
Niemals sind wir allein.
Die Trommel halt im Blute wieder.
Tief in mir Windeslieder.

Dahin, dahin!
Zum Abend hin.
Will ich still bleiben
Will ich treiben, treiben.

Auf den ersten Traumesschwingen
Will ich alte Lieder singen.
Will ich tanzen wie der Wind.
Will ich leben wie ein Kind.


Anariel 08.10.06

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Kommentare

Anariel schrieb am 2006-10-12 01:36:01:
Hallo Lexa,

das freut mich. Wenn du dich darin wohl fühlst sprech ich etwas in dir an.

Huhu Demeter,

Reimen ist nicht alles.
auch ungereimte Gedichte haben ihren eigenen Zauber.
Ich denke wir alle haben eine Gabe in Sachen Schreiben. so wie Alucard so schön bildhaft und du so wundervoll geheimnisvoll schreiben kannst, so ist meine Gabe wohl das Reimen.
Tatsächlich ist es so, das ich es meist gar nicht drauf anlege, das es sich reimt.
Aber am Ende reimt es sich doch.-lach-
Danke dir.

Mit liebem Gruße
Anariel
Demeter schrieb am 2006-10-09 22:46:02:
Ein super Gedicht...ich kann so gar nicht reimen. Was mich nicht vom schreiben abhält.
Dir alles Gute, Anariel.
Gruß, Demeter
Lexa schrieb am 2006-10-09 16:24:59:
Danke, Anariel, ich bin immer hin und weg von Deinen Gedichten, fühle mich so wohl darin. LG Lexa

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