Trennungsschmerz
von
Rienchen
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Ich habe Angst um mich,
sei es auch noch so unverständlich für dich.
Ich fühle mich nicht mehr wohl
nur, als wäre mein Körper hohl.
Keine Seele mehr in ihm,
wie es auch schon für dich schien.
Sie ist aus meinem Körper gewichen,
so, wie du bist, den Tränen nah, aus meinem Zimmer geschlichen.
An dem Tage, den du bei mir warst
und mich die ganze Zeit ansahst,
mir fiel ein sofort dieser Satz,
drum sag ihn nicht weiter mein Schatz.
Ich dachte nur: „Hilfe, warum hilft mir denn niemand?“
Im Traum flog ich noch einmal über unser Land, durch die Wand.
Noch einmal all die schönen Dinge sehen,
noch einmal auf dem Berg der Fröhlichkeit stehen,
bevor ich aufwache und merke,
dass dieses alles nur geschehen war, durch meine Willensstärke.
Vielleicht verstehst du mich
nicht so, wie ich dich.
Wir sind so verschieden
und haben uns immer gemieden.
Doch dann warst du da
und ehe ich mich versah,
bist du bei mir geblieben und hast mich nicht mehr gemieden.
Nach kurzer Zeit schon gingst du fort,
weit weg, an einen anderen Ort.
Du hast mich alleine gelassen,
sodass ich angefangen habe mich zu hassen.
Nichts will ich mehr, nichts mag ich mehr,
der Blick aus meinen Augen ist leer.
Und so schwer die Trennung auch war,
vorher hielten wir zusammen, wie eine Vogelschar.
Meine Tränen versiegen,
wie wäre es wohl, währst du bei mir geblieben?
Wäre alles trotzdem so, wie jetzt
oder hätte ich mich dann nicht selbst verletzt?
Zu viele Fragen quälen mich jeden Tag.
Verstehst du, warum ich nicht mehr mag?
Alles verschwimmt vor meinen Augen,
wenn fremde, nicht deine Lippen, an meinen saugen.
Ich lasse es über mich ergehen,
was nicht viele verstehen.
Nachdenken tue ich oft,
so ist es, wenn man noch auf einen letzten Funken Hoffnung hofft,
der einem am Leben erhält,
wenn er auch nicht immer ganz gefällt.
Nur aus Liebe zu dir,
stehe ich heute noch hier.
Die Hoffnung stirbt immer zuletzt auch,
wenn der Weg dorthin sehr hart ist und verletzt.
Doch kommst du noch her?
Ich weiß es nicht mehr.
Halte ich es noch aus,
zu leben in diesem Graus?
Nur noch eine Ungewissheit bleibt,
bin ich für den Tod schon bereit?
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