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Kategorien > Romane > Spannung

Turn to Power

von Bone1979

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Turn to Power
(Spannung/Action)
15.04.2006

Prolog

Wie jeder andere Teenager auch, wollte Lynn Samford mit ihren Freundinnen ausgehen. Da Lynn nicht nur besonders hübsch, sondern auch gute Noten hatte, durfte sie diesen Freitagabend ausgehen. Lynn lebte mit ihrer kleinen Schwester Melanie und ihrer Mutter in einer Drei Zimmer Wohnung in Downtown San Diego. Vater und Mutter lebten in Scheidung. Für ihren Vater hatte Lynn nicht viel übrig. Er hatte ihre Mutter betrogen und sich dann scheiden lassen. Nach dem er ausgezogen war hatten sie nichts mehr von ihm gehört.
Während Lynn sich im Spiegel betrachtete, klingelte es an der Wohnungstür. Sie befand sich selbst als gut. Nicht zu nuttig und nicht zu zugeknöpft. Zufrieden verließ sie das Bad, ging den kleinen Flur links entlang ins Wohnzimmer. Da stand ein junger Mann in einer Polizeiuniform und hatte Melanie auf dem Arm. Ihre kleine Schwester strahlte förmlich. Der junge Mann wandte sich ihr zu.
„Lynn geht aus.“, sagte ihre Schwester bevor irgend jemand was gesagt hatte.
„In diesem Aufzug!“, meinte Ray Samford verschwörerisch.
Lynn rollte mit den Augen. Seit ihr Vater weg war schlüpfte ihr großer Bruder in die Beschützerrolle. „Mom. Wo sind die Schlüssel?“, rief sie ihrer Mutter zu. Die hielt sich in der Küche auf. Ganz bewusst ignorierte Lynn ihren großen Bruder. Dieses Beschützerding war albern. Früher war es angenehm zu wissen das ihr Bruder auf sie aufpasste.
„Auf der Kommode.“
Lynn griff sich die Schlüssel.
„Hast du ihr Outfit gesehen?“, wollte ihr Bruder von ihrer Mutter wissen. In letzter Zeit war es lästig einen großen Bruder zuhaben, der zudem auch noch Polizist war. Die Jungs, welche Lynn süß fand, schreckte es ab. Ihr Bruder neigte nämlich dazu die Jungs einzuschüchtern. „Wohin soll es denn gehen?“, fragte Ray sie im Flur. Sie sah ihren Bruder finster an. Doch beeindrucken tat ihn das nicht, schließlich sah viel schlimmeres auf denn Straßen. Die Klingel der Haustür des Miethauses ertönte.
Fast pünktlich, bemerkte Lynn. „Ich bin dann weg, Mom.“ Ihren Bruder ließ sie im Flur stehen.

Mit ihren Freundinnen fuhr sie zu dem Club der Clubs in der Stadt. Der Ice to Fire Club lag in Ocean Beach. Am Tage war es eine beliebte Shopping und Flaniermeile. Nachts warben die unzähligen Clubs um Besucher. Als sie eintrafen hatte sich am Eingang des Ice to Fire bereits eine Schlange gebildet. Wegen der frühen Uhrzeit war der Andrang stets beachtlich. Jeder der was auf sich hielt wollte in denn Club. Zurzeit war der Club die Nummer Eins. Sie stellten sich an.
„Schaut mal.“, sagte eine Freundin. Aus der angesagten Richtung fuhr eine Motorradclique herbei und hielt vor dem Club. Es handelte sich hauptsächlich um Jungs, jedoch waren auch einzelne Mädchen darunter. Sie parkten die aufgemotzten Motorräder vor dem Club. Dann ging die Clique geschlossen hinein. Ohne sich anzustellen. Die Türsteher verhinderten das nicht. Was einige der Warteten dazu veranlasste sich zu beschweren, schließlich stand man seit einigen Minuten an ohne das sich die Schlange bewegte. Somit gerieten die Leute auf die Schwarze Liste der Türsteher. Wodurch ihnen der Zutritt in den Club verwehrt wurde, sobald sie an der Reihe waren.
Einer der Jungs sah flüchtig zu ihnen herüber. Lynn sah ihn an. Er begrüßte die Türsteher, sprach kurz mit ihnen und folgte dann den anderen der Clique. Kurz bevor sie den Jungen aus denn Augen verlor, lächelte er ihr smart zu.
Keine Minute später wurden die Mädchen in den Club gelassen. Man brauchte eben nur Verbindungen. Dann brauchte man nicht ans der Schlange. In ihrem Fall kannte der Cousin ihrer Freundin einen der Türsteher.

Am Eingang standen Metalldetektoren und weitere Türsteher. Sobald der Detektor ansprang, durchsuchten die Sicherheitsleute die Gäste auf Waffen. An der Abgabestation mussten Jacken und Handtaschen abgegeben werden. Man erhielt einen Stempel mit der Nummer seiner Sachen. Der Stempel verschwand erst nach Drei Tagen. Erst danach betrat man denn angesagten Club von San Diego.
Aus denn Boxen drang Black Musik. Das Ambiente des Clubs war einfach aber geschmackvoll. Der Club war rappelvoll. Auf der Tanzfläche tummelten sich die meisten Leute. Zwei Gruppen lieferten sich unter Anfeuerung der Leute ein Dance Battle. Die Stimmung war ausgelassen. Hier ging es in erster Linie um Spaß. Die Tanzfläche selbst war wie eine Gladiatorarena errichtet. Um die Tanzfläche herum führte die Zuschauerbereich. In den Nischen des leicht erhöhten Bereichs standen Sofas, Couchs und Tische. Die Bar befand sich unterhalb des Podiums vom Diskjockey. Seine erhöhte Position ließ ihn wie den Kaiser, aus den alten Sandalenfilmen, wirken. Er überblickte die gesamte Tanzfläche. Dann gab es da noch denn Oberring. Er verlief genauso wie der Zuschauerbereich. Der Oberring war die VIP Loge des Clubs. An denn beiden Aufgängen im Zuschauerbereich sorgten bullige Sicherheitsleute dafür das niemand unbefugtes hinauf ging. Kellner und Kellnerinnen bedienten diejenigen im Zuschauerbereich die nicht direkt zur Bar gingen. Über denn ganzen Club waren Sicherheitsleute verteilt die sofort zugriffen und die Unruhestifter entfernten.
Aus dem Dance Battle ging ein Sieger hervor. Der DJ verkündete den Sieger und legte Musik auf. Nun wurde wieder auf der ganzen Tanzfläche abgetanzt. Zusammen mit den Mädchen schlug sich Lynn bis zur Bar durch. Obwohl die Rush Hour noch nicht angefangen hatte, waren die Fünf Barkeeper vollauf damit beschäftigt die Anfragen zu bearbeiten. Ihre Cousine flirtete mit einem der männlichen Barkeeper, wodurch sie ihre Drinks schneller bekamen. Anschließend mischten sie sich unter die Leute.

Nach etlichen Songs war Lynn aus der Puste. Ihr kam die Unterbrechung für einen Move Battle gerade recht. Jeder der wollte konnte an dem Contest mitmachen und zeigen welche Moves/Bewegungen man drauf hatte. Der DJ spielte 45 Sekunden lang einen Track. Jeder neue Track kündigte einen neuen Act an.
Lynn kehrte zu ihrem Platz im Zuschauerbereich zurück. Ihre Freundinnen waren irgendwo unter oder bei den Zuschauern. Bisher fand sie den Abend sehr gut. Sie feierte nur selten in solchem Ausmaß. Dennoch fehlte eine Kleinigkeit.
Jemand hinter Lynn tippte ihr auf die Schulter. Einige Jungs hatten sie bereits angesprochen. Manche waren richtig süß, doch sie war nicht auf der Suche. Daher ließ sie die Jungs abblitzen. Sie drehte sich rum. Der Junge aus der Motorradclique stand vor ihr. Er lächelte leicht. Da gab Lynn ihm unvermittelt einen heißen Kuss. Die Überraschung konnte er nicht verbergen.
„Für was war der? Ich hoffe doch das du nicht alle so geküsst hast, die dich angetippt haben.“ Lynn wurde etwas rot. „Der war dafür das du hier bist, Luke.“
Er trat näher, nahm ihre Hand. Zwischen ihnen war eindeutig mehr als man vermuten konnte.
„Wo sind deine Freunde?“
„Die sind wieder weg. Es gibt am Hafen ein Rennen.“ Und er war geblieben. Das rechnete Lynn ihm hoch an. Sie liebte ihn noch nicht richtig, viel

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