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Kategorien > Gedanken > Gedicht

UND WELCHEN GEHST DU?

von Kevin Scharr

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Wir müssen selbst entscheiden zwischen Gut oder Schlecht,
jeder für sich, wählt Un- oder Recht.
Nicht alles Schlechte ist schlecht, nicht alles Gute ist gut.
Quält das Gewissen oder fehlt uns der Mut.

Schau dich um, schau dich an.
Ich bin der Mittelpunkt des Ying und Yang.
Mag weder Dunkel noch mag ich Licht.
Sehe es aus meiner Sicht.
Das heißt nicht das ich Entscheidungen scheu.
Ich bleibe "nur" meiner Überzeugung treu.
Die Mitte ist's über der das Fallbeil hängt,
wird auf ewig von weiß und schwarz bedrängt.

Ich gehe den Weg, komm ich auch nie zur Ruh.
Ich gehe den Weg UND WELCHEN GEHST DU?

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Kommentare

Lexa schrieb am 2006-10-15 20:28:48:
Ich gehe neben Dir, in Dir und mit Dir, LG Lexa.
ronja.bruhn@fh-furtwangen.de schrieb am 2006-05-24 12:20:29:
Ja! "mag weder nur dunkel noch mag ich nur licht" klasse!
angelika schrieb am 2006-05-20 13:30:00:
Ich findes es wieder einmal sehr sehr schön geschrieben, großes Kompliment und bleib uns je weiter erhalten!
Freu mich schon aufs nächste,
lg
sternenkind
K.Scharr@gmx.de schrieb am 2006-05-12 23:58:31:
Danke für die Kommentare.

Kommentarantworten=
Also Ronja, zu deinen ersten beiden Kommentaren:
In einem Gedicht passt (entweder inhaltlich oder aufgrund der Länge) leider nicht immer der gesamte Gedankengang der zu einzelnen Versen führt. Darum nun die Erläuterung zu -Mag weder Dunkel noch mag ich Licht-. Um meinem Vergleich gerecht zu werden, bleiben wir bei schwarz und weiß. Du hast recht, den Wert des Lichtes erkennt man erst in der Dunkelheit. (Nur bei manchen ists schon so zappenduster das sie es nicht mehr finden können.) Ist ein vielzitierter Spruch. Wobei ich noch nie gehört habe -Im Licht erkennt man erst die Dunkelheit.-. Was ja aber ebenso richtig ist.
Ich stelle den Wert dieser beiden Entdeckungen nicht in Frage. Denn diese sind Vorraussetzung für den Mittelweg. Ich hätte wohl zum Besseren Verständniss schreiben sollen-Mag weder nur Dunkel noch mag ich nur Licht- (find ich im Nachhinein jetzt sogar besser...hmmm).

Denn weder im Dunkel in der ich meine Hand mit der Waffe vor Augen nicht sehe....kann ich überleben,
noch im Licht, welches mich so sehr blendet, dass ich nicht weiß wo ich hinlaufe.

Ergo versuche ich den Mittelweg zu gehen. Ein gesundes Maß von allem. Ist wie bei allem im Leben, zu viel ist nicht gut und zuwenig auch nicht. Ying und Yang soll ja auch jenes notwendige Gleichgewicht darstellen. Und -wird auf ewig von weiß und schwarz bedrängt- heißt nur soviel, dass ich weder Pfarrer noch Schwerverbrecher werden will bzw. sein will.
Zu deinem dritten Kommentar:
ersten zwei Sätze sind sehr schön und richtig aber der dritte Satz ist in sofern nicht stimmig da "man" (mein Haßwort Nr.1) zu allgemein ist. Denn einige Menschen erkennen Gutes nicht ansonsten gebe es kein Leid auf der Welt. Das Zauberwort heißt da (wenn schon kein gesunder Menschenverstand vorhanden ist) Gewissen. Doch das ist leider auch nicht allen gegeben.

Leanyka du meine treue Seele (schon gemerkt, ich schalke mit Melodramatik),
so viele Ausrufezeichen auf einmal hinter -Kompliment-!!!!!!!
Dankeschön. lGz

So, genug gedacht, gut Nacht.
Erdbeere schrieb am 2006-05-12 19:41:00:
echt gut....
Leanyka schrieb am 2006-05-11 14:26:26:
Hallo!
Als ich schon die Überschrift gelesen habe, habe ich gedacht hm.. welche Wege will er uns wohl an Herz legen *g*
Was nicht heißen soll, dass deine Gedichte durchschaubar, einfach sind ! Ich finde es wirklich gut, mein Kompliment!!!!!!!!!! Und sehr nachdenklichstimmend!
LG Leanyka
ronja.bruhn@fh-furtwangen.de schrieb am 2006-05-11 10:50:20:
Schlechtes ist gut, wenn man es als schlecht erkennt. Gutes ist schlecht, wenn man es als gut benennt. Denn Gutes erkennt man.
ronja.bruhn@fh-furtwangen.de schrieb am 2006-05-11 10:39:41:
Warum von schwarz und weiss bedraengt, warum nicht von schwarz und weiss GETRAGEN?
ronja.bruhn@fh-furtwangen.de schrieb am 2006-05-11 10:38:09:
Super! Der Weg ist das Ziel und die Vorfreude die schoenste Freude! (Ich gehe den Weg, komm ich auch nie zur Ruh). Und ja, alles hat seine Licht-und Schattenseiten. Aber wie koennte man das Licht erkennen, wenn die Dunkelheit nicht waer?Kleine Kritik: Du magst weder Dunkel noch Licht. Warum magst du nicht beides? Warum magst du nicht das Dunkel, weil man nur in der Dunkelheit die Lichtquelle erkennt?

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