Überarbeitung Fantasy Dream Kapitel 1
von
Cassedy
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Kapitel 1
Es war ein heißer Sommertag, den Ashley Cooper genoss. Sie lag wie jeden Sommer am Pool ihres Vaters und entspannte sich. Ihr kleiner Bruder Eric, schlich sich leise mit einem Eimer kalten Wasser in ihre Richtung. Gerade als die den Höhepunkt ihrer Entspannungsphase erreicht hatte, schüttete ihr Bruder das Wasser auf sie.
„Ahh... verdammt ist das kalt! Eric, sag mal spinnst du? Na warte, wenn ich dich erwische kannst du was erleben!“, schrie sie und sprang auf.
„Nein Ash, lass mich in Ruhe. Dad, hilf mir!“, rief Eric und versuchte Ashley auszuweichen, die ihm dicht auf dem Versen war.
John, der Vater der beiden, schaute aus dem großen Fenster im Wohnzimmer in den Garten hinaus und sah wie Eric vor Ashley um den Pool lief. Er lächelte und dachte an die Zeit, als er noch zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern hier lebte. Plötzlich griff Ashley nach ihrem Bruder und erwischte ihn am Arm. Sie hob ihn hoch und ging schnurstracks auf den Pool zu.
„Nein Ash... Du weißt ganz genau, dass ich noch nicht schwimmen kann!“, sagte Eric ängstlich, als er das Wasser näher kommen sah.
„Ja ich weiß. Du weißt aber auch ganz genau, dass ich es nicht mag wenn mir jemand einen Eimer kaltes Wasser über den Kopf schüttet.“, erwiderte sie lächelnd.
Sie blieben am Rand des Pools stehen und schauten beide hinein. Ashley konnte ihren Bruder locker mit beiden Armen von ihrem Körper halten, da er gerade mal sieben Jahre alt, dafür aber schon verdammt weit entwickelt war.
„Nein, bitte nicht! Ich werde es auch nie wieder machen, bitte Ashley!“, flehte Eric der schon knapp über der Wasseroberfläche war.
Wenn ihr kleiner Bruder ihren vollen Namen aussprach, wusste sich genau wie viel Angst er hatte. Deshalb zog sie ihn wieder an sich heran und ging einen Schritt vom Rand. Als Ashley sich hinkniete um ihn runter zu lassen, hielt er sich noch immer an ihrem Hals fest und schluchzte.
„Eric... Eric nun komm, es ist doch schon vorbei. Du kannst mich ruhig wieder loslassen.“, sagte sie und streichelte ihm am Kopf.
Als er den Kopf hob, wischte sie ihm die Tränen von den Wangen und sagte: “Du weißt doch, dass ich so etwas nicht machen würde. Zumindest solange nicht, ehe du schwimmen kannst.“
Eric nickte mit dem Kopf und lief zu seinem Vater, der Ashley stolz anschaute.
Während Eric und John zusammen das Abendessen vorbereiteten, ging Ashley in ihr Zimmer und zog sich ihre Sportsachen an.
„Während ihr das Essen macht, werde ich noch mal ein wenig Laufen gehen, ok Dad?“, fragte sie, während sie die Treppe runter ging und ihre langen blonden Haare zu einem Zopf zusammen band.
„Ja mach das, aber denk daran, dass es in einer halben Stunde fertig ist. Beeile dich also!“, sagte er ohne sich vom Herd abzuwenden.
„Pass auf dich auf!“, sagte Eric und umarmte sie.
„Mach ich, bis nachher dann.“
Ashley verließ das Haus und ging gelassen die Auffahrt runter. Als sie an der Straße ankam, schaute sie sich um und überlegte, welcher Weg der Kürzere war. Sie entschied sich für rechts und fing an im Eiltempo zu laufen. Sie war froh wenn sich hier laufen konnte. Seid ihre Eltern geschieden waren, konnte sie nur alle zwei Wochen hier sein. Sie bog in den schmalen Weg zum Park ein und genoss den Lauf, da sie am nächsten Morgen wieder nach Hause fahren musste. Ashley machte ihre kleine Runde und kam gerade rechtzeitig zum Essen. Sie setzte sich an den Tisch und lauschte dem Gespräch zwischen ihrem Vater und ihrem Bruder. Eric erzählte mal wieder was von den verschiedenen Käferarten, die er haute gesehen hatte. Sie schauderte jedes Mal, wenn er von den Spinnen mit ihren langen, haarigen Beinen erzählte.
Als sie mit dem Essen fertig waren, stand Ashley auf und räumte den Tisch ab.
Als sie sich an die Spüle zum abwaschen stellte, sagte ihr Vater: „Lass ruhig, wir machen das schon. Nicht wahr, Eric?“
„Ja!!“, antwortete er.
„Aber...“
„Kein aber, du hast in den letzten Tagen schon so viel gemacht. Heute ist dein letzter Abend hier und ich möchte, dass du den genießen kannst. Also, geh nach oben oder nach mal nach draußen und mach was du willst.“, fiel ihr John ins Wort.
„Danke Dad. Du bist echt der beste!“, sagte Ashley und umarmte ihn.
Auf dem Weg zur Treppe, kniete sie sich vor Eric und drückte ihn ebenfalls.
„Dir danke ich natürlich auch.“
„Ist schon in Ordnung. Zu Hause machst du ja auch immer alles.“
Nachdem sie sich in der Küche nach ihren Sachen umsah und feststellte dass dort nichts mehr von ihr lag, ging sie die Treppe hinauf in ihr Zimmer. Sie zog sich aus, legte ihre Sportsachen auf das Bett, ging in ihr Badezimmer und nahm ein entspannendes Bad. Nach dem Bad zog sie sich ihren Pyjama an und setzte sich genüsslich auf die Couch. Nach einer halben Stunde schlief sie vor dem Fenster ein.
Als Eric ins Zimmer kam, um ihr gute Nacht zu sagen, ging er nach unten holte seinen Vater.
„Dad guck, sie ist wirklich eingeschlafen.“
„Ok ok, ich sehe es ja. Geh du schon mal ins Bett, ich erledige das hier und komme dann nach.“, sagte John und gab seinem Sohn einen Kuss auf die Stirn.
Als Eric in seinem Zimmer verschwand, betrat John ihr Zimmer und ging auf die Couch zu. Er hob sie vorsichtig hoch und trug sie zu ihrem Bett. Er legte sie sanft hin, deckte sie zu und ihr ebenfalls einen Kuss auf die Stirn. Bevor er das Zimmer verließ, streichelte er ihr noch einmal über die Wange und machte dann den Fernseher aus.
Kurz bevor er draußen war, sagte Ashley: „Gute Nacht Dad, ich hab dich lieb.“
John lächelte sie an und antwortete: „Ich hab dich auch lieb, schlaf schön.“
Am nächsten Morgen wachte Ashley durch lautes Geschrei auf und schaute auf die Uhr.
’10.00 Uhr... So wie es aussieht ist Mom schon da’, dachte sie.
Sie stand auf und ging gleich ins Bad. Als sie sich fertig gemacht hatte, zog sie sich an und packte ihre restlichen Sachen ein. Nachdem sie die Tür geöffnet hatte, stand Eric weinend vor ihr.
„Ash, Mom und Dad streiten sich schon wieder...“, sagte er schluchzend.
„Ich weiß... Versuch einfach nicht hinzuhören.“
Sie stellte ihre Tasche hin und nahm ihn in die Arme, während sie durch die Treppengitter nach unten zu ihren Eltern schaute.
„Komm, wir gehen schon mal ins Auto und hören ein bisschen Musik, was hältst du davon?“, fragte sie und wischte ihm die Tränen weg.
„Ok...“
Ashley nahm ihre und Eric’s Tasche und ging mit ihm nach unten. Sie verabschiedeten sich von ihrem Vater, warfen ihrer Mutter einen kurzen Blick zu und gingen ohne ein Wort zu sagen an ihr vorbei zum Auto. Am Auto angekommen, stieg Eric hinten ein und Ashley setzte sich hinter das Steuer.
„Fährst du heute wieder?“
„Wenn Mom es erlaubt, ja“, sagte
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