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Kategorien > Wahre Gedanken > Ich und das Leben

Um seines Namens Willen

von madlen

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Madlen Mayer – Um seines Namens Willen
Oder auch: Vom „Guten- und vom Bösen-Ich“

Vorwort

Okay, ich fange jetzt einfach mal an. Also, ich heiße Madlen und bin 17 Jahre alt. Hm…ich wohne in einer Stadt in Norddeutschland, genauer gesagt in Schleswig-Holstein.
Meine Familie und ich wohnen in einem ziemlichen großen Haus nahe des Krankenhauses, wo mein Vater auch arbeitet. Er macht solche Sachen mit Computern, oder was weiß ich…meine Mama arbeitet nicht mehr, sie ist die totale Hausfrau, aber sie sagt, das wäre viel schwieriger, als zur Schule gehen, oder Arbeiten, weil sie nie frei habe. Mir egal.
Ich bin jedenfalls ziemlich beschäftigt mit der Schule, obwohl ich nicht sehr viel lerne. Aber wie heißt es so schön? – Der Herr gibt es den Seinen im Schlaf. – Ich bin das beste Beispiel dafür, wahrscheinlich schlafe ich zu viel…
Ja…dann ist da noch das Baby…huhu…meine Mutter hatte sich Ende 30 dann doch noch in den Kopf gesetzt, dass ein kleines, schreiendes Kind die ganze Familie abrunden würde. Mein Vater war weniger begeistert, aber nach neun Monaten bekam er dann doch einen ziemlich roten Kopf und lachte wie der Mann im Mond persönlich, als er den Wurm im Arm hielt…ich konnte da nichts andres tun, als den Kopf zu schütteln…
Mit meinem Freundeskreis ist es schon komplizierter, das ist so ’ne gespaltene Sache. Also, da sind einmal die Schulfreunde, die haben eigentlich alle nichts mit Gott am Hut, aber sie wissen, wie ich dazu stehe…sind aber sonst alle total okay…und dann sind da die Freunde, aus dem Jugendkreis und der Gemeinschaft…die sind teilweise total verrückt und komisch drauf, aber bestimmt viel offener und ehrlicher als die Freunde aus der Schule. Ist alles viel entspannter, weißt du…hm…ja…was noch? … interessiert dich das überhaupt? ...mir jetzt egal…ich schreib mal weiter…ja…vielleicht enttäuscht es dich, dass Jungs in meiner kleinen Welt grad nicht so ne große Rolle spielen…ich bin ziemlich enttäuscht von der Männerwelt, auch wenn es natürlich nette Ausnahmen gibt, wie zum Beispiel Ernst...ne…eigentlich heißt er Jakob…aber manchmal nenne ich ihn Ernst…weil er genau das Gegenteil ist von ernst…also lustig…hm…der ist schon cool drauf, und mein bester Freund…leider nerv ich ihn manchmal ziemlich mit meiner christlichen Masche, wie er sie nennt…aber wir verstehen uns prima! Wer ist da noch? – Carmen! Die ist auch sehr nett, meine beste „nicht-christliche“ Freundin. – Und Trixi…sie ist echt…hm...strange…aber meine beste „christliche“ Freundin…man, das hört sich alles an, als wenn ich schizophren wäre oder so! Schlimm ist das! Aber haben nicht alle Christen so ein schizophrenes Leben? Also ich kann das von mir nur behaupten. Zum einen bin ich manchmal total heilig…ich rede Zeug, das ist voll eigenartig…und ich bin so laut und rufe „Hey! Ich liebe dich Jesus!“ …und dann wiederum, ist da dieses „Böse-Ich“. Dann muss ich doch noch einen Senf dazu geben, in der kleinen Lästerrunde auf dem Schulhof oder ich lüge meiner Mutter schon wieder die Hucke voll.
Ich finde das total auffällig! Dabei bemühe ich mich immer, dass in mir Jesus erkannt wird, aber das klappt bloß leider nie so, wie ich das will. Vielleicht sollte ich mir mehr Gedanken darum machen, ob Jesus auch so handeln würde, wie ich es tu…bestimmt nicht…aber ich kann mich einfach nicht zügeln…
Trotz all meiner Fehler hat er mir natürlich schon total oft geholfen, in allen Situationen und oftmals hat er sogar so ne Art „Warnschuss“ abgegeben, der mich echt vor schlimmerem gerettet hat!! Und dafür bin ich ihm auch total dankbar!
Gut, das war…tata…das Vorwort…und nun kommt die eigentliche Story…ich hoffe es gefällt euch...regt zum Nachdenken an…und hilft in manchen Situationen…
Mit freundlichen Grüßen
Hochachtungsvoll
Madlen Mayer

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