Und erstens kommt es anders
von
Peter Bochanan
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Buchbeschreibung
Eine traumhafte Insel weit draußen im Ozean fernab aller Schiffahrtsrouten.
Die Eingeborenen die dort ihr Dasein fristen leben in Eintracht und Frieden.
Doch eines schönen Tages wird ein Klavier an den Strand gespült. Was hat es
mit dem Klavier auf sich das nicht nur Erstaunen und Ratlosigkeit sondern
auch den Tod bringt ?
Und was wird aus Charlie Pendelton der am anderen Ende der Insel
angeschwemmt wird nachdem seine Jacht in einem Sturm gekentert und
gesunken ist ?
Was wird aus Charlie's zukünftiger Ehefrau und was passiert noch alles fern
von der Insel in der Heimat ?
Wer ist Cortone und was hat er mit all dem hier zu tun ?
Fragen über Fragen---ein Roman der von der ersten bis zur letzten Seite
von der Spannung lebt.
Dieser Roman beinhaltet alles was das Leserherz begehrt : Spannung ,
Erotik , Drogen , Mord , Schicksal , Südseeromantik und vieles mehr aber
Vorsicht---egal was auch passiert---es kommt immer anders als man denkt.
Lesen sie selbst
1. Kapitel
Es gibt viele Inseln von denen im Leben noch nie jemand etwas gehört hat , fernab aller Schiffahrtsrouten und einsam , und die gibt es in allen Weltmeeren. Diese hier war ein wahres Paradies. Schneeweiße Strände säumten die Ufer und der Sand war so fein das er durch jedes noch so dünne Sieb hindurchgeflossen wäre. Von der Sonne erwärmt war er ein Labsal für die Füße. Der Sand viel ganz sanft ab ins Meer so das man auch als Nichtschwimmer gut und gerne 200 Meter , wenn nicht mehr hinausgehen konnte ohne Angst haben zu müssen zu ertrinken. Das Wasser reichte einem da gerade bis zur Brust. Auf dem großen Eiland gab es einen Wald , ja , man konnte ihn getrost als Urwald bezeichnen , mit hohen Bäumen und hohen Gräsern , in denen sich allerlei Getier heimisch fühlte und es sich dort gemütlich gemacht hatte. In der Mitte der Insel zog sich ein Gebirgsmassiv von der einen zur anderen Seite über die wenn man sie überstieg die andere Seite der Insel erreichte. Ansonsten war es sehr schwer sie Insel zu umrunden wegen der Klippen die Zwischen den einzelnen Buchten in die Höhe ragten. Sie waren zwar nicht sehr hoch aber das Gestein war spitz und hatte sehr scharfe Kanten und die Verletzungsgefahr war immens. Auf diesem Eiland hatte sich vor vielen Jahren schon ein Volksstamm niedergelassen und die Bewohner fristeten ihr Leben hier als Fischer und Jäger. Sie nahmen sich aus dem Urwald was sie zum Bau ihrer Hütten brauchten und machten sich die Insel so gut es nur eben ging urbar. Auch ihre Waffen , die sie zur Jagd benötigten fertigten sie aus dem was sie auf der Insel fanden. Es gab Tiere im Urwald , kleine aber auch größere so das sie nicht nur von Fischen leben mußten. Früchte und Kräuter gab es zur Genüge so das sie , von ihren Eltern und Großeltern gelernt , auch diese verwendeten als Gewürze für ihre Speisen und als Heilkräuter bei Krankheiten. Sie hatten im Laufe der Zeit gelernt eine Einheit zu bilden mit den Tieren und lebten friedlich mit ihnen zusammen. Die " Tumoro " , wie sie sich selber nannten hatten sich ein Dorf gebaut unterhalb der Hügelkette mitten im grünen Dickicht. Das schützte sie vor den Blicken Fremder denn es wurde erzählt das vor langer , langer Zeit einmal ein Schiff an der Insel angelegt hatte und böse Menschenan Land gekommen seien. Sie hatten viele ihrer Vorfahren getötet weil sie dachten das die Tumoro über Bodenschätze wie Gold und Diamanten verfügten was diese allerdings nicht kannten , ja nie etwas von gehört hatten. Allerdings hatten wohl die Fremden ihnen damals keinen Glauben geschenkt und so ein Blutbad angerichtet unter den Bewohnern der Insel. Damals hatten die Tumoro ihr Dorf noch am Rande des Dschungels gehabt so das sie direkt aufs Meer hinausblicken konnten. So wurden sie damals auch von den Fremden entdeckt aber da sie vorher hier noch nie Fremde gesehen hatten kam bei ihnen auch kein Argwohn auf. Daraus hatten sie gelernt und ihr Dorf in den Dschungel hineingebaut. Morgens , noch bevor die Sonne aufging machten sich die Männer mit ihren Einbäumen aufs Meer hinaus um Fischen zu gehen. Sie kamen meist mit vollen Netzen zurück und was sie nicht brauchten für den täglichen Bedarf das trockneten sie. Zu diesem Zwecke hatten sie lange Leinen aus Lianen gespannt , die an in den Sand gerammten Bambuspflöcken befestigt waren. Diese standen am Strand , dort wo sie ihre Boote tagsüber liegen hatten. Sie nahmen die Fische aus , säuberten sie und hängten sie einfach zum trocknen auf. Wenn der fang mal nicht so gut war oder sich gar nichts in die Netze verirrt hatte dann war wenigstens genug zu essen für alle da. Während die zweite Hälfte der Männer auf der Insel zur Jagd ging kümmerten sich die Frauen um die Kinder. Erziehung war dort Frauensache was ja auch in Europa nicht unbedingt ungewöhnlich ist bei manchen Völkern. Die Kinder wurden recht früh mit der Realität des Lebens bekannt gemacht was für diese hieß lernen wie man fischt , lernen wie man jagd , lernen wie man Häuser baut und wie man mit den Unbillen des Alltags fertig wird. Was sie auf ihrer Insel nicht fanden das holten sie sich auf der Nachbarinsel. Die war zwar soweit entfernt das sie dorthin immerhin eine Tagesreise mit dem Einbaum zurückzulegen hatten aber für sie spielte ja Zeit keine Rolle und so machte sich alle paar Wochen mal eine Gruppe auf den Weg um das von der Nachbarinsel zu holen was hier nicht wuchs. Heute war wieder so ein Tag. Eine Frau hatte hohes Fieber bekommen und sie hatten alles versucht was nur möglich war um es zu senken aber nichts das sie auf ihrer Insel fanden schien zu helfen. Da beschloß Muta-jan , der Dorfälteste , seinen Enkel Hita-jan auf die Reise zu schicken zu der Nachbarinsel um dort ein paar von den dunkelblauen Blumen zu holen die sie dann mit einigen Wurzeln zusammen kochen würden um es der kranken dann zu verabreichen. Das schien für Muta-jan die einzige Möglichkeit zu sein der Frau zu helfen. Drei Männer aus dem Dorf begleiteten Hita-jan zum Strand um ihm dabei behilflich zu sein seinen Einbaum ins Wasser zu lassen. Als er sein Boot in Richtung der Strömung lenkte schoben ihn seine Freunde zusätzlich an denn es war gar nicht so einfach die Strömung zu überwinden aber das kannten sie ja alle schon denn sie waren damit aufgewachsen. Von Kindesbeinen an lernten sie das Meer kennen und respektieren. Als Hita-jan draußen war und sich langsam aber sicher von der Insel entfernte winkten sie ihm noch einmal nach und machten sich dann auf den Weg zurück ins Dorf. Dort angekommen verkündeten sie Muta-jan das sein Enkel auf dem Wege sei. Nun hieß es warten und versuchen die Frau irgendwie so lange am Leben zu erhalten bis sein Enkel von seiner Reise zurück war. Hita-jan ruderte , mal rechts mal links das Paddel eintauchend , in Richtung der Nachbarinsel. Er orientierte sich dabei am Stand der Sonne. In einigen Stunden würde er die Insel erreichen wenn die Strömung günstig war und es auch sonst keine Probleme geben würde. Dann hatte er
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Kommentare
Anna schrieb am 2008-02-12 19:25:16:
wow des hört sich echt spannend an !! würd mich über ne fortsetzung freun !!
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