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Kategorien > Fanfiction > Harry Potter

Unendlicher als ewig 11

von IsabellaCullen

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11. Kapitel Snape Manor


Es waren zwei weitere Tage vergangen und morgen würde die Hochzeit sein. Hermione hatte die letzten Tage die meiste Zeit in der Bibliothek oder am See verbracht. Sie wollte einfach nur alleine sein und die Zeit, dir ihr noch verblieb, bevor sie in den Kerker der Ehe gezwungen wurde, nutzen, wenn auch nur zum Nachdenken.

Severus hatte Hermione diese Zeit gelassen, denn er selber brauchte sie auch. Das alles war auch für ihn unerwartet gekommen.
An diesem Morgen saß er in seinem Esszimmer und frühstückte gerade, als einer der Hauselfen ihm einen Brief vom Ministerium brachte. Interessiert fing er an zu lesen.


Sehr geehrter Mr. Snape,

wir haben Hermione Grangers unterzeichnete Urkunde bekommen und geprüft. Ihre Trauung wurde für 11.30 Uhr festgelegt. Finden Sie sich dazu bitte pünktlich in der Abteilung für Völkermischung ein. Der Minister wird Sie persönlich trauen.

Hochachtungsvoll,
Soraya Conner

Um 11.30 Uhr würden sie also getraut werden.
Severus wollte gleich nach dem Frühstück zu ihr gehen, da er nicht wusste, ob sie auch ein Schreiben bekommen hatte oder nicht und außerdem hatte er vor, danach mit ihr nach Snape Manor zu flohen, von wo aus sie dann morgen ins Ministerium gehen würden.


Nach dem Frühstück nahm er den Brief vom Tisch, zog seinen Umhang über und machte sich auf in Richtung Gryffindorturm. Dort angekommen, klopfte er und ein paar Minuten später öffnete Hermione ihm. Sie sah schon wesentlich besser aus, als noch vor ein paar Tagen und ein kleines Lächeln legte sich um ihre Lippen, als sie sah, wer da vor ihrer Türe stand.


„Hallo Severus, schön dich zu sehen.“
„Guten Morgen, Hermione.“, grüße er sie und sein tiefer Bariton ließ sie eine Gänsehaut bekommen.
„Magst du nicht rein kommen?“
„Doch, wenn ich nicht störe.“ Hermione schüttelte den Kopf und machte eine einladende Handbewegung. Er folgte ihr und schloss die Türe hinter sich.


„Komm, wir setzten uns. Möchtest du einen Tee?“

„Ja, warum nicht.“
Hermione zauberte zwei Tassen Tee herbei und zusammen setzten sie sich auf die Couch,


„Wie geht es dir; Hermione?“ Die Angesprochene schwieg einen Moment.
„Ich würde sagen, den Umständen entsprechend gut.“ Severus nickte ihr zu.
„Ich habe heute früh Post vom Ministerium bekommen. Die Trauung ist morgen um 11.30 Uhr im Ministerium. Der Minister will uns persönlich trauen.“ Hermione lachte abfällig.

„Ja, er ergötzt sich wahrscheinlich daran, dass er die Menschen mit diesem bescheuerten Gesetz in den Wahnsinn treibt.“
„Ja, die Genugtuung kann er sich natürlich nicht entgehen lassen.“, stimmte Severus ihr zu.
Hermione, ich hatte vor heute mit dir nach Snape Manor zu flohen.“ , wechselte er dann das Thema. „Wir werden die Nacht da bleiben.“


Der Blick der jungen Frau glitt zum Fenster und sie schaute in den strahlend blauen Himmel.
‚Das war’s dann mit deiner Freiheit.’


„Mione? Alles in Ordnung?“
„Was? Oh ja, alles bestens.“ Sie konnte nicht verhindern, dass eine Spur Sarkasmus in ihrer Stimme mit schwang.
„Ist es für dich okay, wenn wir nach Snape Manor flohen?“
„Selbst wenn es für mich nicht okay wäre, du hattest die Entscheidung doch schon längst getroffen oder?“


„Ich versuche die Entscheidungen nicht immer alleine zu treffen, aber du bist nun mal meine Frau und als diese solltest du meine Entscheidungen in Zukunft nicht in Frage stellen.“ Severus hatte zwar versucht freundlich zu sprechen, aber es viel im sichtlich schwer. Hermione schien es dabei zu belassen und ging zu ihrem Schrank hinüber.
„Wie viel Kleidung brauche ich?“ Ihre Stimme klang kalt und emotionslos.
„Das musst du selber wissen. Möchtest du deine erste Nacht als meine Ehefrau hier in Hogwarts oder auf Snape Manor verbringen? Dementsprechend solltest du Kleidung mitnehmen.“ Hermione überlegte, wo sie die erste Nacht verbringen sollte.


‚Als ob das so wichtig wäre.’ Aber natürlich musste sie sich eingestehen, dass es wichtig war. Schließlich war es ihre Hochzeitsnacht und sie wollte die nicht in irgendeinem Bett verbringen.
„Überleg es dir in Ruhe. Ich komm dich in zwei Stunden abholen und dann flohen wir.“
Er stand von der Couch auf und ging zu Tür hinüber.
„Danke für den Tee.“ Und mit diesen Worten war er verschwunden.


Hermione starrte minutenlang auf die Türe.
‚Super gemacht, Mione.’
Sie hätte sich ohrfeigen können. Warum musste sie auch so kalt und abwesend reagieren.


Seufzend zog sie ein paar Kleidungsstücke aus dem Schrank. Zwei Sommerkleider, Jeans, zwei T-Shirts und einen Pulli, sowie Unterwäsche und zwei schwarze Satinnachthemden. Sie würde sich Snape Manor einmal anschauen und dann entscheiden, ob sie ihre Hochzeitsnacht in diesem Haus verbringen wollte.
Sie überlegte, was sie tun sollte, bis Severus sie abholen würde. Sie kam zu dem Entschluss, dass sie ein letztes Mal als freier Mensch über die Ländereien schlendern wollte. Schnell hatte sie sich ihre Sandalen, die passend zu dem knielangen Kleid waren, übergezogen.


Als sie nach draußen trat, war es, als würde sie freier atmen können. Der Wind ließ ihr Haar flattern und sie das sagenhafte Gefühl von Freiheit spüren. Sie schlenderte um den See und ließ all die Jahre, die sie auf Hogwarts hier gelebt hatte, Revue passieren. Sie erinnerte sich nur zu gut daran, wie oft sie am See gesessen hatten oder über die Ländereien gegangen waren.
Ihre Gedanken glitten zum drittes Schuljahr, als Harry sie an eben diesem See vor Hunderten von Dementoren gerettet hatte. Wie oft würde sie sich noch wünschen, dass alles wieder wie früher sein würde?
Aber es würde nie wieder so sein. Ron war fort, fort von dieser Welt und all ihre Freunde mit ihm.


Hermione schüttelte den Kopf, als könnte sie diese traurigen Gedanken vertreiben.
Sie musste jetzt versuchen die wenigen positiven Dinge in ihrem Leben zu sehen. Das Leben ging weiter und sie war auch nicht der Mensch, der sich in einer einsamen Stunde aus dem Leben verabschiedete. Egal, wie oft sie sich es auch wünschen würde, dass sie diese Welt endlich verlassen könnte, sie würde es wohl doch nie übers Herz bringen, denn damit wäre ihre Schuld nie beglichen worden und sie wäre feige gewesen.


Sie wollte an all das jetzt nicht mehr denken. Seufzend machte sie sich auf den Weg zurück zum Schloss, denn sie wollte pünktlich fertig sein, wenn Severus sie abholen kam.
Hermione beeilte sich, doch ganz pünktlich schaffte sie es doch nicht.
Severus wartete schon vor ihren Räumen.


„Tut mir Leid.“, sagte sie nach Atem ringend.
„Schon okay, hol erst Mal Luft.“ Er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
„Ich geh nur schnell meine Tasche holen und dann können wir los.“ Hermione murmelte das Passwort und lief in ihre Räume um die gepackte Tasche zu holen. Schon nach wenigen Minuten kam sie zurück. Sie zauberte die Tasche klein und folgte Severus dann in seine Räume, von wo aus sie nach Snape Manor flohen würden.


„Nun, wir flohen in den Kamin in der Eingangshalle.“, erklärte

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Kommentare

hannah-victoria schrieb am 2010-09-22 10:30:03:
was??????????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ICH LIEBE ES.!!!!!!!!!!
mannn mannnn mannnn aber zu kurz.!
ich hoffe es geht noch weiter.!!
danke für diese tolle stor
sara-friends@hotmail.de schrieb am 2010-09-20 21:25:00:
ohh das is echt sweet das ende is echt cool freu mich schon auf das nächste kapitel oder besser nächsten kapiteln
Aya schrieb am 2010-09-16 19:16:27:
man wie süß ist das denn.
bin voll happy das du zwei kapitel reingestellt hast XD
schreib gleich weiter will unbedingt wissen wie's weiter geht!!!!!!
lg
moondreamer schrieb am 2010-09-16 17:13:34:
bitte schreib weiter:-) mir gefällt die story echt gut
mach weiter so;-)
glg

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