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Kategorien > Love Story´s > Außergewöhnliches

Unendlichkeit 10

von Yve

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„Maria? Ich glaube irgendetwas stimmt nicht mit Alexander, was könnte es bloß sein? Er ist viel ernster geworden, er verschweigt mir irgendetwas.“
Maria sah Marianne mit Sorge an. Sie konnte die Wahrheit nicht wissen, noch erahnen. Jedoch wusste Maria selbst nicht, was dort im Wald vorgefallen war. Sie wollte das junge Mädchen beruhigen.
„Wahrscheinlich ist Alexander nur zu weit in den Wald gegangen und wurde von einem wilden Tier angefallen, nichts weiter.“
Marianne nickte lächelnd, sie machte sich jedoch immer noch Sorgen um ihren Verlobten. Das konnte doch alles nicht mit rechten Dingen zu gehen.
„Ich werde nach ihm sehen.“
Maria nickte und verschwand in die Küche, sie musste noch einige Scherben beseitigen.
Als Marianne an die Tür von Alexanders Zimmer klopfte. War ein wütender Laut aus dem Inneren des Raumes zu vernehmen.
„Kann ich rein kommen?“
Als er nicht antwortete, trat Marianne einfach in das Zimmer und schloss hinter sich leise die Tür.
„Alexander?“
Alexander stand mit dem Rücken zu ihr, er hatte sich das blutige Hemd ausgezogen, eine Flasche mit Alkohol stand auf seinem Schreibtisch, er hatte ein blutiges Tuch in der Hand. Wahrscheinlich hatte er die Wunde gereinigt. Marianne schritt näher an ihn heran. Sie konnte nun die gesäuberte Bisswunde sehen. Es war ein wirklich ungewöhnlicher Biss, wenn er tatsächlich von einem wilden Tier stammte.
„Geht es?“
Alexander sagte erst nichts, dann drehte er sich zu ihr um und sah sie wütend und aufgelöst an.
„Ja es geht Marianne, ich brauche keine Hilfe.“
Wieder schleuderte er mit bissigen Wörtern um sich. Er war auf einen Streit aus, das merkte Marianne, aber sie blieb dieses Mal ganz ruhig und ließ sich nicht provozieren.
Stattdessen holte sie ein sauberes Hemd aus seinem Schrank und half ihm beim anziehen.
Alexander stieß genervt die Luft aus.
„Es tut mir wirklich Leid Marianne, ich wollte nicht so wütend reagieren, ich habe nur im Moment ein wenig Stress.“
Marianne erwiderte nichts darauf.
„So, jetzt siehst du wieder vernünftig aus.“
Lächelnd betrachtete sie ihn, er erwiderte nur das allzu gewohnte milde Lächeln.
„Wollen wir noch irgendetwas unternehmen?“

Johanna starrte gegen ihre Decke. Es schmerzte sie immer noch genauso stark, wenn sie an Alexander dachte. Sie konnte seinen gequälten Ausdruck einfach nicht vergessen. Seufzend rollte sie sich auf ihren Bauch und drückte ihr Gesicht in ihre Decke. Sie war jetzt schon so lange in diesem elendigen Haus, sie hielt es hier langsam nicht mehr aus. Sie wollte nur raus hier, aber ihr Vater ließ sie garantiert nicht hinaus. Schließlich lief dort draußen ein Frauenmörder herum. Also ging sie nach unten, wo ihre Mutter sich gerade mit einer ihrer Freundinnen, bei einer Tasse Tee unterhielt.
„Johanna, Schätzchen, setz dich doch zu uns.“
Johanna gehorchte und setzte sich zu den beiden älteren Frauen.
„Du wirst aber immer hübscher Johanna.“
Entzückt kniff Dorothea der genervten Johanna in die Wange und lächelte sie an.
„Danke.“
„Ja, das stimmt schon, meine Johanna hat auch schon viele Verehrer. Es wird langsam Zeit, dass sie heiratet. Da ist Dominique, wirklich ein sehr hübscher Junge, aber sie will ihn partout nicht heiraten.“
Johanna schwieg zu dieser Aussage.
„Wenn du mich fragst Lilian, wenn sie meine Tochter wäre, hätte ich sie schon längst mit Dominique verheiratet, der Junge ist wirklich eine gute Partie und nun ja, arrangierte Ehen halten länger, als die die aus Liebe eingegangen werden. Die sind meistens schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt.“
„Das stimmt, George und ich…“
Johanna knallte beide Hände auf den Tisch. Ihre Mutter sah sie mit einem missbilligenden Blick an, doch Johanna war die Tatsache, dass sie ihre Mutter soeben vor einer Freundin beleidigt hatte egal.
„Hör gefälligst auf Pläne mit mir und Dominique zu schmieden! Wie oft soll ich es dir noch verständlich machen?! Ich liebe ihn nicht, verdammt noch mal und das wird auch so bleiben!“
„Johanna!“
„Nichts Johanna, wenn du nicht bald aufhörst gibt es deine Johanna nicht mehr.“
Mit diesem Satz rauschte sie davon. Lilians Freundin sah sie ganz entsetzt an.
„Du hast dieses Kind ja überhaupt nicht unter Kontrolle.“
Lilian seufzte und sah anschließend entschlossen nach oben.
„Johanna wird sich schon noch unseren Wünschen fügen, freiwillig oder nicht freiwillig.“
Johanna hatte unerlaubt das Haus verlassen und befand sich nun auf dem Weg zum Stall.

Magnus ging in seinem gut abgedunkelten Zimmer auf und ab. Es wurde immer schwieriger, dachte er. Schwieriger an Blut heran zu kommen. Jetzt, da es sich herum gesprochen hatte, dass ein Mörder sein Unwesen treibt, hielten die Bewohner der Stadt ihre Töchter unter Arrest. Ihm würde schon etwas einfallen und er hatte noch ein Spiel zu ende zu spielen. Alexander von Lohan, es war wirklich amüsant ihn wütend zu sehen. Er würde bestimmt einen guten Vampir abgeben und einen guten Freund in den weiteren Jahren als Vampir. Magnus war es langsam Leid alleine zu sein, er brauchte auch Gesellschaft und die würde er sehr bald bekommen. Aber er hatte immer noch ein Problem, die Stadtbewohner, nicht dass sie eines Tages auf die Idee kamen tiefer im Wald zu suchen, dann würden sie ihn finden, aber Magnus war sich sicher, dass sie ihm nichts anhaben konnten. Er war ein Vampir, schneller und stärker als jeder Sterbliche. Er lächelte bösartig. Und erst diese Sinne…
Er atmete tief ein. Er konnte das Blut riechen, das durch ihre Adern pulsierte, ihren Herzschlag hören. Sie roch so appetitlich, sie war so unschuldig…
Genau das was er bevorzugte. Genüsslich fuhr er sich über die Zähne, zwei davon spitz, schärfer und länger als die übrigen. Es war so leicht ein menschliches Wesen zu verführen. Da er außer der Stärke und der besser ausgeprägten Sinne, noch mit übernatürlicher Schönheit versehen war. Eigentlich brauchte er das nicht, aber es gab ihm ein gewisses Selbstvertrauen und ein bisschen eitel war er auch. Schließlich war er Franzose.
Er hatte nun einige Tage nichts mehr zu sich genommen. Er hatte wirklich schrecklichen Hunger. Seine Haut war immer zu solchen Zeitpunkten blass und eisig, er hatte Augenringe, seine Augen waren matt und dunkel. Das alles würde sich in wenigen Augenblicken ändern. Er lachte leise. Es war nun Zeit sich seinem Abendessen anzunehmen. Er durchschritt sein Zimmer und ging in einen Nebenraum. Dort lag sie. Er hatte sie fast mit sämtlichen Sinnen durch die Wand wahrnehmen können. Vorsichtig kniete er sich zu ihr auf den Boden, auf dem sie anscheinend bewusstlos lag. Sie war schon ein wenig lädiert, da Magnus sich ein wenig mit ihr vergnügt hatte, aber er hatte sich gut unter Kontrolle halten können, das war eine seiner Stärken, er konnte lange, trotz Hunger mit ihnen spielen. Zuerst war sie ganz verzaubert von ihm gewesen, doch dann hatte sie Angst bekommen, es war jedoch bereits zu spät gewesen. Dieses Mädchen war schlicht und einfach zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. Ihr am Anfang

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Kommentare

jess schrieb am 2008-06-23 13:05:32:
mehr mehr mehr !! freue mich riesig auf den nächsten teil!!!!:)

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