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Kategorien > Love Story΄s > Begegnungen

Unendlichkeit, Kapitel 2

von Yve

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2.Schicksalhafte Begegnung


Der nächste Tag begann in aller frühe. Alexander war schon wach, als die ersten Sonnenstrahlen sein Zimmer erhellten. Er wusste, er würde tun, was er tun musste, um Marianne eine sichere Zukunft zu gewährleisten. Dass es gar nicht zu der Hochzeit mit ihr kommen würde, wenn er tat, was er vorhatte, darüber machte er sich keine Gedanken. Nachdem er sich gewaschen, angezogen und mit seinem Vater gefrühstückt hatte, machte er sich auf in die Stadt, um sich ein neues Gewand für den Ball zu besorgen. Er brauchte fast zwei volle Stunden, bis er das Passende gefunden hatte. Völlig genervt von der langen Suche, machte er sich auf den Rückweg. Ganz in Gedanken versunken stieß er mit einem Mädchen zusammen, es war Johanna Deverell.
,,Pass doch auf.“
,,Ich bitte um Verzeihung.“
Johanna bemerkte die grobe Zurechtweisung gar nicht, sie war nur ganz gebannt von dem Aussehen und den eleganten Bewegungen dieser Person. Alexander hingegen, hatte gar nicht weiter Detail von ihr genommen und war einfach weitergegangen.
Wer dieser junge Mann wohl gewesen war? Johanna wusste es nicht. Sie schüttelte den Kopf und dachte nicht mehr länger über die Angelegenheit nach. Der Tag neigte sich dem Abend zu und bald würden de Festlichkeiten im Hause Deverell beginnen. Johanna langweilten diese Feste immer, doch ihre Mutter war bereits sichtlich aufgeregt.
,,Johanna, Schätzchen, mach dich endlich fertig! Die ersten Gäste treffen schon bald ein!“ Johanna seufzte.
,,Mögen die Spiele beginnen.“
Johanna begrüßte die Gäste immer an der Tür, ihre Mutter war der Ansicht, dass sich das so gehöre, doch Johanna war der Meinung, dass das Personal dafür zuständig war. Das nervigste an der ganzen Sache war, dass Johanna die ganze Zeit lächeln musste. Alle waren immer ganz entzückt von ihr, besonders die engeren Freunde der Familie. Unter ihnen auch der Sohn des Bürgermeisters und gleichzeitig besten Freund ihres Vaters: Dominique.
,,Guten Abend Johanna..“
Er beugte sich nieder und gab Johanna einen Kuss auf die Hand.
,,Du siehst wieder einmal bezaubernd aus.“
Johanna lächelte ihm zu und zog ihre Hand aus seinem Griff.
,,Charmant wie immer Dominique, du weißt wo sich der Ballsaal befindet?“
,,Aber selbstverständlich.“
Es folgten noch viele Gäste. Unter ihnen auch; Alexander von Lohan. Als er Johanna erblickte, stockte ihm der Atem. Wie konnte man nur so schön sein? Ihre langen Locken waren zu einer eleganten Steckfrisur zusammengesteckt und sie trug ein rotes Kleid, das ihre Figur ziemlich genau betonte. Er überlegte einen Moment, irgendwo hatte er sie schon mal gesehen. Und plötzlich fiel es ihm ein. Er war doch mit ihr zusammengestoßen. Jetzt tat ihm sein Verhalten äußerst leid und es entwickelte sich zu einem Schamgefühl. Auch Johanna erkannte den jungen Mann. Noch bevor er die Stufen erklommen hatte, schickte sie einen Dienstboten zum Begrüßen der Gäste an die Tür und verschwand im Ballsaal.
,,Willkommen mein Herr.“
Alexander sah immer noch das Antlitz von Johanna vor sich.
,,Wie bitte?“
,,Ich sagte, Willkommen mein Herr.“
Lächelnd nickte er dem Dienstboten zu und begab sich sofort in den Ballsaal. Er wusste es würde fast unmöglich sein , sie unter den vielen Gästen zu entdecken, aber sie sollte aus der Menge herausstechen. Er hatte alles bei ihrem Anblick vergessen, seine Verlobte und sogar, die ihm so dringlich scheinenden Verhandlungen mit Herrn Deverell.
Johanna saß auf einem Stuhl, der an einer Wand stand. Sie dachte nur an den jungen Mann. Sie traute sich nicht aufzustehen und zu tanzen und anschließend auf ihn zu treffen. Doch irgendwann überwand sie sich, sie hatte keine Lust zu tanzen und wollte hoch in ihr Zimmer. Als sie an der Tür ankam, erschrak sie, dort stand er und sah suchend in die Menge während ihre Mutter grade ihre Rede mit haben Sie viel Spaß und lasst uns anfangen zu tanzen beendet hatte, bis sein Blick auf ihr ruhen blieb. Sie sah das bewundernde Funkeln in seinen Augen und errötete. Nun kam er mit seinen eleganten Bewegungen auf sie zu, bis er schließlich vor ihr stehen blieb. Ihre Beine verweigerten den Dienst und sie sah ihn die ganze Zeit nur an, sie sah in seine eisblauen Augen. Was war das für ein merkwürdiges Gefühl ?
,,Hallo.“
Er sprach mit ihr und sie konnte nicht antworten, doch dann schließlich fand sie ihre Stimme wieder.
,,Äh...mmh...hallo..“
Lächelnd und stotternd zu gleich antwortete sie ihm. Noch bevor Alexander sie zum Tanz auffordern konnte, war Dominique an ihrer Seite. Abschätzig und eifersüchtig musterte Dominique ihn, als er sich schließlich zu Johanna wandte.
,,Johanna, wollen wir tanzen?“
Ein gequälter Gesichtsausdruck trat in ihr Gesicht, sie wollte nicht mit Dominique tanzen, sie wusste ganz genau worauf das hinauslief. Das blieb Alexander natürlich nicht verborgen und ergriff ihre Hand. Die plötzliche Bewegung ließ Johanna aufschrecken.
,,Da muss ich sie leider enttäuschen. Diesen Tanz hat Johanna mir schon versprochen.“
Er zwinkerte ihr zu und sie lächelte, was ihr Herz noch höher schlagen ließ.
Genervt und Alexander einen bösen Blick zuwerfend, machte Dominique auf dem Absatz kehrt und ging vor Wut stampfend in Richtung Tür. Zu Johannas Überraschung tanzte er wirklich mit ihr. Sie trat ihm vor Nervosität einige Male auf die Füße.
,,Danke sehr, Sie haben mich vor einer unangenehmen Situation bewahrt. Dürfte ich fragen wie sie heißen?“
Alexander musste das Studieren ihres Gesicht unterbrechen und antwortete wahrheitsgemäß.
,,Alexander von Lohan und sie müssen Johanna heißen, nachdem dieser Typ sie so genannt hat.“
Nickend stimmte sie ihm zu.
,,Sie mögen ihn nicht besonders oder?“
Johanna überlegte einen Moment, aber sagte es ihm dann schließlich.
,,Mein Vater hofft, dass ich dem Werben von Dominique nachgebe, ab es stimmt ich kann ihn nicht leiden und deshalb werde ich eine Verlobung mit ihm nicht in Betracht ziehen.“
Verlobung, das Wort hallte in seinem Kopf wieder. Er musste sofort an Marianne denken und löste sanft den festen Griff um Johannas Taille. Und Dominique witterte seine Chance. Johanna bemerkte sein Vorhaben.
,,Hören Sie Alexander, ich würde mich gern noch ein wenig länger mit Ihnen unterhalten. Wollen wir auf den Balkon gehen?“
Noch bevor Alexander sich sträuben konnte, zog Johanna ihn bereits an der Hand nach draußen. Es war bereits dunkel und die Sterne waren klar zu erkennen. Sie lehnte sich an den Rand der Balkons und blickte in den Himmel. Als sie merkte, dass Alexander ihr es nachtat, ergriff sie die Gelegenheit und musterte ihn gründlich. Er musste so um die 1.85 m groß sein und hatte blonde Haare, die ihm wirr auf dem Kopf wuchsen, ebenfalls, wie sie vorhin schon bemerkt hatte, hatte er helle blaue Augen. Sie vermutete, dass er 17 oder 18 Jahre alt sein musste. Reflexartig wandte er seinen Blick auf sie. Johanna fühlte sich ertappt und errötete. Beschämt schlug sie die Augen nieder.
,,Über was wollten Sie noch mit mir sprechen?“
Johanna blickte ihn

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Kommentare

jess schrieb am 2007-11-05 18:41:39:
schöne story!! bin schon gespannt wies weitergeht!!^^ lg jess

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