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Kategorien > Love Story´s > Begegnungen

Unendlichkeit, kapitel 5

von Yve

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Endlcih habe ich es geschafft die Geschichte mal weiter zu schreiben ^^ Viel Spaß beim lesen, und dieses Mal ist es die richtige Geschichte =)
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„Lassen Sie mich gehen!“
Magnus schüttelte langsam mit seinem Kopf. Und wackelte mit einem seiner Finger hin und her.
„Ich kann dich leider unmöglich gehen lassen. Und was deinen Freund angeht…Da lasse ich mir noch was einfallen.“
Er lächelte, wobei seine Zähne sichtbar wurden.
„Hilfe! Hilfe!“
Magnus Griff um ihren Hals wurde fester. Johanna hüstelte. Sie bekam immer weniger Luft.
„Sei gefälligst still!“
Er klang ziemlich gereizt und bissig, doch dann trat ein zufriedenes Grinsen in sein Gesicht.
„Dich hört sowieso niemand hier draußen.“
„Hallo?!“
Johannas Blick schweifte zur Seite in die Dunkelheit. Ein einzelner heller Punkt war sichtbar, er kam immer näher.
„Hier her!“
Magnus drückte noch fester zu. Johanna bekam nun wirklich keine Luft mehr. Langsam bildeten sich Punkte vor ihren Augen und dann tauchte sie in einen Schleier von Düsternis. Sie spürte nicht mehr wie Magnus sie losließ und sie hart auf den Boden auftraf, sie spürte auch nicht mehr wie sich eine wohl vertraute Person über sie beugte und sie hörte nicht mehr, wie diese Person zu ihr sprach…
„Geht es Ihnen gut? Alles in Ordnung? Hören Sie mich?“

Johanna erwachte in einem fremden Bett. Sie erinnerte sich nur langsam an das Vergangene.
„Magnus…“
Sie saß Kerzengerade in dem weichen Bett. Hatte er sie mit zu sich genommen? Würde er sie töten wollen, immer noch? Obwohl er es schon im Wald hätte machen können? Sie sprang aus dem wärmenden Bett. Ein Schwindelanfall bestrafte die Übereifrige Handlung sofort. Vorsichtig stützte sie sich an dem Nachtschrank neben dem Bett ab. Sie sah an sich hinab. Warum trug sie ein Nachthemd? Langsam blickte sie sich um. Ihr Blick verharrte auf einem Kerzenständer, den sie sofort ergriff. Vorsichtig ging sie auf die Tür zu und öffnete sie ganz zaghaft. Sie stand einige Minuten nur dort, bevor sie sich weiter traute. Der Boden war ziemlich kühl unter ihren nackten Füßen.
Eine Treppe führte hinab. Jede Stufe mit äußerster Vorsicht nehmend, tastete Johanna sich vorwärts. Unten angekommen, schlug ihr der Geruch von Kaffee in die Nase. Anscheinend frühstückte ihr Entführer. An die Wand gepresst schlich sie weiter auf die Tür zu. Als sie sie erreicht hatte, atmete sie noch einmal ganz tief durch, bevor sie hineinstürmte und erschrocken stehen blieb. Dort saß nicht der erwartete Entführer.
„Johanna? Was tun Sie denn schon hier unten? Und was wollen Sie mit dem Kerzenständer? Ich hoffe nicht, dass Sie damit auf mich losgehen wollen.“
Ein amüsiertes Lächeln prangte auf dem Gesicht von Alexander von Lohan. Neben ihm saß ein älterer Mann, vermutlich sein Vater. Er verharrte in seiner Position. Eine Kaffeetasse in der rechten Hand zum Mund führend und sah Johanna geschockt an.
Eine ältere Frau stand neben den Beiden und stellte soeben Brot auf den Tisch.
„Natürlich nicht.“
Vorsichtig stellte Johanna den Kerzenständer auf eine nächstgelegene Kommode. Ein entschuldigendes Lächeln zierte ihr Gesicht. Johanna konnte förmlich spüren, wie die Röte in ihr Gesicht stieg.
„Es tut mir äußerst Leid.“
Alexander sah sie immer noch äußerst amüsiert an, während er einen Schluck aus seiner Tasse nahm. Die alte Frau gab ihm einen leichten Schlag auf den Hinterkopf. Alexander verschluckte sich leicht, stellte die Tasse weg und klopfte sich auf die Brust.
„Was sollte das Maria?“
Maria war ziemlich wütend.
„Mach dich nicht über das arme Ding lustig, biete ihr lieber einen Stuhl und etwas zu essen an! Hat dein Vater dir denn überhaupt kein Benehmen beigebracht?!“
Nun lächelte Alexanders Vater, er stellte seine Tasse ab und stand auf, um auf Johanna zu zugehen. Er drückte eine Hand gegen ihren Rücken und führt sie zu dem Essenstisch.
„Setzen Sie sich doch erst einmal und entschuldigen Sie das Verhalten meines Sohnes. Maria wird Ihnen sicherlich gerne Ihr Frühstück bringen.“
„Danke, für alles, Herr von Lohan.“
Alexanders Vater nickte.
„Das ist selbstverständlich in diesem Hause. Entschuldigt mich bitte, ich werde mich nun in mein Arbeitszimmer zurückziehen.“
Alexander nickte. Als sein Vater verschwunden war, richtete er das Wort an Johanna.
„Und? Was hat Sie die gestrige Nacht allein in den Wald verschlagen?“
„Ich wüsste nicht, was Sie das etwas angehen würde.“
„Ich war schließlich, der Sie hier her gebracht hat.“
„Na und? Sie hätten mich dort auch liegen lassen können.“
Alexander schwieg.
„Ich bin ausgeritten.“
Alexander zog eine Augenbraue in die Höhe.
„Ich habe kein Pferd bei Ihnen gefunden.“
Johanna seufzte.
„Es ist weggelaufen, als dieser seltsame Mann auftauchte, er wollte mich umringen und ab da kann ich mich an nichts mehr erinnern.“
Alexander nickte.
„Gott sei Dank habe ich dich rechtzeitig gefunden.“
„Seit wann duzen wir uns?“
„Ich glaube, wir kennen uns jetzt schon zur genüge und dieses ewige Sie, das geht mir ehrlich gesagt auf die Nerven.“
Johanna lachte.
„Ach wirklich? Tut es das?“
„Ja.“
„Hier ihr Essen.“
Maria stellte Johanna ein gebratenes Ei vor die Nase.
„Ich danke Ihnen.“
„Ach, dass ist meine Arbeit.“
Wie herzlich diese Frau war. Bei Johanna daheim war alles immer so kühl und abweisend.
Apropos daheim, sie machten sich bestimmt schon Sorgen, ihre Eltern.
„Ich muss unverzüglich nach Hause! Meine Eltern machen sich bestimmt schon die größten Sorgen!“
Johanna wollte aufspringen, doch Alexander fasste sie am Handgelenk.
„Iss erstmal etwas, dann sehen wir weiter.“
Johanna setzte sich wieder. Alexander zog seine Hand darauf sofort wieder zurück. Johanna hätte sich ja gewünscht, dass diese Berührung länger gewährt hätte, aber sie blieb realistisch. Seufzend wandte sie sich ihrem essen zu.
„Warum trage ich eigentlich ein Nachthemd?“
„Ich wollte unbedingt wissen, wie du unter deiner Alltagskleidung aussiehst.“
Johanna sah Alexander ungläubig an. Wieder ein Klaps auf den Hinterkopf.
„Junger Mann! Was ist bloß los mit dir? Sonst benimmst du dich nicht so, wenn Besuch da ist und schon gar nicht bei Frauen oder Mädchen. Selbst mit Marianne redest du nicht so. Und übrigens Marianne, was würde sie denken, wenn sie so etwas aus deinem Munde hören würde, was noch nicht mal auf sie bezogen ist?“
Alexanders Blick wurde wieder ernst. Marianne, ja seine Verlobte.
„Wer ist denn Marianne?“
„Meine Verlobte.“
Verlobte, das war wie Gift für Johanna. Doch sie durfte jetzt keinen traurigen Eindruck machen, sonst würden hier sofort alle wissen, dass sie in Alexander verliebt war.
„Herzlichen Glückwunsch.“
„Danke.“
Alexanders Stimme klang bedrückt. Johanna konnte nicht ahnen, in welcher Zwickmühle sein Herz sich befand.

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Kommentare

jess schrieb am 2008-02-06 19:46:04:
ja ja ja bitte warte nicht zu lang mit der fortsetzung!!!!!^^ lg
Leny schrieb am 2008-01-19 22:56:51:
TOOOOOOOOOOOOLLLLLLLLLL
schreib bitte unverzüglich weita xDDD
liebe Grüße

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