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Kategorien > Serie > Spannung

Ungleiche Partner - Episode 02

von Bone1979

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Ungleiche Partner
Episode 02 – Der Anschlag
(Serie: Spannung)

Prolog

Lyon, Frankreich

Mit Fünf Minuten Verspätung fuhr der Lkw vom Hof. Vor und Hinter dem Lkw fuhren Zwei schwarze Minivan, sie waren der Begleitschutz für den Lkw der um Zwei Uhr Nachts auf die Autobahn nach Toulouse fuhr.
Nach Zwei Stunden fahrt fuhr der Minikonvoi auf einen Rastplatz mitten im Niemandsland Frankreichs. Der Fahrer des Lkws stieg aus, meldete sich beim Chef des Begleitschutzes ab und verschwand in den Büschen.
Die Pause nutzten Zwei von den Sicherheitskräften des hinteren Minivan um eine Zigarette zurauchen. Sie unterhielten sich über das verlorene Champions Liga Spiel ihrer Mannschaft und ließen kein gutes Haar an dem verhassten Trainer.
Ihr Chef sah auf seine Uhr. Sie hatten die Verspätung wieder rein gefahren. Für die Fahrt nach Toulouse hatte er Zwei Pausen von Fünfzehn Minuten eingeplant. Über Funk hatte er die Pause an die Zentrale weitergeleitet, mit der sie in Funkkontakt standen. Der Fahrer des Lkw wollte nur schnell pinkeln gehen. Inzwischen waren Sieben Minuten verstrichen.
Er wollte gerade über Funk eine Meldung machen, als er eine Bewegung aus dem Augenwinkel registrierte. Der Fahrer kam aus den Büschen. Ein wenig erleichtert, hängte er die Sprechmuschel des Funkgeräts wieder ein, betätigte den elektrischen Fensterheber. Erst als der Lkw Fahrer am Minivan stand, entdeckte der Chef das es jemand anderes war. Bevor er reagieren konnte, warf der unbekannte Mann einen Zylinder ins innere. Er griff zur Sprechmuschel um den Sicherheitscode für einen Angriff durchzugeben. Dutzende schwache Mündungsblitze tauchten aus den Büschen auf.
Der vordere Minivan explodierte und wurde in Stücke gerissen. Die Insassen hatten keinerlei Chance. Der hintere Minivan wurde von den Angreifern unter Feuer genommen. In Folge dessen erst die beiden rauchenden Männer und dann die Kollegen im Wagen getötet wurden. Der brutale Überfall hatte keine Fünf Minuten gedauert. Aus den Büschen tauchten Gestalten in Schwarz auf. Sie näherten sich dem hinteren Minivan. Keine der Insassen war mehr am Leben.
Einer der Angreifer ging zum Hänger des Lkws, holte ein Gerät aus seinem Rucksack und begann das elektronische Sicherheitsschloss zuöffnen. Dreißig Sekunden später war alles erledigt und Zwei Angreifer öffneten die Hängertür. Sofort begannen Fünf von Ihnen mit dem Umladen der Fracht.
Der Rest des Überfallkommandos sicherte die Raststätte vor ungebetenen Gästen. Ihr Anführer sah sich das ganze von der Rassengrenze aus an, blickte auf seinen Uhr und wirkte recht zufrieden. Alles lief nach Plan.
Einer der Frachtendlader winkte und ein SUV fuhr aus seinem Versteck in den Büschen. Die Endlader luden die Fracht vom Lkw in den Kofferraum des SUV. Danach schlossen sie den Hänger wieder. Kurz darauf verließen die Angreifer die Raststätte. Zurück ließen sie Elf Tote Männer und einen leeren Lkw.

Wien, Österreich

Wie in vielen Städten der westlichen Welt eröffneten Abends die Clubs der Stadt ihre Pforten und lieferten sich einen erbitterten Wettbewerb um die Gunst potentieller Gäste. Einige Clubs taten das durch ihre Wahl der Musik, andere wiederum richteten sich nach der ethnischen Herkunft ihrer Gäste. Die Betreiber und Besitzer der Clubs wussten das ihr Business sehr schnelllebig war. In der Regel dauerte es von der Eröffnung bis zur Schließung eines Club nur Sechs Monate. In jener Zeit konnte man entweder einen Haufen Geld verdienen oder alles verlieren was man investiert hatte.
Auf einen geschlossenen Club kamen im Schnitt Drei neue. Meistens gehörte einer von den Drei dem Besitzer des geschlossenen Club. Natürlich konnte ein Club auch schneller geschlossen werden, da in der Clubszene gewisse Elemente mit fragwürdigem Hintergrund versuchten an einem Clubbetrieb mitzuverdienen. Wissentlich oder unwissentlich von den Besitzern oder Eigentümern. Haupteinnahme Quelle jener Subunternehmer waren Drogen und Sex. Zwei Hauptpunkte die man in beinahe allen Clubs fand.
Deswegen war Karim Tuncay jedoch nicht im Kaiser Club in der Innenstadt von Wien. Der Club gehörte momentan zu den angesagtesten der Stadt. Eigentümer war eine dubiose Investmentfirma die mit dem Kaiser Club inzwischen den Achten Club eröffnet hatten. Zwar konnten die Behörden nichts ungesetzliches finden oder ermitteln, aber die Gerüchte hielten sich hartnäckig.
Karim war wegen etwas geschäftlichen im Club. Zusammen mit Drei anderen Arabern. Sie stiegen aus der Leihlimousine aus, betraten den Club durch den Haupteingang, vorbei an den wartenden Leuten und am Eingang wurden sie von einer hübschen Frau in Empfang genommen. Sie brachte die Vier über einen Aufgang in die VIP Etage. Dort nahmen die sie in der reservierten Nische platz.
Karim Tuncay schickte die Bedienung barsch weg. Obgleich ihm der Anblick der leicht bekleideten Frauen gefiel, waren sie wegen eines Geschäfts hier. Er hatte eine vorliebe für westliche Frauen. Sie waren schön und naiv. Für Karim ging es vorrangig um Sex, überaus hartem Sex. Sobald der Deal unter Dach und Fach war, konnte er ihn vielleicht mit einer der anwesenden Damen ausgiebig feiern. Der Anflug eines Lächelns erschien auf seinem Gesicht.
Ihre Empfangsdame tauchte kurz darauf bei ihnen auf. Sie sagte ihm, das ihr Geschäftsfreund ihn jetzt erwartete. Zusammen mit Armin folgte Karim der Frau und erfreute sich an der Hinterseite der Frau.
Sie brachte die beiden in einen separaten Raum wo Karim bereits erwartet wurde. Die Begleiter seines Geschäftsfreundes tasteten sie nach Waffen ab. Danach gesellte sich Karim zu ihm. Der Mann hieß für Karim, Philipe Borges. Er trug einen teuren Anzug, besaß ein gepflegtes äußeres und besaß eine professionelle kühle.
Sie hatten schon einige Male Geschäfte miteinander gemacht. Jeweils für jene Leute für die sie arbeiteten. Auch in diesem Fall war es so.
„Mein Klient gewährt ihnen das Vorkaufsrecht auf das neue Lieferungspaket.“, meinte Borges vollkommen kalt und schnörkellos. „Sie hinterlegen die vereinbarte Kautionssumme auf diesem Konto und bringen die Erste Rate an einen, von uns noch bekannt gegebenen Ort. Innerhalb von 48 Stunden erhalten sie die Erste Teillieferung. Anschließend werden wir ihnen eine neue Übergaberoute für die folgenden Raten mitteilen.“, erklärte er Karim die Prozedur.
Inzwischen kannte er sie zwar, aber so entstanden wenigstens keine Missverständnisse. Außerdem zeugte das irgendwie von Professionalität. Was heutzutage schwer zu finden war in ihren Kreisen.
Karim nahm den Zettel mit der Kontonummer und allen wichtigen Überweisungsdaten an sich. Er würde sie weiterleiten sobald das Treffen beendet war. Es gab jedoch noch was zu klären.
„Was ist mit unserem Spezialauftrag?“
Borges verzog keine Miene. „Wir werden es demnächst verschiffen. Sobald wir uns vom ordnungsgemäßen Zustand der Ware vergewissert haben, und sicher gehen können das nichts zu uns zurückverfolgt werden kann, geben wir ihnen bescheid für die vereinbarten

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