Unter Verdacht
von
Ossi
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Da schaute sie durch das verrußte Fenster in die Wolken, wahrscheinlich kommt wieder Schnee. Langsam senkte sie ihren Kopf und bemerkte eine Gestalt auf dem Karrenzug auf den Hof zuschlendern. Es klopfte an der Tür, die Frau macht auf und vor ihr stand der langjährige schrullige Gemeindearbeiter den niemand mochte.
Er drängte sich ins Haus und setzte sich in die Stube neben den warmen Herd hin, in das dunkle Eck. Die Bäuerin war sehr aufgeregt und fast ein bisschen erschrocken, doch sie ließ sich nichts anmerken. „ Hat er einen Verdacht?“.
„Glauben Sie, dass es heute noch schneien wird?“, sagte er, sie schwieg. „ Ach die Arbeit, sie wissen schon, der Stress…“.
Erstmals ergriff die Bäuerin das Wort: „ Hat der Besuch einen bestimmten Grund?“. Nein, nein, ich ruhe mich nur ein bisschen aus und für einen Plausch bin ich heute in der richtigen Stimmung.“ Nervös fing sie an alte Töpfe zu putzen, damit er erkannte, dass sie keine Zeit hatte.
Nach einer Stunde saß er immer noch im Eck, in der Zwischenzeit verließ sie öfters den Hof, jedes Mal als sie zurückkam, saß er an der selben Stelle.
Warum geht er nicht? Nach einer Stunde sitzen wird man doch ausgeruht sein, dachte die Bäuerin. Er sitzt da und plaudert über belanglose Dinge, merkt er nicht dass ich ihm schon lange nicht mehr zuhöre?
„Mein Mann ist heute nicht da, ich muss das Futter für das Vieh holen. Um Ihn zu beruhigen sagte sie ihm, er könne noch auf sie warten und schenkte ihn einen heiße Tasse Tee auf. Schnell eilte sie aus der Stube und machte einen Umweg in die Scheune. Dreimal klopfte sie an das Holztor. Der Lehrer öffnete. Auch der Lehrer war heute anders als sonst, er war ängstlich und aufgebracht, schnell zerrte er sanft die Bäuerin in die Scheune. „ Bäuerin stell dir vor, was einem Schüler passiert ist, sein Lehrer wurde wütend, weil ein Umlaut “A“ in einen seiner Sätze vorkam.“
„ Herr Lehrer stellen sie sich vor, ein Gemeindearbeiter sitzt in der Stube, ich glaube er schöpft Verdacht. Ihr dürft die Scheune erst verlassen, sobald er das Haus verlässt. Ich gebe euch ein Zeichen wenn ihr rauskommen dürft. Wenn ihr nach Hause geht, geht in 2 bis 3er Gruppen und in einen Abstand von 10 Min., damit ja keiner etwas merkt.
Ängstlich kehrte sie in die Stube zurück, das warme Plätzchen neben dem Herd war leer, auch der Tee war leer getrunken.
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Kommentare
Ossi schrieb am 2009-03-31 11:40:27:
Hi,
hast du mal was von den Katakombenschulen gehört?
LG
juju schrieb am 2008-09-27 07:22:32:
hi
ich versteh die geschichte irgendwie nicht, was soll der gemeindearbeiter für einen verdacht geschöpft haben? lg juju
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