Untot
von
Seth
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Er öffnete die Augen. Er konnte nichts sehen, blinzelte ein paarmal, um seine Augen an die Dunkelheit anzupassen.
Er war in einem Dunklen Raum, dessen Wände feucht waren und aus schwarzem Stein zu sein schienen. An der Wand auf die er sah hingen seltsame Werkzeuge, wie Folterwerkzeuge oder Zangen für das Schmiedehandwerk.
Er versuchte sich zu erinnern, wie er hierher gekommen war. lange konnte er sich an nichts erinnern.
Dann schoss die Erinnerung in seinen Körper zurück.
Es war falsch. Allein schon die tatsache, dass er die Augen aufgeschlagen hatte war falsch. Er konnte sich deutlich erinnern, wie sein Oberkörper von Klingen in Einzelteile gerissen worden war, konnte deutlich noch immer spüren, wie er gestorben war. All das hier sollte nicht sein.
Er machte die Augen zu und wartete. Nichts geschah. Er hörte Schritte in der Ferne. Zu seiner Rechten wurde eine Tür aufgemacht und ein hagerer, blasser Mann in einer schwarzen Kutte kam herein. Dieser stellte sich vor ihn und sagte: "Ah, wie Ich sehe, bist Du erwacht... Nun gut. Du bist ICR-704-D und gehörst dem Kampfgeschwader von Skell an. Wir haben uns Deine Seele nur ausgeborgt." Ein sadistisches Lächeln verzog das Gesicht des mannes. "Du hast später noch genug Zeit zum sterben...Bindet ihn los!", setzte er an eine andere Gestalt gewandt hinzu, die ICR-704-D noch nicht gesehen hatte.
ICR-704-D fiel zu Boden. Er stand auf und wollte den Nekromanten angreifen, doch noch bevor er ausgeholt hatte, schrie eine Stimme in seinem Kopf auf. Der Schrei war so durchdringend, dass er ICR-704-D zu Boden warf. unfähig, sich zu rühren und sein einziger Wunsch war, dass dieser Schrei aufhörte.
Der Schrei hörte auf, nachdem in ICR-704-Ds Ansicht eine halbe Ewigkeit des Schmerzes vergangen war. Er richtete sich auf.
Der Nekromant wies mit einer Hand hinter ihn und er drehte sich um.
Da hing ein Spiegel und er sah jetzt seinen neuen Körper, teilweise der Alte, aber verfault, als hätte er noch jahrelang auf dem Schlachtfeld gelegen, teilweise durch Mechanik erzetzt. Seine Aarme waren nun mächtige, nekrotitbetriebene Konstrukte, und der Nacken war von einem kräftigen stählernen Kragen eingefasst. vom Kopf war fast nur noch der Schädel übrig, and dem ein paar letzte Haare klebten und der Rest seines Körpers war in eine leichte Rüstung gehüllt, zeigte aber noch deutlich menschliche Proportionen. An seiner Seite hing eine verfluchte Klinge.
Er wollte weinen, aber der trockene Schädel brachte keine Träne heraus.
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Kommentare
Mary Lynn schrieb am 2006-10-30 16:31:53:
Allein die Vorstellung dessen ist wirklich schaurig!
Kurz und präzise - gefällt mir! Weiter so! :)
LG Mary
Lurz schrieb am 2006-10-23 17:15:53:
Eine Horrorvision, wie sie im Buche steht!
Schön schaurig!
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