Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Anders > Beziehungen

Unwirkliche Liebe

von Xenia Bauer

1

Er war es. ER…. mein Traummann.
„ Sophia!“, sagte Carmen aus weiter Ferne. Mir war schwindlig. Konnte
man Vorahnungen haben, die genau
zutrafen? Denn er war es. Ich war mir hundertprozentig sicher. Jede Nacht erschien mir genau dieser Junge, der da vorne bei der Theke stand. Braune Surferfrisur, meeresblaue
Augen. Ein Traum, der Gestalt annimmt.
Ein Wunder? Oder eine Fata Morgana?
Ich wusste es nicht. Nur, dass er wahnsinnig
toll aussah. Er drehte sich plötzlich um und blickte mir clever und neugierig in die Augen.
Mir war heiß und kalt zugleich. Ich schüttelte
den Kopf. Bitte, lass das keinen Traum sein!
Als ich meine Augen wieder aufschlug, sah ich
Carmen als erstes. Ich drehte mich sofort um,
doch er war nicht mehr da. Es war mal wieder
nur eine Halluzination gewesen. Ich blickte enttäuscht zu Carmen hin. Mir traten Tränen
in die Augen. Ach, verflixt! Ich konnte nicht immer nur von ihm träumen… ich musste mich endlich verlieben. Carmen fragte: „ Was
ist los, Sophia?“ Ich erzählte ihr von der wunderschönen Wahnvorstellung und, dass ich mich endlich verknallen müsste. „ Ich hab eine
Idee! Ich verkupple dich! Wir machen verschiedene Blind Dates, bis du dich verknallst!“, rief sie. Frustriert zuckte ich mit den Achseln Probieren konnten wir es ja.

Und so kam es, dass ich jetzt hier neben dem
bestaussehenden Jungen der Klasse- Raphael-
stehe. Carmen ist der Jungenschwarm aus unsrer Klasse. Alle würden tun, was sie sagt.
Raffi, wie wir ihn immer nennen, ist echt nett.
Und niedlich sieht er auch aus. Carmen hat gesagt, dass er freiwillig mit mir ins Kino geht.
Naja, vielleicht mag er mich ja ein bisschen.
Wir hielten Händchen im Kino. Und jetzt stehe ich neben ihm, vor unsrer Haustür.
„ Es war schön!“, sage ich und meine es ernst.
Er nickt. Ich will mich gerade umdrehen, um die Haustür aufzusperren, als er mich sanft am Arm packt, sodass ich zu ihm hinstolpere
und er mich küsst. Lang und mit Zunge. Aber er ist nicht ER. Es ist nicht richtig, weil ich mir jemanden anders vorstelle. Darum sage ich nichts und lasse ihn einfach stehen.
Drinnen im Haus verfluche ich mich dafür.

Ich werde ihn wahrscheinlich nie finden!!! =(

1

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden.

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.