Uterm Baum (Kapitel 4)
von
Cryptic misery
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(auch wenn dies mal wieder keiner lesen wird geschweige denn Komentiern stell ich es mal rein, vielleicht hat mal irgendwer lust und zeit das alles zu lesen, es würde mich freuen...auf recht-und komafehler sollte man nicht achten, denn wenn ich viel schreibe achte ich nicht besonders drauf)
Kapitel -4-
Am Abend zuvor war er alleine nach Hause gegangen, seine Mutter war schon da gewesen und sich gewundert wo er war. Doch er hatte ihr nichs von Svea erzählt. Er hatte einfach nur gesagt das er spazieren war, ein ziemlich gutes "alibi", denn das tat er oft. Er hatte ein wenig Angst vor der Reaktion seiner Mutter wenn er ihr erzählte das er sich mit einem Mädchen getroffen hatte, Zwar wollte er seiner Ansicht nach nichts von ihr, aber trotzdem war es komisch, allein der Gedanke. Für seine Mutter wohl auch ,denn er hatte sich doch noch nichmal mit einem Jungen getroffen. Außerdem hatte er noch am Morgen gesagt das er nie eine Freundinn haben würde und er keine Freunde habe. Am Morgen wachte er verhältnissmässig spät auf, erst um halb 11. Seine Mutter war bei einer Freundinn frühstücken, das tat sie am Wochende öfter. Ihn störte es nicht, ganz im Gegenteil. Noch bevor er sich umgezogen hatte ging er zu seinem Schrank rüber und öffnete ihn vorsichtig. Zwischen einem Haufen von Klamotten stand sein alter Bass. Immer noch so schwarz glänzend mit einem kleinem weißen Stück. Er war ein wenig verstaubt und die Saiten waren wahrscheinlich total verstimmt, aber das Stimmgerät lag auch noch irgentwo rum. Vorsichtig holte er ihn raus. Er war schwer und während er ihn rauszog, kamen ihm ein paar Klamotten entgegen. Er stopfte sie nur mit dem Fuß zurück in den Schrank und legte den Bass vorsichtig auf das Bett. Dann ging er wieder zum Schrank, holte den Verstärker und Kabel raus. Er hatte schon lange nicht mehr gespielt, wahrscheinlich wusste er schon gar nichts mehr. Er schloss den Schrank und setze sich aufs Bett. Den Bass bettete er auf seinem Schoß. Zupfte ein paar mal vorsichtig an den Saiten. Sie waren ziemlich verstimmt, aber das war ihm jetzt grad egal. Ihm fiel auf anhieb kein Stück ein, das er noch konnte. Nur ein paar einzige Noten. Es war so lange her als er das letze mal gespielt hatte. Es hörte sich ohne Gitarre komisch an, aber das hatte es sich immer, denn er hatte doch immer alleine gespielt. Er spielte so viel er noch wusste, wechselte zwischen Noten. Doch ein ganzes Lied was er noch konnte viel ihm nicht ein. Es war wie verhext, solange hatter er doch auch wieder nicht gespielt das ihm nichts einfiel. Er war der Hoffnung das ihm bis heute Abend noch was einfallen würde. Er hörte langsam auf zu spielen, legte den Bass neben sich, betrachtete ihn. Schaute dann in den Spiegel. Sein Gesicht war bleich, die Augen leuchteten hell. Er hatte nur ein zu großes T-shirt und Boxer-shorts an. Seine knochigen Beine waren angewinkelt, die Knie sahen aus wie die eins Skelettes. Sein Gesicht war eingefallen, sie Wangenknochen zeichnetten sich ab. Das Haar hing ihm wild ins Gesicht, verdeckte die Stirn. Er kratzte sich mit den langen dünnen Fingern an der Wange. Er spürte die Knochen. Er stand langsam auf und vor sich mit den Fingern über den Bauch. Er war ziemlich abgemagert. Da wo früher ein durchtrainierter Bauch gewesen war war nun nichts mehr. Er war einfach nur abgemagert. Schon immer war er dünn gewesen, aber so dünn nie. Es kam nicht nur von dem Tod seines Vaters, nein, seit er nicht mehr in der Mannschaft gespielt hatte und niemand etwas mit ihm zutuen haben wollte, war er immer dünner geworden. Er sah schrecklich aus, viel zu dünn, die Klamotten hingen wie ein nasser Sack. Er ging zum Kleiderschrank um sich anzuziehen. Eine zerschliossende Jeans, ein weiter Kapuzenpullover. Er Strich sich durchs Haar. Es war zu lang. Er hatte es schon immer länger getragen, wie diese ganzen Indi-Rocker zum Beispiel die von Mando diao, aber momentan waren die Haare einfach nur hässlich. Sie hingen einfach nur schlaff herrunter, waren dunkel braun sahen ungepflegt aus obwohl sie das nicht unbedingt waren. Bevor er zu Svea ging musste er auf jeden fall duschen. Nicht weil er stank, nein einfach nur weil er sich dann besser vorkam. Er stöpselte Verstärker und Bass aus und ging ins Bad. Es war kühl, das Fenster hatte auf gestanden. Er schloss es und hinter sich die Tür. Dann zog er die gerade frisch angezogenden Anziehsachen wieder aus und stieg in die Dusche. Er stellte das Wasser an und ließ es über sich laufen. Es war eiskalt, doch es störte ihn nicht. Es schien ihm nicht so kalt, vielleicht war er zu abgehärtet. Vorsichtig drehte er das warme Wasser auf und eine Welle der Wärme durchströmte ihn. Eine Wärme wie er sie schon lange nicht mehr gespürt hatte. Er hatte schon lange nicht mehr richtig warm geduscht, und wärme, nein die gab es in diesem Haus momentan nicht. Er stand lange einfach nur reglos da, lies das Wasser über sich laufen, es tropfte ihm in die Augen, über die Nase. Es tat so gut. Dann wusch er sich kurz die Haare, sich selber und stellte das Wasser aus, tauchte wieder ein in die Kälte des Raumes. Es kam ihm vor als wäre das Fenster noch auf. Er suchte sich ein Handtuch, trocknete sich ab und zog sich wieder an. Dann schaute er in den Spiegel. Er sah aus wie vorher, auch mit gewaschenden Haaren. Er fuhr sich mit der Hand hindurch, sie klebten vor lauter Nässe. Sie hingen tropfend hinunter. Er ging aus dem Bad raus, auch im Flur war es nicht wärmer. Er ging runter ins Wohnzimmer, eisige Kälte. In die Küche, kalt. Er setzte sich auf einen Stuhl, schaute aus dem Fenster. Die Wolken hatten sich für den Moment verzogen. Der Himmel war grau und wolkenlos. Nach Regen sah es ausnahmsweise nicht aus. Er stützte den Kopf in die Hände und verzog das Gesicht. Er hatte Hunger. Der Tisch war nicht mehr gedeckt, seine Mutter hatte ihn wohl abgedeckt als sie gegangen war. Er war zu faul um ihn zu decken also nahm er sich nur eine Schale, füllte sie mit Cornflakes und setzte sich damit vor den Ferhsehr. Es kam nichts im Fehrseh, nur Mist, wiederholungen von Telenovelas oder Soaps die unter der Woche liefen. Auf dem Musiksendern liefen nur dämliche Date-Shows. Die waren ihm zu dumm. Also schaute er sich irgenteine Sendung an die er noch nie in seinem Leben gesehen hatte. Es ödete ihn schon nach mehreren Minuten an doch er lies es laufen, er hatte nichts besseres zu tun. Was auch in einem völlig leerem, kalten Haus. Ihm fiel sowieso Nichts ein. Während er aß dachte er an den kommenden Abend. Wie sollte er sich verhalten, was würden sie machen, was würden die anderen sagen. Wie würde Sven reagiern und würde er es wirklich schaffen neue Freunde zu finden so wie sie es gesagt hatte. Er machte sich große Sorgen es nicht einhalten zu kännen. Er schaute auf die Uhr, es war schon halb 1, er hatte die Zeit schon völlig vergessen. Seine Mutter würde auch gleich kommen, also wartete er.
Um halb 2 kam sie endlich. Er hatte eine Stunde lang gewartet. Sie sah zufrieden und glücklich aus, ihr Haar war
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