Vampire Rules
von
Alina Hebestreit
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Ich riss die Augen auf. Sofort bomberdierte mich die stimme in meinem Kopf mit fragen,
auf die ich keine Antwort wusste.Wo bin ich?Was ist passiert?Bin ich tot oder lebe ich noch?
Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen.
Mühsam richtete ich mich auf und schaute mich um. Wie kam ich hierher? Was ist das für eine alte Scheune?Und dann spürte ich es. Meine Kehle schien zu Verbrennen. Was ist das denn?! Bin ich doch tot? Was war aus mir geworden?! Was hatte mich bloß gestern Abend angefallen?! An den Abend konnte ich mich noch genau erinnern... Es war schon sehr dunkel, doch ich wollte unbedingt aus diese Party, als mich plötzlich etwas anfiel. Ich schrie doch dann war da dieser unglaubliche Schmerz... Automatisch fasste ich an meinen Hals. Da war wirklich etwas, es fühlte sich an wie...ein Biss.
Aber das kann doch nicht sein, es gibt doch gar keine Vampire...oder doch? Aber wie war dieses brennen sonst anders zu erklären? Ich wollte und Brauchte Blut um es zu löschen.
Kaum hatte ich an Blut gedacht flammte meine Kehle auf. Der Schmerz schien immer schlimmer zu werde. Ich kreischte vor Schmerzen und dann wurde mir alles klar. Ich war ein Vampir und daran war nichts mehr zu ändern. Und ich hatte Durst, das war auch nicht zu Leugnen. Also was mach ich hier noch? Ich musste meinen Durst sofort löschen, oder ich würde streben. So kam mir es jedenfalls vor. Über meine Opfer konnte ich mir keine Gedanken mehr machen, es wäre mir auch egal. Hauptsache das brennen hört auf. Ich stand auf und ging zu dem Scheunen Tor nach Draußen.
Dann hörte ich sie. Die stimmen meiner Opfer. Es waren vermutlich Wanderer. Ich duckte mich hinter einen Busch. Die stimmen kamen näher, und ich roch ihr Blut, hörte ihr schlagendes Herz.
Jetzt sah ich buchstäblich rot,und das Raubtier in mir erwachte. Ich setzte zum Sprung an. Keine
Fünf Sekunden würden vergehen, da wären sie tot. Aber dann meldete sich mein Menschlicher verstand oder zumindest das, was davon übrig war. Ich versuchte die Stimme auszublenden doch sie hatte recht. Es wäre töricht von mir, alle anzugreifen wobei mir womöglich noch ein paar entwischten. Sie würden Hilfe hohlen, und mich jagen. Ich musste einen Klaren Kopf bewahren, soweit es möglich war, und sie einzeln abfangen. Ich müsste bis zum Abend warten, wenn sie schliefen... . Inzwischen würde ich versuchen das brennen meiner Kehle zu ignorieren, und sie verfolgen.
Insgesamt waren es Sieben, vier erwachsene und drei Kinder. Die Erwachsenen schlugen das Lager auf, die Kinder sahen bloß zu. Ein wildes heulen entfuhr mir, ich war so erfreut über meine beute. Aber irgendwie taten mir die Kinder leid, ich wollte sie nicht verletzen, aber wenn es nicht anders ging, würde ich nicht zögern... Und dann, endlich, wurde einer der Erwachsenen, ein Mann Mitte vierzig losgeschickt, um Feuerholz zu hohlen. Super ich musste gar nicht mehr bis zur Nacht wartet. Ich verfolgte den Mann, bis ich mir sicher war, das niemand ihn hören würde, wenn er um Hilfe schrie.Wieder setzte ich zum Sprung an, aber diesmal in dem Wissen das ich Erfolg haben würde. Ich sprang dem Mann direkt vor die Füße, der erschrocken zurückwich.>>Haben sie sich verlaufen Miss?Brauchen sie Hilfe?<<
Ich grinste ihn an und meine Eckzähnen kamen zum Vorschein. Der Mann sah mich ungläubig an, und wiederholte seine frage. Ich lachte über seine Unwissenheit.
>>Ja, sie können mir helfen.<< Bevor der Mann auch nur irgendwie reagieren konnte, viel ich ihn an. Das Raubtier in mir erwachte wieder, aber diesmal ließ ich es raus. Er versuchte zu schreien, aber ich hilf ihm dem Mund zu.
Viel zu schnell war er leer, und ich ließ die schlaffe Leiche zu Boden fallen. Aber wenigstens war das Brennen in meiner Kehle fast erloschen. Wie aus dem nichts stand ein kleines Mädchen mit blondem Haar vor mir. Ich wusste das es eins der Kinder von den Wanderern war. Schreiend lief sie davon. Ich rannte ihr zwar hinterher , aber nicht um sie auch zu töten, nein, sondern um zu sehen, was sie ihren Eltern erzählen würde.
Sie würden ihr sowieso nicht glauben, ich glaubte vor einem Tag ja auch selbst nicht an
Vampire, bis ich einer wurde. Es lief alles wie erwartet.
Sie bestand zwar auf das was sie gesehen hatte, aber sie hielten es für Unsinn.
>>Wieso sonst ist Klaus nicht wieder gekommen, hm?
Weil dieses Ding ihn ermordete hat! Ich hab es doch gesehen!<<
Eine Frau streichelte ihr über das Haar.
>>Ach Schatz, du bist einfach nur müde, du weißt doch deine Phantasie spielt dir oft streiche...Außerdem ist er noch gar nicht lange weg.<< Das Mädchen sah sie böse an.
>>Das kann sein, aber da täusche ich mich nicht!Klaus wird nie wieder kommen!<<
Ich war zu müde um dem Streit weiter zuzuhören und zog mich wieder dichter in dem Wald zurück. Mühelos kletterte ich auf einen Baum, und machte es mir dort so gut es ging gemütlich.
Es musste mitten in der Nacht gewesen sein, als mich dieses Geräusch aufweckte. Ein Mensch hätte es sicher niemals gehört doch für Vampire war das kein Problem.
Ich richtet mich auf, und sah mich genau um.
Wieder hätten die stumpfen Sinne einen Menschen hier versagt und nur schwarz gesehen, ich dagegen sah alles wie an Tag nur es etwas dunkler. Leichtfüßig sprang ich den Baum hinunter, wie eine Katze. Jetzt hörte ich genau hin. Es war das rauschen den Windes zu hören, und auch Tiere die sich hier in der nähe aufhielten, ich hörte ihre schlagenden Herzen, vermutlich waren es Rehe.
Aber nein da war noch etwas anderes...es war sehr schwer zu hören, was mich sehr verwunderte. Ich konnte doch sonst immer alles sehr gut hören. Angst machte sich in mir breit, ich versuchte ruhig zu bleiben. Wer sollte mit schon etwas anhaben können? Ich könnte ihn einfach töten... Und dann ganz unerwartet kamen das Geräusch näher, sehr schnell sogar, aber wenigstens konnte ich hören das es schritte waren.
Panisch kletterte ich den Baum wieder hoch. Hier oben würde mich niemand sehen, egal wer da kam. Und dann stand er da, ein Junge um die 16 Jahre, in meinem Alter. Ich musterte ihn von meinem sicheren Ast aus. Er hatte blondes mittellanges Haar, und für meinen Geschmack sah er sehr gut aus. Er sah sich um als sei er auf der suche nach etwas.
Sofort meldete sich meine innere stimme zu Wort. Was sucht der denn? Sucht der etwa mich? Wieso sollte er das denn tun? Würde er mich angreifen? Sollte ich einfach runter springen?Ich wusste auf all diese fragen wie immer keine Antwort. Aber dann zwang ich mich doch herunter zu springen, wie sonst sollte ich sonst erfahren, was er wollte. Ich kam lautlos auf, doch der Junge drehte sich zu mir um. Er sah mich freundlich an und nickte mir zu. Ich wurde aus all dem nicht schlau. Wieso lief er nicht weg? Sah er nicht, was ich war?
Oder vielleicht ist der auch nur ziemlich blöd. Reflexartig nickte ich zurück. Ich starre ihn an und er grinste. Sofort fielen mir seine Eckzähne auf. Automatsch wich ich zurück und fletschte die Zähne. Ich wusste nicht wieso ich das tat, aber es schreckte
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