Vampires will never hurt you
von
Cinnamon
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Vampires will never hurt you
Die Geschichte beginnt mit dem Anfang, aber nicht dem Anfang der Geschichte, sondern dem genauen Zeitpunkt der Begegnung. Einer Begegnung des Schicksals könnte man sagen und dennoch ist es falsch. Denn es war eine ungeplante Begegnung, eine die verhindert werden sollte und die so zwangsläufig war, dass sie sogar das Schicksal, den Plan Gottes in die Knie zwang. Und das kann nichts Gutes verheißen, wenn Gottes unendliche Macht und Weisheit betrogen wurden und eine der unheiligsten, grausamsten Verbindungen beginnt die es je gab. Und die doch etwas Gutes hat.
Hier beginnt sie Geschichte, mit dem Anfang, dem Beginn, dem Zeitpunkt der Begegnung, die Himmel und Hölle in sich vereint.
Es begann in einer lauen Nacht, Mitte September. Stille lag auf den Gassen und nur spärlich hallten hektische Schritte auf dem Asphalt wieder. Der Nachtwind strich durch die vom Herbst blutrot gefärbten Blätter, ohne das geringste Rascheln zu erzeugen.
Und jedes Mal, wenn ein Auto an der Bishops Road vorbeifuhr, erleuchteten das Licht der Scheinwerfer, eine schmale Silhouette, die langsam, aber stetig unter der kleinen Allee von Bäumen entlang spazierte. Der Wind, der es nicht schaffte den Blättern einen Laut abzugewinnen, schwang sanft den Saum ihres blauen, knielangen Faltenrockes und umwehte kaum merkbar den Kragen ihrer weißen Bluse. Schwarzes, langes Haar, fiel ihr wie ein samtener Vorhang ins Gesicht. Umrahmte es, verdunkelte es, versteckte es. Nicht einmal ihre Augen waren darunter zu erkennen.
Es war schon ein komisches Bild, das dünne Mädchen, eingehüllt von schwarzem Haar, seelenruhig in dieser finsteren Nacht spazieren zu sehen. Umgeben von lautlosem Wind, gelegentlich überzogen von einem hellen Lichtfilm der Scheinwerfer irgendwelcher umherschweifenden Autos.
Denn seltsamer Weise wirkte sie nicht verloren, sonder fügte sich nahtlos in das Bild der lautlosen Nacht ein, so als könnte diese ohne sie nicht genauso finster und geheimnisvoll sein.
Plötzlich öffnete sich ein Fenster, eines der kargen Häuser über ihr. Ein Gestalt beugte sich heraus. Die schmale Silhouette des Mädchens blieb stehen und blickte hinauf zu dem Schemen. Geschickt sprang dieser aus dem Fenster auf den nächst gelegenem Baum der Allee und begann die Äste hinunter zum Stamm zu klettern. Wie ein Schatten kam die Gestalt dem Boden näher, mit katzengleichen Bewegungen, denen das Mädchen interessiert folgte. Und wieder verharrten die blutroten Blätter beinahe lautlos.
Doch als er den Stamm schon fast erreicht hatte, bog sich der unterste der Äste unter dem Gewicht des Schemens, dessen Turnschuhe nun den Halt verloren und ihren Besitzer mit einem dumpfen Schlag auf dem Asphalt aufschlug.
„Shit!“, zischte dieser in die einst lautlose Nacht.
In dem Moment entdeckte die Gestalt den schmalen Schatten des Mädchen auf dem Boden und blickte erstaunt zu ihr auf. Für einen Augenblick kehrte die Lautlosigkeit in die Bishops Road zurück, dann trat das Mädchen aus dem schützenden Schatten der Bäume hinaus ins dünne Licht des Mondes und ging auf den Jungen zu, der immer noch gebannt von ihrer plötzlichen Erscheinung auf dem Boden lag. Langsam kniete sie neben ihm nieder und fragte: „Ist alles okay mit dir?“
Ohne zu antworten setzte er sich ein Stück auf und strich ihr den Vorhang aus schwarzem Haar aus dem Gesicht, um ihre Augen sehen zu können. Da trafen sie sich zum ersten Mal, ihre Blicke, ihre Augen und in ihren sanft brauen, mandelförmigen Augen spiegelten sich seine eisblauen Iris. Sie konnte sehen wie seine Augen über ihre Höhlen heraus strahlten und die finstere Nacht zum glühen brachte.
Plötzlich erfassten sie die Lichter eines vorbeifahrenden Autos und er wandte den Kopf. Der Kontakt verlor sich, der Zauber war gebrochen.
„Ähm, soll ich einen Krankenwagen rufen?“, fragte sie etwas Kleinlaut.
„Was? Nein, mir geht’s gut. Danke!“
„Warum kletterst du überhaupt im Dunklen auf Bäumen herum. Bist du ein Einbrecher?“
„Wohl eher ein Ausbrecher.“, meinte er lächelnd und ließ sich von ihr auf die Beine helfen.
„Und du“, fragte er mit einem forschen Blick „warum bist du noch unterwegs?“
Sie sah ihn etwas verständnislos an, schüttelte mit einer sanften Kopfbewegung ihr Haar wieder ins Gesicht und fragte ausweichend „Tut dir was weh?“
„Nein. Wo willst du jetzt hin?“, fragte er beharrlich weiter.
„Die Straße entlang.“
„Ich begleite dich.“
Ein lächeln huschte über ihr Gesicht und aus irgendeinem Grund wollte sie es verstecken. Schon viel zu viele Leute kann sie als unauffälliges, zurückgezogenes Mädchen, kann sie so gut in dieser Rolle, dass sie für diese nie etwas anderes mehr sein konnte. Aber bei ihm, der Gerade erst anfing eine passende Schublade für sie zu suchen, konnte sie sich ganz anders geben. Sich sozusagen neu erfinden. Als wild, abenteuerlich, aufregend vielleicht sogar verführerisch, alles wollte sie für ihn sein um aus ihrer Rolle ausbrechen zu dürfen.
Gelassen ging er neben ihr her, fing nach einer Weile sogar zu pfeifen an. Er was so unbelastet und ungezwungen, das bewunderte sie. Gelegentlich warf er ihr Seitenblicke zu, die nichts Verstohlenes an sich hatten.
„Warum versteckst du dich?“, fragte er plötzlich ganz offen heraus.
Überrascht sah ich zu ihm hoch.
„ Schämst du dich etwa?“, fragte er weiter, nachdem ich nicht geantwortet hatte.
Darüber musste ich erst einmal nachdenken. Sahen mich so die Leute, beschämt. So hatte ich mich noch nie wahrgenommen.
„Ich finde dich sehr hübsch!“, sagte er und plötzlich stand er vor ihr, Mondlicht fiel über seine Schulter in ihr Gesicht. Sanft schob er ihren Vorhang aus Haar beiseite, lockte sie aus ihrem Versteck hervor. Er lächelte ein süßes Lächeln und plötzlich passierte es. Er beugte sich über sie, verdunkelte dabei mit seinem Schatten ihr Gesicht. Vor Überraschung weiteten sich ihre Augen, doch als seine Lippen ihre berührte schloss sie sie.
Es war nur ein flüchtiger Kuss, beide Münder waren kaum geöffnet, doch ein unendlich zarter und inniger. Sie genoss seine Nähe, den Schatten den er über sie warf und ohne es zu wissen hatte er darin ein neues Versteck für sie geschaffen, das noch viel schöner war als ihr erstes.
Er löste sich wieder von ihr und ihren sanften braunen Augen blickten aufmerksam zu ihm auf und sahen, dass er errötet war. Überwältigt von dieser unglaublich süßen, echten Gefühlsäußerung, die wie ein Schwall aus Emotion durch seine Venen schoss und sich nun über seine Wangen ergoss. Der zarte, rosige Hauch der sein blasses Gesicht neu zum Leben erweckte . Aber auch die Nachwirkung seiner Spontaneität die wie ein Virus auf sie übersprang und die Benebeltheit, die der Kuss in ihrem Kopf verursacht hatte, ließen sie alle ihre gewohnten Verhaltensmuster in den Wind schlagen und ihn auf der Stelle noch mal zu küssen. Diesmal waren sie mutiger und ihre Lippen verschmolzen miteinander.
Der Wind fegte hörbar durch die Gassen und schleuderte die trockenen Blätter, die auf den Boden lagen
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Kommentare
Leny schrieb am 2007-11-16 14:27:54:
TOLL^^
cinnamon schrieb am 2006-11-21 14:59:24:
WOW!
Danke, Danke, Danke,...
Freut mich, dass euch meine Geschichte gefällt! Es exestiert sogar schon eine
Vorsetzung, aber erst in meinem Kopf, also habt bitte geduld mit mir.
Ach, und danke für die Kritikpunkte!!! Dazu wollte ich noch folgendes sagen:
Es macht mir totalen spaß wörter zu erfinden bzw wortkombis, also nicht wundern,
wenn sachen wie "herumschweifende Autos" auftauchen ;)
dann, ich habe ein wahnsinniges personen problem, weil ich immer in den sichtweisen
springe...ich weiß das das echt verwirrend ist und bemühe mich auch es zu vermeiden ;>
ansonsten wüsche ich euch noch viel spaß beim lesen
:)
lg cin
Astoria schrieb am 2006-11-20 19:57:47:
Echt gute Geschichte!!
Nur zwei kleine Sachn hab ich gfundn die nicht so gut sind,... 1. umherschweifende Autos,... ich glaub den ausdruck gibts nicht. Entweder umherschweifende Autoscheinferfer oder umherirrende (oda so) Autos.
2. Einen Satz schreibst du in der Ich- Form. Das is nicht so gut und der darauf folgende Satz macht für mich keinen Sinn!! VL versteh ich ihn nur nicht , aber der is unklar.
Sonst eine Echt gute Geschichte!! Bin sehr erfreut,... die geht doch noch weiter oder? ich würd weiter lesn. Hoff du schriebst da noch was!
little Bella schrieb am 2006-11-20 17:34:44:
Echt mega geile Geschichte gefällt mir total gut und nicht nur weil ich Vampire mag ^^! Du hast echt Talent wo bei
es ziemlichschnell ging mit den beiden =) ich hoffe es gibt eine Fortsetzung echt gut geworden beiden Daumen hoch
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