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Kategorien > Fantasy / Action > Shounen ai

Vampirzwillinge 01 - Discobesuch

von Samara05

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„Marc! Nun komm schon... sag ja! Bitte...“

Mein bester Freund packte mich an meiner Jacke und schüttelte mich durch, als könne er so meine Zustimmung erzwingen. Genervt befreite ich mich aus seinem Griff.

„Man, Rick, warum willst du mich heute unbedingt in diese neue Disco schleppen? Ich hatte dir schon letztens gesagt das mich so etwas nicht interessiert...“

„Aber Marc, du kannst doch nicht die ganze Zeit nur zu Hause hocken. Junge Menschen wie wir sollten sich amüsieren. Wann warst du denn letztes Mal aus?“

Ui, da hatte er mich erwischt.
„Hm, keine Ahnung aber...“
„Nichts aber!“, unterbrach mich Rick: „ich hol dich um 20 Uhr ab. Bis dahin hast du dich discofertig angezogen und keine Ausreden!“

Er schnappte sich seine Jacke und verschwand aus der Haustür bevor ich überhaupt Widerworte geben konnte.

Na toll, jetzt musste ich mich auch noch darauf vorbereiten. Denn so wie ich ihn kenne lässt Rick nie Ausflüchte gelten.
Wirklich, ich hatte es mal ausprobiert. No Chance...

Dabei meinte er es aber nur gut mit mir. Nach seinem Geschmack bin ich viel zu oft allein und er meinte, auf Dauer könnte das doch nur Schaden.

Keine Ahnung ob er Recht hatte. Schließlich war ich es gewohnt allein zu sein. Und das war ich ständig, bevor ich Rick kennen lernte. Durch ihn lernte ich auch andere Menschen meinem Alters kennen.

Okay, ich geb’s zu.

Es ist ein schönes Gefühl, mit anderen Menschen zusammen zu sein, statt im Wohnzimmer vor dem Computer rum zu hocken.

Und dann kam die Steigerung. Rick fing vor 2 Wochen an darüber zu reden mich mal in eine Disco mit zu nehmen. An sich ja nichts weltbewegendes. Aber wenn man so viele Leute nicht gewohnt war, kann es schon unangenehm sein, glaube ich. Von allen Seiten von schwitzenden Leibern eingeschlossen, die laute Musik und die Hitze...

Stopp! Jetzt stellte ich es mir schon schlimmer vor als es wohl in Wahrheit ist.
Aber wie gesagt, ich hatte wohl keine andere Wahl als mitzumachen.

Als ich auf meine Armbanduhr sah, war es schon 19.10 Uhr. Es war wohl Zeit mein Outfit raus zu suchen.

Meine Wohnung war nicht besonders groß. Ein Schlaf-, Wohn-, Bad-, und Esszimmer. Vier Zimmer klingt nach wenig aber dafür sind die Zimmer schön, gemütlich und preiswert.

Ich ging in mein Schlafzimmer und steuerte direkt meinen dunkelbraunen Kleiderschrank an.
Trotz meiner zurückgezogene Lebensweise war der Schrank bis oben hin voll. Was nur zeigte, wie anstrengend eine Shoppingtour mit Rick war... Ja, auch Männer müssen mal einkaufen.

Ich wühlte in den ganzen Sachen und zog anschließend eine schwarze, enge Jeans mit Schlitzen in den Hosenbeinen und ein ärmelloses schwarz-weißes T-Shirt heraus.

Zufrieden mit der Wahl schmiss ich alles auf mein Bett, dann beugte ich mich über mein Nachttisch und öffnete die Schublade. Ein dunkelblaues, klitzerndes Halsband wurde sichtbar, was ich auch mit aufs Bett legte.

Als ich alles zusammen hatte, zog ich mich aus und ging duschen. Dabei rieb ich mich mit Shampoo ein, das köstlich nach Kirschen roch.
Frisch geduscht zog ich die neuen Sachen an und war bald ausgehfertig.

Es war jetzt kurz vor 20 Uhr und Rick müsste bald an der Tür stehen.
Jetzt erst kroch langsam Nervosität in mir hoch.
Wie würde es wohl in der Disco sein? Ich hatte schließlich keine Ahnung wie es in einer Schwulen-Disco aussah... Und ja: ich bin schwul!

Endlich klingelte es an der Tür und ich sprang schnell von meinen Sessel, ging zu selbiger und öffnete sie.

„Na, Marc. Bist du soweit? Können wir los?“, fragte Rick und musterte mich.
Grinsend meinte er: “Schlecht siehst du schon mal nicht aus. Wärst du mein Typ wäre ich nicht abgeneigt mit dir ins Bett zu steigen.“

„Idiot!“, sagte ich nur und blickte ihn nun meinerseits an.
Ricks lange Beine steckten in einer Lederhose und seine Bauchmuskeln wurden durch das Muskelshirt betont. Seine kurzen braune Haaren waren zu Stacheln aufgegeelt, wobei ich schwarze Strähnchen entdeckte.
Alles in Schwarz.

„Du siehst auch nicht schlecht aus, aber sag mal warum sollte ich unbedingt nur schwarze Sachen anziehen?“
„Weil von der Disco das Motto *Sonnenfinsternis* ist. Eh du fragst, ich war selbst noch nicht drin. Ist auch erst vor sieben Tagen neu eröffnet wurden und ein Freund von mir meinte, es wäre der Hammer dort. Und keine Sorge, wenn dir jemand zu nahe tretet werde ich mit ihm mal an die frische Luft gehen und...“

Ich hörte ihm nicht mehr zu, während wir zu seinem Wagen gingen und einstiegen. Wenn Rick mal ein Thema gefunden hatte, konnte er auch stundenlang davon erzählen ohne Luft zu holen.

Wir fuhren wohl so eine halbe Stunde als wir wieder hielten. Ich stieg aus und sah mir kritisch das herunter gekommene Gebäude an, das außerhalb der Stadt auf einsamen Geländer stand. Es war still.
„Sind wir hier richtig?“, fragte ich Rick zweifelnd.
Er lachte: „Lass dich nicht von dem Äußeren täuschen, Marc.“

Er öffnete die Eingangstür und wir gingen hinein. Sofort schlug uns laute Musik entgegen und ich hätte wohl schreien müssen, wenn ich Rick was sagen wollte.
Viele junge Menschen drängten auf der Tanzfläche, auf der ich mich plötzlich wieder fand. Es waren ausschließlich Männer die ich sah, oh ein Wunder.
Ich sah wie mein Freund schon anfing die Jungen in seiner Nähe zu beobachten um jemanden zum tanzen auszusuchen.

Als er kurz zu mir blickte, zeigte ich erst mit dem Fingern auf mich und dann auf die dunklen Nischen außerhalb der Tanzfläche. Mir wurde nämlich das Gedränge langsam zuviel und wollte mich deshalb in einer ruhigen Ecke, eine Etage weiter oben, wie ich sah, zurückziehen und erst mal alles beobachten.
Rick nickte. Er hatte verstanden.

Schnell drängte ich mich durch die Menge und schob mich durch die jungen Männer. Manche zwinkernden mir zu oder sprachen mich an. Ich tat aber so als hätte ich nichts mit bekommen, lief weiter und dann eine Treppe hoch.

Erleichtert erreichte ich eine leere, kleine, dunkle Sitzecke und ließ mich nieder. Ich bestellte mir von einer Frau mit knappen Rock eine Cola-Wodka, lehnte mich zurück und sah mich um.

Rick hatte recht gehabt, der Laden hier war nicht schlecht. Ich war zwar noch in keiner anderen gewesen, aber der Raum war groß.
Wer tanzen wollte, konnte auf die Tanzfläche und hier in den Nischen war es gemütlich und angenehm kühl. Gut fand ich, das die Musik nur gedämpft hier oben an kam.

Ich versuchte in den anderen Nischen zu spähen und als ich eng verschlungene Leiber erahnte, schaute ich schnell wieder weg. Meine Wangen färbten sich rot und ich versteckte mich schnell hinter meiner Cola-Wodka.

Hm, ich hatte zwar gesagt das ich schwul bin, aber hatte in diesen Dingen noch überhaupt keine Erfahrungen. Ich hatte nur gemerkt das ich mit Frauen nichts anfangen konnte und Rick meinte nur dazu, das ich mich doch bei dem eigenen Geschlecht mal um sehen sollte.
Anfangs zeigte ich ihm einen Vogel. Ich und schwul...? Nie im Leben!
Aber dann beobachte ich

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Kommentare

TheFreakyVamp schrieb am 2010-05-24 11:15:05:
Colle Perspektive!

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