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Kategorien > Love Story´s > Erfahrungen

Venus

von Ladyboy

Sie war eine Frau. Damit meine ich nicht irgendeine Frau, sondern eine richtige Frau. Sie war
über 30 Jahre, dunkelblondes Haar sehr weibliche Figur mit makelloser samtartiger Haut, klaren
Gesichtszügen die Zärtlichkeit und Selbstbewusstsein zugleich ausstrahlten. Sie Bewegte sich
anmutig und geschmeidig wie ein Katze , ihr Becken schien einem Liebkosungen zuzuflüstern denn
sie war sich bei jedem Schritt ihrer unglaublichen Weiblichkeit bewusst. Diese Frau die ihre
Beine als Zuneigungsanzeiger einsetzte auf eine Art und Weise bei der es jedem Mann den Atem
verschlägt. Nichts wünschte ich mir seliger als mich in ihr , an ihr , hinter ihr , auf und
unter ihr sowie neben ihr mit dem Akt der Liebe zu beschäftigen und sie aufschreien zu hören in
diesem zuckersüssen leicht schmerzenden Ton. Sie roch wie das Himmelreich , verlangend und
gebend zugleich.
Als ich sie das erstemal traf konnte ich nichts tun als mich in ihrem Bilck zu verlieren , denn
dieser war so souverän , intressiert und liebend zugleich. Ein Tanz auf den Wolken, gefährlich
und doch über allem stehend. Sie spielte ihr Spiel und ich konnte mich diesem nicht entziehen.
Wenn wir uns in die Augen blickten konnten wir beide unser innerstes verschmelzen sehen zu
etwas übernatürlichem, jenseits von allem bekannten. Es war als hätten wir beide unser
bisheriges Leben gelebt, um nun vom Schicksal zusammengeführt zu werden.

Wir hatten ein kurze und sehr heftige Affäre die jedoch von etwas extrem schrecklichem
unterbrochen wurde. Ich hatte vor sie zu besuchen und flog schon fast zu ihr. Ich war mir
nichtmehr bewusst wie ich zu ihr gekommen war, das einzige was zählte war das ich da war. Nun
ich suchte sie auf und sie weinte bitterlich. Ich war entsetzt ging sofort zu ihr hin und hielt
sie in den Armen, da weinte sie nur noch mehr in totaler Verzweiflung. Nun fragte ich sie was
ihr denn zugestossen sei. Sie schaute mich an als wäre ich nur in ihrer Fantasie vorhanden.
Nicht fähig zu glauben das ich hier bei ihr sei. Sie meinte: " Wie kann das sein?, was passiert
hier. Werde ich jetzt vollkommen verrückt?" Ich verstand nicht. Das sah sie mich an und blickte
starr auf den Boden. "Du hattest einen Autounfall, kannst du dich daran erinnern?" "Einen
Autounfall?". "Ja, und ich habe dich gesehen...*schluchz. Sie sagten du wärst in
einen Laster gerast...". Ich konnte nicht glauben was sie da sagte, aber langsam dämmerte es
mir. Irgendetwas war anders. Ich bemerkte das ich meine Hände willentlich durch alles
durchstrecken konnte. So z.B. den Sessel auf dem wir saßen. "Ich bin ein Geist! Das ist kein
Traum... das ist Wirklichkeit!" "Du bist nur ein Produkt meiner Fantasie, eine Fantasie an die
mein Herz mich fesselt, so groß ist dein Verlust!" "A..Aber es ist doch vollkommen egal,
Hauptsache wir können zusammenbleiben!" . " Ich kann das nicht, du bist nicht mehr aus Fleisch
und Blut! Jedoch komme ich ohne dich auch nicht aus, zu groß ist der Schmerz!" "Wir müssen
herausfinden warum uns beiden so geschieht. Ob es womöglich einen Weg gibt. Denn wenn ich schon als Geist zu dir zurückkommen kann, dann muss es auch noch mehr übernatürliche Wege aus dieser Situation geben. Aber mein Gefühl sagt mir, das wir diesen zusammen finden müssen denn eine Liebe die den Tod überlebt ist ein Zeichen!" "Welcher weg kann das denn sein? Ich würde
verrückt werden! Es geht nicht ohne dich, aber auch nicht mit einem Geist. Das bist nicht du in
deiner Gänze.." "ich habe da so ein Gefühl das ich noch irgendwetwas erledigen muss.." "Was
kann das bloß sein. Ich will deine Wärme auf meiner Haut spüren! Ich will dich auf meinem
Kissen riechen!" "Das will ich auch mehr alles alles auf der Welt!" "Dann muss ich mich auch
umbringen! Das ist der einzige Weg!" "Nein, so ein Mist. Das werd ich nicht zulassen!" "Wohin
soll ich gehen, wenn ich ohne dich gehen muss?" "Wir werden einen Weg finden.." Als ich in
diesem moment in mich horchte und plötzlich ein Stimme und ein helles Licht wahrnahm. Die
Umgebung löste sich in Licht auf und die Stimme wurde immer klarer. Ich war nicht länger bei
ihr, doch ich konnte spüren das sie es mitbekam. Die stimme sagte: "Es gibt einen Grund , warum
du noch nicht wirklich tot bist. Du kennst ihn. Es ist eine Liebe die über den Tod hinweg, über
Himmel und Hölle hinausgeht. Sie ist stärker als der Tod, jedoch musst du zuerst eine Prüfung
hinter dich bringen um wieder ins Reich der Lebendigen zurückzukehren. " ." Ich würde alles
tun, alles, das weisst du!". "Du musst beweisen das du durch die Hölle gehen würdest um bei
deiner Liebe zu sein. " "Die Hölle?" "Ich drücke es so aus das du es ungefähr erfassen kannst
was ich meine. Also bist du bereit?" "J..Ja! Ich tue alles um bei ihr zu sein!" "So soll es
sein.."
Plötzlich hatte ich mein Körpergefühl wieder, ich war vollkommen wiederhergestellt, befand mich
jedoch inmitten einer etwa 30-Köpfigen Touristengruppe. Sie war nicht mehr da! Ich war allein
mit diesen Touristen. Es waren grosse , kleine , dicke , dünne Menschen. Alte und junge. Sogar
Familien waren unter ihnen. Viele trugen Shorts, Sandalen oder hatten eine neue Kamera dabei
mit der sie sich noch nicht richtig auskannten und vergleichten ihr Modell mit anderen als sich
plötzlich eine italienische Beleza ihre Stimme erhob. Sie stand etwas von den Touristen weg.
"Ich heisse sie herzlichst willkommen meine Damen und Herren im wundervollen Ferienparadies 'wo Träume wahrwerden'. Sie war wirklich wünderschön. "Nun folgen sie mir , bitte. Ich führe sie
herum und erkläre ihnen die Besonderheiten" Da setzte sich die Gruppe in Bewegung während die
Italienerin mit einem schmeichelnden Lächeln die Vorzüge dieses seltsamen Ortes erklärte. Was
man hier alles machen könne, wie schön es hier ist und überhaupt. Ich hatte allerdings das
Gefühl das hier irgendwas faul war mit diesem Ort. Es roch seltsam. Es roch irgendwie böse,
dunkel und beängstigend. Die Anderen in meiner Gruppe hörten aufmerksam zu und stimmten ihr zu und fanden ihre Erklärungen recht Überzeugend. Da kam mir der Gedanke das dies ja nun die Hölle sein könnte da es die Stimme gesagt hatte. Aber nichts hatte den Anschein. so entschloss ich
mich von der truppe abzuseilen und das Terrain auf eigene Faust zu erkunden. Ich konnte
unbemerkt verschwinden und lief nun einige Gänge entlang die aussahen wie die eines Luxushotels oder Palastes. Jedoch kamen mir die Wände wie Kulissen vor , als ob etwas beunruhigendes sich
dahinter befinden könnte. Nach einem langen planlosen umherlaufen durch die Gänge kam ich in
eine Halle die offenbar ein riesiger Souvenirshop zu sein schien.Es waren unglaublich viele
Souvenirstände in dieser riesigen Halle, von der die Standinhaberinnen, alle Schönheiten, aus
jedem Land dieser Welt eine, waren. So kam es mir jedenfalls vor. Wo war ich da nur
hingeraten? Nun meine Augen fanden auf ihrem fragenden weg die Augen einer arabischen Schönheit. Da konnte ich es sehen! Ich sah das verzweifelte Leiden in ihren Blick! Ich konnte nur in der Hölle sein und die Prüfung ist es hier wieder heil rauszukommen ohne scheisse zu bauen. Also,
weg hier! das war mein Plan, den Ausgang, das Flugzeug oder was auch immer nach Hause noch zu
erwischen. Nachdem ich in steigender Panik immer tiefer in die Gänge vordrang, kam ich zu einer
weitern gigantischen Halle. Der Geruch wurde immer stärker und wiederwärtiger. Die Wände waren
40 Meter hoch, es war ein altes Modriges Gemäuer von Säulen durchzogen. Leicht grünliche Wände mit Steinernen gehörnten Dämonenfratzen ,Öffnungen im Mund voller reißzähne, aus denen dünne Blutrinnsäle entsprangen.

Überall lagen zerfetzte Kadaver herum. Es roch fürchterlich. Da sah ich in weiter Entfernung,
aus einer Richtung aus der ich ein seltsames Geräusch vernahm, eine Art Riesenhund, einen
Höllenhund. Er riss seinen hässlichen Kopf genau in dem Moment als ich ihn lokalisierte von
einem Kadaver an dem er gefressen hatte zu mir herum und spitzte die ohren. Da begann er mit
voller geschwindigkeit auf mich loszusprinten, das Gesicht zu einer aggrsessiven Fratzte
angespannt, voller Gier mich zu zerfleischen. Da ich keine Chance hatte wegzulaufen blieb ich
wie vom Angesicht des Todes erschreckt eikalt stehen. Da hörte ich einen Pfiff, der von hinter
einer der Säulen kam. Die Bestie wurde direkt ruhig und wandte sich schnuppernd einer Leiche in
ihrer Nähe zu.Eine leichte Entspannung durchflog mich. Eine Frau kam um die Säule herum
direkt auf mich zu mit langen Schritten. Sie war erstaunlich schön aber auf eine teuflische
weise. Sie hatte ein hähmisches Lächeln auf dem herrischen Gesicht und war doch sehr weiblich.
Als sie mich fast erreicht hatte sagte ich laut zu ihr: " Ich weiss was hier los ist. ich weiss
auch wer du bist. Ich will einfach nur wieder zurück!" . "Tja, das geht leider nicht mehr.." .
" Wieso? ich tue alles was du von mir verlangst. Ich will nur wieder zurück. Ich bin gewachsen
seit ich hier bin!" . "Klar bist du das! Jedoch ist das Dimensionstor wieder geschlossen und
die anderen sind alle wieder zurück. Du bist der einzige von ihnen der noch hier ist. Du,
hättest bei der Grupppe Bleiben sollen!" "Ich lasse mich nicht so einfach überzeugen!" . "Also
gut. Ich lasse dich gehen..unter einer Bedingung... Du musst mit mir schlafen, jetzt und hier!"
. "Ok, wenn es das ist was ich machen muss um wieder zu meiner Liebe zu kommen tue ich es". Wir taten es im stehen und auf dem modrigen Boden. Als es vorbei war stand sie auf spreitzte ihre
finger und drehte die Hände leicht um das handgelenk während sie den Kopf zurückwarf. Sie
grinste zufrieden und ich schritt durch das blau schimmernde Tor.

Licht. Boden. Als ich langsam zu mir kam ,die Augen noch geschlossen ,hatte ich das ungute Gefühl den Teufel geschwängert zu haben als die Schmerzen anfingen. Ich saß eingeklemmt in meinem Auto zwischen 2 Bäumen fest, es roch nach Benzin und ich hörte jemand vor Schmerzen schreien. Es klang nach einem Mann mittleren alters von grosser Masse. Da wurde mir bewusst, das ich in dem Unfall war von dem meine Liebe erzählt hatte und wenn ich das hier überstehe wieder bei ihr sein kann!.Ich grinste schwach und wurde ohnmächtig.

Als ich im Krankenhaus wieder wach wurde hielt jemand sehr vertrautes meine Hand. Es war sie
meine Geliebte. Ich konnte sie vor freude weinen sehen. Ich war wieder bei ihr.

Kommentare

CogitoErgoSummi schrieb am 2006-02-27 19:23:21:
abgesehn von der grammatik.....wunderschön.
die ersten beiden absätze hätten eher ein "was männer wollen" verdient, doch dann, wenn m,an sich an die simplizität der sprache gewöhnt, schreibst du wirklich eine schöne(wenn auch chaotische) geschichte.
"So stelle ich mir die Hölle vor." ;P
JBHawk@gmx.de schrieb:
Also, der erste Satz hat mich gar nicht gereizt. So, sie ist also eine Frau. Wie außergewöhnlich.
Dann jedoch hast Du mich gefangengenommen. Ich fand, Dein Stil hatte eine sehr mitreißende Wirkung, Deine Direktheit hat sofort Bilder in meinem Kopf entstehen lassen.
Bis die Sache mit den schlimmen Dingen kam. Ab da fand ich die Geschichte etwas wirr und bin kaum mitgekommen. Ich glaube, das Problem war, daß Du so weitergemacht hast wie am Anfang, das Thema der Geschichte aber weit weniger emotional/körperlich war.
Und dann noch etwas: Er muß da rauskommen, aus der Hölle, ohne Scheiße zu bauen und dann schwängert er den Teufel?! Heißt das, er sitzt weiter fest oder was? Denn wenn das nicht scheiße ist...
sweet-hurrican@web.de schrieb:
ich finde die geschichte ziemlich scheiße! als es anfing mit dem sich liebendem paar dachte ich noch, wow, toller anfang, is bestimmt ne tolle geschichte! aber das ende mit dem tod, der hölle, etc., das fand ich wirklich ziemlich ätzend!!:(

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