Verflochten 9
von
Yve
1
2
Hey... =)nicht so ungeduldig...ich verfolge einen bestimmten Plan ;)...also hier gehts weiter
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ohne weiter über meine Lage nachzudenken, riss ich mir die Nadel aus der Hand. Ich hatte schlicht weg einfach keine Lust mehr auf den ganzen Mist, den die hier mit hier abzogen. Etwas wackelig auf den Beinen, sprang sich aus dem Bett und ging schnurstracks auf meine Tür zu, öffnete sie und lief den langen Flur entlang auf die Haustür zu. Dort angelangt versuchte ich sie zu öffnen und sie war offen. Anscheinend hatten die sonst so sorgfältigen Vampire, diesmal vergessen abzuschließen. Ich lächelte und verließ das düstere Haus.
Die Helligkeit außerhalb des Hauses stach förmlich in den Augen und tat weh. Mir war immer noch nicht ganz wohl zumute, aber darauf konnte ich jetzt keine Rücksicht nehmen. Ich war immer noch ziemlich dünn angezogen für das kühle Wetter, aber schließlich war das hier ein Fluchtversuch. Ich wusste nicht wie lange ich durch diesen verdammten Wald irrte, aber nach einer Ewigkeit, so kam es mir vor, setzte ich mich frierend und lustlos auf einen Baumstamm. Meine Hand tat höllisch weh, was wohl auf das Nachlassen der Schmerzmittel zurück zu führen war.
Ich fragte mich immer noch, warum ich das Bewusstsein verloren und mich gleichzeitig so schlecht gefühlt hatte. Ich war doch fit gewesen. Während ich so nachdachte, wurde mir immer kälter. Warum hatte ich mir keine verdammte Jacke angezogen?! Genau! Weil ich es nicht abwarten konnte endlich aus diesem verfluchten Haus raus zu kommen. Wütend stand ich auf. Mir war kalt, ich hatte mich verlaufen und es würde mit Sicherheit bald dunkel werden. Mit einem kräftigen Tritt, trat ich gegen den mit Moos bewachsenen Baumstamm, um anschließend wieder einmal vor Schmerz aufzuschreien. Missbilligend sah ich das vermodernde Holzstück an.
Ich umschlang meinen Oberkörper mit beiden Armen und lief weiter. Ich durfte jetzt nicht stehen bleiben, ich war doch schon so weit gekommen. Nach einer halben Ewigkeit wollte ich schon endgültig aufgeben, als ich das Ende des Waldes klar und deutlich vor mir sehen konnte. Freudig rannte ich los, doch die Euphorie hielt nicht lange an. Vor mir erstreckten sich Felder und Wiesen, keine Stadt.
„Verflucht! Verflucht! Verflucht!“
Wütend stampfte ich mit beiden Beinen auf dem Boden herum. Einfach weitergehen, dachte ich mir. Also ging ich mit wenig Optimismus weiter. In der Hoffnung, wenigstens ein Haus zu entdecken.
Die Sonne verschwand bereits hinter dem Horizont und ich war immer noch unterwegs. Ich war völlig unterkühlt, hatte Kopfschmerzen, die mich umzubringen schienen und meine Füße fühlten sich wie schmerzende Fremdkörper an. Hoffnungslos ließ ich meinen Blick über das vor ihr liegende Land schweifen. Ich wollte gerade aufgeben, als ich einen Bauernhof entdeckte.
„Gott! Du hasst mich doch nicht!“
Mit letzter Kraft rannte ich los, wobei ich immer wieder stolperte, einmal fiel ich hin, was dazu führte, dass ich nicht mehr ohne Schmerzen rennen konnte. Als ich beim Bauernhof ankam, verwunderte mich, dass sich so gut wie keine Tiere dort befanden. Das einzige was ich sehen konnte, waren einige Hühner und eine Kuh, die gelangweilt ihr Futter fraß.
Die Sonne war bereits verschwunden, es wurde immer düsterer und kälter. Müde schleppte ich mich zur Haustür und betätigte den Türklopfer. Wie altmodisch lebten die Menschen hier alle? Und dann auch noch so abgeschieden. Verrückt. Wo war die Stadt? Wo war Glasgow? Langsam glaubte ich wirklich, dass Daniel mich in eine andere Welt gebracht hatte. Schritte waren hinter der Tür zu hören, dann wurde sie geöffnet. Ein junger Mann, groß gewachsen, mittellange Haare, die völlig durcheinander waren mit tiefdunkelblauen Augen öffnete mir die Tür. Er konnte nicht älter sein als 23. Junge, abgeschiedene, gut aussehende Bauern. Das hier konnte niemals eine reale Welt sein, befand ich.
Der junge Mann lächelte mich an.
„Was kann ich für Sie tun?“
Der englische Akzent war kaum zu überhören.
„Haben Sie ein Telefon, was ich benutzen könnte?“
Der Mann nickte freundlich und bat mich mit einer einladenden Geste hinein.
„Sie sehen wirklich mitgenommen aus und was machen Sie hier so allein, abgeschieden von jeglicher Zivilisation auf dem Land?“
Das war wirklich eine gute Frage, aber ich konnte ja nicht sagen, dass mich ein wahnsinniger Vampir entführt hatte, um mich hier her zu verschleppen und in einem alten, stickigen Haus festzuhalten, um mich anschließend zu traktieren, bzw. zu zusehen, wie ich das selber übernahm.
„Ja, also, ich glaube, dass geht Sie nichts an.“
Der junge Mann, der immer noch einen freundlichen Gesichtsausdruck hatte, zuckte mit den Schultern.
„Wenn Sie meinen.“
Eine andere Stimme erklang aus einem der Räume.
„Jonathan, wer ist denn da?“
„Nur ein Mädchen, was sich verirrt hat!“
Jonathan drehte sich wieder zu mir um.
„Also, hier ist das Telefon.“
Erwartungsvoll sah er mich an, während ich es in die Hand nahm und die Nummer meiner Vaters wählte, als ich resigniert auflegte, weil keine Verbindung hergestellt werden konnte, lächelte er zufrieden, ja fast schon diabolisch und ich dachte immer, dass wäre mein Part gewesen.
„Wissen Sie, hier auf dem Land bekommt man ganz schlecht Verbindung zu anderen Personen über das Telefon. Die Leitungen sind schon ziemlich alt. Sie versuchen es am Besten morgen noch einmal, ich zeige Ihnen das Gästezimmer.“
Irgendetwas kam mir hier ganz und gar nicht vertrauenswürdig vor.
„Nein, das geht nicht wissen Sie, ich muss sofort telefonieren. Es geht um Leben und Tod.“
„Tut mir Leid, aber gegen die schlechte Verbindung kann ich auch nichts tun.“
Ich nickte resigniert. Irgendwas tief in meinem Inneren wollte mir etwas mitteilen, doch was es war, dass vermochte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu sagen. Also folgte ich dem nach außen hin freundlich scheinenden Jonathan nach oben in das Gästezimmer.
„Dort im Schrank findest du saubere Kleidung und gleich hier das Zimmer neben deinem, das ist ein Badezimmer. Es ist zwar nicht das aller Neuste, aber da kannst du dich ein wenig frisch machen.“
Als er wieder runter gegangen war, machte ich neugierig den Schrank auf. Dort fand ich Kleidung, die Kleidung einer Frau, als ich sie anzog, stellte ich fest, dass sie mir perfekt passte.
„Komisch.“
Ich zuckte mit den Schultern und begab mich ins Badezimmer, um mich zu waschen und umzuziehen.
Der nächste Morgen war wirklich schrecklich. Mir taten sämtliche Knochen weh und ich hatte Halsschmerzen und wie nicht anders zu erwarten Schnupfen und ich fühlte mich sehr schwach. Müde quälte ich mich aus dem Bett. Ich spürte die Kälte, die sich auf meiner heißen Haut noch kälter anfühlte.
„Moment mal…“
Mit meiner rechten Hand fasste ich mir an die Stirn. Hatte ich Fieber Also alles deutete darauf hin.
„So ein Mist!“
Warum musste mir das immer passieren? Egal, ich
1
2
Kommentare
jess schrieb am 2008-04-21 15:13:11:
die story is einfach genial!! und ich bin dir sehr dankbar das jetzt mal was neues passiert u brenne darauf zu erfahren was jetzt schon wieder schief läuft!!^^ lg jess
Anariel schrieb am 2008-04-21 12:32:50:
Also irgendwie mag ich diese Geschichte.
Ist auf jeden Fall nichts, was man einfach so auf die Schnelle durchliest, sondern man muss schon ein wenig nachdenken.
Na bin schon mal gespannt wie das hier weitergeht und ob sich mal einige meiner stillen Fragen demnächst beantworten werden.
Mit liebem Gruße
Anariel
Leny schrieb am 2008-04-20 21:03:45:
hmmmm
ich weiß irgendwie nicht....
Ist dieser Eric mit diesem Mädchen zusammen , oder ist der Daniel mit ih zusammen?...
-.-*
ich weiß ned -.-****
Wann schreibst du unendlickeit ( oda wie das hieß weita?) ^^ <= das WAR total tolllllll^^
aba die Story is auch interessant ^^ aba ich kapier die halt nur zu 60%%^^
Kommentar hinzufügen