Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Love Story´s > Außergewöhnliches

Verflochten Zwischentext 15 und 16

von Yve

1

Das hier gehört zwischen Kapitel 15 und 16, irgendwie hab ich das nicht mit reingestellt, entschuldigt =)
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Wieder einmal lag ich in meinem Bett und war verletzt, doch dieses Mal hatte ich mir die Verletzung nicht selbst beigefügt, dieses Mal war es wirklich Daniel gewesen. Mir wurde Blut durch einen Tropf zugefügt. Manchmal fragte ich mich wirklich wo Eric diese ganzen Dinge hernahm und vor allem woher er meine Blutgruppe kannte, denn ich hatte sie ihm sicherlich nicht verraten. Ich fühlte mich ziemlich schlapp und das ganze Verbandszeug und das Überdimensionale Pflaster an meinem Hals störte mich.
Es klopfte an meiner Tür.
„Herein“, krächzte ich.
Jonathan steckte seinen Kopf durch den Türspalt. Auch er hatte ordentlich Verbandszeug und Pflaster ab bekommen. Ich lächelte. Ich war nicht die einzige die verwundet war.
„Uns beide hat es ziemlich schlimm erwischt, bei Daniel ist bestimmt alles wieder verheilt“, sagte ich leise.
Jonathan grinste, schloss die Tür hinter sich und zog sich einen Stuhl ans Bett.
„Bei mir wird das alles schnell verheilen, schneller als bei dir.“
Ich zog einen Schmollmund.
„Das ist alles so unfair.“
Er zuckte mit den Schultern.
„Ich glaube es wäre besser, wenn ich Daniel aus dem Weg gehe, er scheint mich nicht sonderlich zu mögen“, Jonathan seufzte.
„Ja, das ist wirklich eine gute Idee. Ich kann dir aber gleich sagen, dass Daniel dich immer wieder versuchen wird zu provozieren.“
„Das kann ich nicht ändern.“
„Ja das stimmt“, antwortete ich und gähnte. „Ich bin ziemlich müde.“
„Dann schlaf jetzt lieber“, Jonathan erhob sich und verließ mit einem Lächeln den Raum. Nach einigen Minuten war ich tatsächlich eingeschlafen.
Es dauerte nicht allzu lange, da durfte ich auch schon wieder aufstehen, das war ja auch wohl das mindeste. Ich verließ mein Zimmer und bewegte mich in Richtung Küche, dabei wich mir ein Vampir sichtlich nicht von der Seite. Ständig war er in meiner Nähe, beobachtete mich bei jedem meiner Schritte, sprach mich jedoch nicht an.
„Ist irgendetwas?“, fragte ich ein bisschen verwirrt durch die ständige Anwesenheit der unmenschlichen Frau.
Sie lächelte und kam auf mich zu.
„Tut mir Leid, dass ich mich noch nicht vorgestellt habe. Ich bin Elisabeth“, freundlich streckte sie mir ihre rechte Hand entgegen und ich gab ihr zögernd ebenfalls meine Hand.
„Viola.“
„Ja ich weiß.“
Elisabeth Hand war kühl und blass. Ich war froh, als sie sie mir wieder entzog.
„Ich bin ab heute für deine Sicherheit zuständig, ebenfalls dafür, dass du nicht flüchtest“, erklärt sie mir mit klarer Stimme.
Ich ging weiter und musterte die alten Bilder an den Wänden, einige Wandteppiche waren auch dabei. Alles sehr kunstvoll gearbeitet.
„Und was ist mit Daniel?“, fragte ich so beiläufig wie möglich.
Elisabeth räusperte sich.
„Es wurde beschlossen, dass er dir nicht mehr zu Nahe kommen darf und er hat ohne Einspruch zugestimmt“, antwortete sie mir.
Es bildete sich ein dicker Kloß in meinem Hals, der mir für einige Minuten die Sprache nahm. Daniel durfte nicht mehr in meine Nähe. Ja, er hatte mich versucht umzubringen, aber niemand konnte ihm die Schuld daran geben. Wie sollte ich nur ohne seine Gegenwärtigkeit weiterleben können?
„Ach so“, drang es schließlich aus meinem Mund.
Ich setzte meinen Weg in die Küche fort. Elisabeth immer an meiner Seite. Es war schon hell draußen, darum blieb sie im Flur, wo es schattig war und ich bereitete mir derweil etwas zu essen zu.
Im Esstisch dann saßen wir zu zweit. Ich hatte die schweren Vorhänge zu gezogen, damit die Sonne meiner neuen Beschützerin nichts anhaben konnte.
„Am Anfang habe ich das Essen schmerzlich vermisst“, lenkte Elisabeth schließlich auf ein Gesprächsthema.
Ich sah zu ihr auf.
„Ja ich möchte auch nicht auf das Essen verzichten.“
Elisabeth antwortete nicht, was ziemlich merkwürdig war.
Ich widmete mich wieder meinem Frühstück. Schon bald bekamen wir Besuch. Jonathan hatte wohl auch Hunger bekommen und setzte sich nun ebenfalls an den Tisch.
Als er Elisabeth sah, schien es ihm die Sprache zu verschlagen. Ich kannte diese Art Blicke. Jonathan fand sie attraktiv und vermutlich bildschön. Das war sie ja auch, sie war ein Vampir.
Elisabeth reagierte darauf nicht, sondern erhob sich. Sanft strich sie sich eine lange, schwarze Strähne, die sich aus ihrem Zopf gelöst hatte, hinter ihr Ohr.
„Ich geh jetzt schlafen.“
Sie lächelte uns kurz zu und verschwand schließlich. Ich grinste und es wollte mir auch nicht mehr aus dem Gesicht weichen. Wie Jonathan dort saß, immer noch völlig perplex.
„Sie ist schön nicht“, neckte ich ihn.
„Ach, sie ist ein Vampir“, schweifte er ab und biss herzhaft in sein Toast.
„Das stimmt. Du wirst sie öfter sehen, sie ist meine neue Leibwache.“
Jonathan zuckte mit den Schultern.
„Na und?“
„Ich wollte es nur gesagt haben“, erwiderte ich nun gleichgültig. Dieses Mal unternahmen wir keinen Spaziergang. Wer weiß was danach alles passieren würde. Jonathan und ich beschlossen uns ein wenig das Haus anzusehen, ich kannte es auch noch nicht in und aus wendig. Allein etwas erkunden machte einfach keinen Spaß. Im oberen Geschoss fanden wir einen gemütlich eingerichteten Raum mit vielen Büchern in Regalen.
„Eine kleine Bibliothek!“, rief ich begeistert aus und strich über einen blauen Samtsessel. Im Ganzen Raum waren Kerzenständer verteilt und es gab sogar einen kleinen Kamin. Auch in diesem Raum befanden sich schwere Samtvorhänge. Ich fand das alles einfach nur faszinierend. Ich konnte es gar nicht abwarten, mich durch die Bücher zu lesen. Mal schauen, was die hier alles so in den Regalen hatten.
„Ich weiß gar nicht warum du dich so freust. Ich konnte mich noch nie sehr für Bücher begeistern“, Jonathan lehnte am Türrahmen und gähnte.
Ich schritt auf ein Gemälde zu, das an einer Wand hing und sah es mir genauer an. Eine Landschaft war darauf zu sehen.
„Sei doch nicht so desinteressiert! Vielleicht verbergen sich zwischen all den Büchern irgendwelche Geheimnisse!“, versuchte ich ihn zu motivieren.
„Na klar. Jeder der Geheimnisse, wichtige Geheimnisse hat, versteckt diese ganz öffentlich in der kleinen Hausbibliothek, für alle einsehbar“, erwiderte er sarkastisch.
Mit gespielter Enttäuschung drehte ich mich zu ihm um.
„Jetzt hörst du dich genau wie Daniel an.“
Ja, Daniel, ich vermisste ihn jetzt schon.
„Ach ja und Elisabeth liest gerne Bücher“, erwiderte ich beiläufig, während ich mich bereits dem ersten Regal widmete. Jonathan lies sich in einen Sessel fallen. Er hatte angebissen.

1

Kommentare

lulu schrieb am 2009-12-15 19:56:17:
Endlich habe ich diese Geschichte wieder gefunden xD
Ich freue mich auf de Fortsetzungen
lovely.writer.girl schrieb am 2008-09-30 18:28:27:
ich hatte mich schon irgendwie gefragt ob da was fehlt^^
ich finds gut!!
schreib schnell weiter

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.